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Entwicklung der Segmente

In Millionen CHF   31.3.2017   31.3.2016   Veränderung
             
Nettoumsatz
Privatkunden   1’517   1’565   –3,1%
Enterprise Customers   612   642   –4,7%
Wholesale   206   217   –5,1%
IT, Network & Infrastructure   42   41   2,4%
Intersegment-Elimination   (131)   (160)   –18,1%
Swisscom Schweiz   2’246   2’305   –2,6%
Fastweb   484   482   0,4%
Übrige operative Segmente   187   170   10,0%
Intersegment-Elimination   (86)   (72)   19,4%
Nettoumsatz   2’831   2’885   –1,9%
             
Betriebsergebnis vor Abschreibungen (EBITDA)
Privatkunden   931   951   –2,1%
Enterprise Customers   201   217   –7,4%
Wholesale   104   91   14,3%
IT, Network & Infrastructure   (308)   (305)   1,0%
Swisscom Schweiz   928   954   –2,7%
Fastweb   155   144   7,6%
Übrige operative Segmente   40   34   17,6%
Group Headquarters   (26)   (30)   –13,3%
Intersegment-Elimination   (4)   (3)   33,3%
Überleitung Vorsorgeaufwand 1   (20)   (18)   11,1%
Betriebsergebnis vor Abschreibungen (EBITDA)   1’073   1’081   –0,7%
1 Im Betriebsergebnis der Segmente sind als Vorsorgeaufwand die ordentlichen Arbeitgeberbeiträge enthalten. Die Differenz zum Vorsorgeaufwand nach IAS 19 wird als Überleitungsposition ausgewiesen.

Die Segmentberichterstattung wurde in 2017 an die Führungsstruktur angepasst. Die Bericht­erstattung erfolgt nach den drei operativen Geschäftsbereichen Swisscom Schweiz, Fastweb und Übrige operative Segmente sowie dem Bereich Group Headquarters. Swisscom Schweiz ist Marktführerin im Bereich Telekommunikation in der Schweiz und besteht aus den Kundensegmenten Privatkunden, Enterprise Customers und Wholesale sowie dem Bereich IT, Network & Infrastructure. Fastweb ist eines der grössten Breitband-Tele­kommunikations­unternehmen in Italien. Die Übrigen operativen Segmente beinhalten vor allem den Bereich Digital Business sowie die Swisscom Broadcast AG (Rundfunksendeanlagen) und die cablex AG (Netzbau und Unterhalt). Group Headquarters umfasst im Wesentlichen die Konzernbereiche.

Für die finanzielle Führung verrechnet das Segment IT, Network & Infrastructure keine Netzkosten und Group Headquarters keine Management Fees an andere Segmente. Die übrigen Leistungen zwischen den Segmenten werden zu Marktpreisen verrechnet. Die Netzkosten in der Schweiz werden über den Geschäftsbereich IT, Network & Infrastructure geplant, überwacht und gesteuert. Der Geschäftsbereich IT, Network & Infrastructure wird als Cost Center geführt. Deshalb werden dem Segment IT, Network & Infrastructure in der Segmentbericht­erstattung mit Ausnahme von Vermietung und Verwaltung von Gebäuden und Fahrzeugen keine Umsätze gutgeschrieben. Die Ergebnisse der Segmente Privatkunden, Enterprise Customers sowie Wholesale entsprechen einem Deckungs­beitrag vor Netzkosten.

Der Segmentaufwand umfasst den Material- und Dienstleistungsaufwand, Personalaufwand und übrigen Betriebs­aufwand abzüglich der aktivierten Eigenleistungen und übrigen Erträge. Der Segmentaufwand enthält als Vorsorgeaufwand die ordentlichen Arbeitgeberbeiträge. Die Differenz zwischen den ordentlichen Arbeitgeberbeiträgen und dem Vorsorgeaufwand nach IAS 19 wird als Überleitungsposition zwischen den Betriebsergebnissen der Segmente und dem Betriebsergebnis des Konzerns ausgewiesen.

Swisscom Schweiz

In Millionen CHF bzw. wie angemerkt   31.3.2017   31.3.2016   Veränderung
             
Nettoumsatz und Ergebnis
Telekomdienste   1’632   1’669   –2,2%
Lösungsgeschäft   269   274   –1,8%
Handelswaren   147   157   –6,4%
Wholesale   138   139   –0,7%
Übrige Umsätze   41   46   –10,9%
Umsatz mit externen Kunden   2’227   2’285   –2,5%
Umsatz mit anderen Segmenten   19   20   –5,0%
Nettoumsatz   2’246   2’305   –2,6%
Direkte Kosten   (440)   (467)   –5,8%
Indirekte Kosten   (878)   (884)   –0,7%
Segmentaufwand   (1’318)   (1’351)   –2,4%
Segmentergebnis vor Abschreibungen (EBITDA)   928   954   –2,7%
Marge in % Nettoumsatz   41,3   41,4    
Abschreibungen und Wertminderungen   (367)   (363)   1,1%
Segmentergebnis   561   591   –5,1%
             
Operationelle Daten am Bilanzstichtag in Tausend
Festnetztelefonie­anschlüsse   2’297   2’582   –11,0%
Breitbandschlüssse   1’988   1’968   1,0%
Swisscom TV-Anschlüsse   1’438   1’323   8,7%
Mobilfunkanschlüsse   6’601   6’615   –0,2%
Umsatz generierende Einheiten (RGU)   12’324   12’488   –1,3%
Bündelverträge   1’737   1’465   18,6%
Entbündelte Teilnehmeranschlüsse   120   120  
Breit­band­anschlüsse Wholesale   385   329   17,0%
             
Investitionen und Personalbestand
Investitionen in Sachanlagen und übrige immaterielle Vermögenswerte   357   424   –15,8%
Personalbestand am Bilanzstichtag in Vollzeitstellen in Tausend   15’719   16’417   –4,3%

Der Nettoumsatz von Swisscom Schweiz sank als Folge des weiterhin hohen Wettbewerbsdrucks um CHF 59 Millionen oder 2,6% auf CHF 2’246 Millionen. Vom Rückgang entfallen CHF 35 Millionen (–2,3%) auf den Bereich Privatkunden und CHF 23 Millionen (–3,8%) auf das Segment Enterprise Customers. Bei Wholesale blieb der Umsatz mit externen Kunden nahezu stabil (–0,7%). Der Umsatz mit Telekomdiensten sank um CHF 37 Millionen oder 2,2% auf CHF 1’632 Millionen; die Tendenzen von 2016 setzten sich, wie erwartet, im ersten Quartal 2017 fort. Rund die Hälfte des Rückgangs ist auf den rückläufigen Teilnehmerbestand in der Festnetztelefonie zurückzuführen. Deren Anzahl nahm innert Jahresfrist um 11,0% auf 2,3 Millionen ab, im ersten Quartal 2017 um 3,0%. Die andere Hälfte des Rückgangs ergibt sich aus Preissenkungen, inklusive Roaming, und aus dem Preisdruck bei Enterprise Customers. Zudem nahm bei Enterprise Customers der Umsatz aus dem Lösungsgeschäft um CHF 7 Millionen oder 2,6% auf CHF 261 Millionen ab. Bei Wholesale wurden tiefere Erlöse als Folge der Senkung der Tarife für die Terminierung auf Mobilfunknetze durch die höheren Inbound Roaming Volumen kompensiert.

Die Teilnehmerentwicklung im Mobilfunk blieb im gesättigten Markt weiterhin flach. Im ersten Quartal 2017 ist Swisscom bei den Postpaid-Angeboten leicht gewachsen (+0,2%), die Anzahl Prepaid-­Kunden ging zurück (–1,0%). Die Zahl der Breit­band­anschlüsse stieg innert Jahresfrist um 20'000 oder 1,0% auf 1,99 Millionen (–4'000 im ersten Quartal). Der Bestand an TV-Anschlüssen erhöhte sich um 115'000 oder 8,7% auf 1,44 Millionen (+20'000 im ersten Quartal). Die grosse Nachfrage nach gebündelten Angeboten mit Pauschaltarifen hält an. Ende März 2017 nutzten 1,74 Millionen Kunden ein Bündelangebot, was einem Anstieg innert Jahres­frist um 18,6% entspricht (+65’000 im ersten Quartal). Der Umsatz mit Bündel­verträgen stieg gegenüber dem Vorjahr um CHF 73 Millionen oder 12,1% auf CHF 676 Millionen. Im Roaming-­Geschäft haben Preissenkungen und die Inkludierung von Roaming-Volumen in die Natel infinity plus Abonnemente den Anstieg des Roaming-Volumens weiter beschleunigt.

Der Segmentaufwand hat um CHF 33 Millionen oder 2,4% auf CHF 1’318 Millionen abgenommen. Dabei liegen sowohl die direkten wie auch die indirekten Kosten unter dem Vorjahr. Die Abnahme der direkten Kosten um CHF 27 Millionen oder 5,8% auf CHF 440 Millionen ist auf die tieferen Tarife für die Terminierung auf Mobilfunknetze und auf tiefere Kosten für den Einkauf von Handelswaren zurück­zuführen. Die indirekten Kosten nahmen um CHF 6 Millionen oder 0,7% auf CHF 878 Millionen ab. Ohne Gewinne aus dem Verkauf von Liegenschaften im Vorjahr beträgt die Abnahme 1,8% und ist hauptsächlich auf den tieferen Personalbestand und tiefere Kosten für externe Mitarbeiter zurück­zuführen. Der Personalbestand reduzierte sich aufgrund von Effizienzmassnahmen innert Jahresfrist um 698 Vollzeitstellen oder 4,3% auf 15’719, wovon 157 Vollzeitstellen im ersten Quartal 2017. Das Segmentergebnis vor Abschreibungen reduzierte sich um CHF 26 Millionen oder 2,7% auf CHF 928 Millionen. Ohne Gewinne aus dem Verkauf von Liegenschaften im Vorjahr beträgt der Rückgang 1,7%. Ein Grossteil des Umsatzrückgangs konnte durch aktives Kostenmanagement reduziert werden. Die Abschreibungen blieben mit CHF 367 Millionen weitgehend stabil (+1,1%). Die Investitionen sanken als Folge verzögerter Investitionen um CHF 67 Millionen oder 15,8% auf CHF 357 Millionen.

Fastweb

In Millionen EUR bzw. wie angemerkt   31.3.2017   31.3.2016   Veränderung
Privatkunden   232   223   4,0%
Geschäftskunden   168   171   –1,8%
Wholesale   51   44   15,9%
Umsatz mit externen Kunden   451   438   3,0%
Umsatz mit anderen Segmenten   2   2  
Nettoumsatz   453   440   3,0%
Segmentaufwand   (308)   (309)   –0,3%
Segmentergebnis vor Abschreibungen (EBITDA)   145   131   10,7%
Marge in % Nettoumsatz   32,0   29,8    
 
Investitionen in Sachanlagen und übrige immaterielle Vermögenswerte   155   154   0,6%
Personalbestand am Bilanzstichtag in Vollzeitstellen   2’503   2’407   4,0%
Breit­band­anschlüsse in Tausend   2’400   2’241   7,1%
Mobilfunkanschlüsse in Tausend   763   582   31,1%

Der Nettoumsatz von Fastweb hat gegenüber dem Vorjahr um EUR 13 Millionen oder 3,0% auf EUR 453 Millionen zugenommen. Die Kundenbasis im Breitbandgeschäft wuchs innert Jahresfrist trotz einem schwierigen Marktumfeld um 159’000 oder 7,1% auf 2,4 Millionen (+45’000 im ersten Quartal). Auch im Mobilfunk wächst Fastweb. Die Anzahl Mobilfunkanschlüsse steigt innerhalb von zwölf Monaten um 181’000 oder 31,1% auf 763’000 (+87’000 im ersten Quartal). Der durchschnittliche Umsatz pro Breitbandkunde im Bereich Privatkunden sank als Folge des intensiven Wettbewerbs gegenüber dem Vorjahr um knapp 5%. Dieser Rückgang wurde durch das Kundenwachstum kompensiert. Entsprechend stieg der Umsatz mit Privatkunden gegenüber dem Vorjahr um EUR 9 Millionen oder 4,0% auf EUR 232 Millionen. Im Markt für Geschäftskunden konnte Fastweb die starke Stellung trotz des hohen Wettbewerbsdrucks behaupten. Der Umsatz mit Geschäftskunden sank um EUR 3 Millionen oder 1,8% auf EUR 168 Millionen. Der Umsatz im Whole­sale-Geschäft nahm um EUR 7 Millionen oder 15,9% auf EUR 51 Millionen zu.

Das Segmentergebnis vor Abschreibungen betrug EUR 145 Millionen, was einer Zunahme gegenüber dem Vorjahr um EUR 14 Millionen oder 10,7% entspricht. Dieser Anstieg resultierte vor allem aus dem höheren Umsatz und aus verbesserten regulatorischen Bedingungen. Die EBITDA-Marge stieg um 2,2 Prozentpunkte auf 32,0%. Die Investi­tionen liegen mit EUR 155 Millionen nahezu auf dem hohen Niveau des Vorjahres. Das Verhältnis der Investitionen zum Nettoumsatz betrug 34,2% (Vorjahr 35,0%). Der Personalbestand von Fastweb stieg um 96 Vollzeitstellen oder 4,0% auf 2’503 Vollzeitstellen, dies vor allem getrieben durch die Anstellung externer Mitarbeitender in den technischen Bereichen.

Übrige operative Segmente

In Millionen CHF bzw. wie angemerkt   31.3.2017   31.3.2016   Veränderung
Umsatz mit externen Kunden   122   120   1,7%
Umsatz mit anderen Segmenten   65   50   30,0%
Nettoumsatz   187   170   10,0%
Segmentaufwand   (147)   (136)   8,1%
Segmentergebnis vor Abschreibungen (EBITDA)   40   34   17,6%
Marge in % Nettoumsatz   21,4   20,0    
 
Investitionen in Sachanlagen und übrige immaterielle Vermögenswerte   11   7   57,1%
Personalbestand am Bilanzstichtag in Vollzeitstellen   2’575   2’507   2,7%

Der Nettoumsatz der Übrigen operativen Segmente hat gegenüber dem Vorjahr um CHF 17 Millionen oder 10,0% auf CHF 187 Millionen zugenommen. Der Anstieg resultierte im Wesentlichen aus höheren Umsätzen aus Bauleistungen von cablex mit Swisscom Schweiz. Dementsprechend stieg das Segmentergebnis vor Abschreibungen um CHF 6 Millionen oder 17,6% auf CHF 40 Millionen, was einer Ergebnismarge von 21,4% entspricht. Der Personal­bestand nahm um 68 Vollzeitstellen auf 2’575 Vollzeitstellen zu, vor allem getrieben durch die Anstellung neuer Mitarbeitender bei cablex.

Group Headquarters und Überleitung Vorsorgeaufwand

Das Betriebsergebnis vor Abschreibungen verbesserte sich gegenüber dem Vorjahr um CHF 4 Mil­lionen oder 13,3% auf CHF –26 Millionen. Der Personalbestand nahm gegenüber dem Vorjahr um 10,2% auf 282 Vollzeitstellen ab.

In der Überleitung Vorsorgeaufwand nach IAS 19 ist im ersten Quartal 2017 ein Aufwand von CHF 20 Millionen erfasst (Vorjahr CHF 18 Millionen).