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Zusammenfassung

Die Geschäftsergebnisse von Swisscom sind im ersten Quartal im Rahmen der Erwartungen ausgefallen. Der Umsatz konnte um 1,9% oder CHF 54 Mio. auf CHF 2'885 Mio. gesteigert werden, hingegen nahm das operative Ergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) um 1,4% oder CHF 15 Mio. auf CHF 1'058 Mio. ab. Der Reingewinn stieg um 1,6% auf CHF 379 Mio. Der finanzielle Ausblick für das Geschäftsjahr 2018 bleibt unverändert.

Das Umsatzwachstum von CHF 54 Mio. setzt sich zusammen aus einem Rückgang im Schweizer Kerngeschäft von CHF 40 Mio. und einem Wachstum bei der italienischen Tochtergesellschaft Fastweb um CHF 90 Mio. Im Schweizer Kerngeschäft sank der Umsatz als Folge des weiter anhaltenden Rückgangs bei den Festnetztelefonie­anschlüssen, tieferer Roaming-Erträge und höherer Preisnachlässe. Der Umsatzanstieg von Fastweb resultierte einerseits aus der Währungsumrechnung (CHF 47 Mio.) infolge des höheren EUR-Kurses und andererseits aus einem Wachstum in Lokalwährung (CHF 43 Mio. oder EUR 39 Mio.) in allen Segmenten vor allem getrieben durch das Kundenwachstum. Im Breitbandgeschäft stieg der Kundenbestand von Fastweb innert Jahresfrist um 3,5% auf 2,5 Mio. und im Mobilfunk um 55% auf 1,2 Mio. Die EBITDA-Entwicklung im Vorjahresvergleich wird durch neue Vorschriften zur Rechnungslegung von Kundenverträgen (IFRS 15) beeinflusst. Auf vergleichbarer Basis resultierte im Schweizer Kerngeschäft ein Rückgang um 2,9%. Bei Fastweb stieg der EBITDA in Lokalwährung auf vergleichbarer Basis als Folge des Umsatzwachstums um 4,8%.

Die Investitionen von Swisscom haben um 5,3% auf CHF 501 Mio. abgenommen. In der Schweiz sanken sie vor allem als Folge verzögerter Investitionen um 13,0% auf CHF 315 Mio. Bei Fastweb blieben die Investitionen mit EUR 159 Mio. (+2,6%) auf einem hohen Niveau. Der Operating Free Cash Flow sank um CHF 104 Mio. auf CHF 359 Mio., was auf saisonale Effekte zurückzuführen ist. Die Nettoverschuldung beläuft sich auf CHF 7’294 Mio. und liegt um CHF 395 Mio. tiefer als vor Jahresfrist. Die Zahl der Mitarbeitenden von Swisscom verringerte sich gegenüber dem Vorjahr um 3,6% auf 20'326 Vollzeitstellen. Gegenüber dem Vorjahr reduzierte sich der Personalbestand in der Schweiz als Folge des rückläufigen Kerngeschäfts um 669 Vollzeitstellen auf 17'611 Vollzeitstellen. Im ersten Quartal 2018 betrug die Reduktion in der Schweiz 77 Vollzeitstellen.

Swisscom erwartet für das Geschäftsjahr 2018 unverändert einen Nettoumsatz von rund CHF 11,6 Mrd., einen EBITDA von rund CHF 4,2 Mrd. und Investitionen von weniger als CHF 2,4 Mrd. Bei Erreichen der Ziele plant Swisscom, der General­versammlung 2019 für das Geschäftsjahr 2018 eine unveränderte, attraktive Dividende von CHF 22 pro Aktie vorzuschlagen.