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Diversity

Vielfalt leben und fördern

Diversity setzt sich für ein offenes Arbeitsumfeld ein, in dem sich Mitarbeitende mit Respekt begegnen, frei entfalten und ihr volles Potenzial ausschöpfen. Zudem steht Diversity für Teams, die vielfältiges Wissen und Erfahrungen vereinen. Swisscom versteht Diversity als Engagement nach innen und aussen. Im Rahmen des Diversity Managements fühlt sich Swisscom verpflichtet, das vielfältige Wissen und die Erfahrungen aller Mitarbeitenden gewinnbringend für das Unternehmen einzusetzen.

Verschiedene Modelle für eine ausgewogene Life Domain Balance

Swisscom erachtet ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis für die Marke und den Unternehmenserfolg als grundlegend. Im Rahmen von Diversity hat sich Swisscom mittelfristig das Ziel gesetzt, den Frauenanteil im Management auf 20% zu erhöhen, einen Anteil, der 2015 rückgegangen ist. Zudem setzt sich Swisscom vermehrt für Lösungen ein, welche die Vereinbarkeit von Beruf und Familie unterstützen. Dadurch ermöglicht sie eine ausgewogene Life Domain Balance und berücksichtigt das zunehmende Bedürfnis der Mitarbeitenden nach Selbstbestimmung und Flexibilität.

Zu den von Swisscom geförderten Lösungen gehören das flexible und mobile Arbeiten sowie die flexible Arbeitszeit, die von der Mehrheit der Mitarbeitenden genutzt wird; darüber hinaus die Jahresarbeitszeit, das Langzeitkonto, die Teilzeit bei Frauen und Männern sowie das Job Sharing.Swisscom ist Unterzeichnerin der «Work Smart Initiative­». Sie entrichtet als familienfreundliche Arbeitgeberin Kinder- und Ausbildungszulagen, die höher als die bundesrechtlichen und meistens auch höher als die kantonalrechtlichen Zulagen liegen. Zusätzlich unterstützt sie die familien­externe Kinderbetreuung durch finanzielle Beiträge, unentgeltliche Beratungsdienstleistungen des Familienservices und durch Betreuungsangebote während der Schulferien. Ebenso bietet sie einen Vaterschafts- oder Adoptionsurlaub. Swisscom hat zudem zwei neue Modelle zur besseren Vereinbarkeit unterschiedlicher Lebensbereiche entwickelt: Work&Care für Mitarbeitende, die zu Hause Angehörige über eine bestimmte Zeit pflegen, sowie den Nachkauf von Ferien.

81,8% der Mitarbeitenden von Swisscom besitzen die Schweizer Staatsbürgerschaft. Die restlichen 18,2% verteilen sich auf Mitarbeitende aus 90 Ländern, davon 5,8% aus Deutschland, 3,7% aus Italien, 2,1% aus Frankreich und 1,0% aus Spanien. Gesamthaft beschäftigt Swisscom Mitarbeitende aus 91 Nationen.

Was die Chancen und das Potenzial jedes einzelnen Mitarbeitenden betrifft, macht Swisscom keine Unterscheidung zwischen Mitarbeitenden mit psychischen oder physischen Beeinträchtigungen und solchen ohne Beeinträchtigungen. Swisscom baut vielmehr auf die individuellen Stärken und Fähigkeiten jedes Mitarbeitenden.

Siehe www.swisscom.ch/​GRI-2015

Generation Management

Das Durchschnittsalter unserer Gesellschaft steigt stetig. Durch Generation Management reagiert Swisscom frühzeitig auf diesen demografischen Wandel und sucht neue Wege, ältere Mit­arbeitende im Unternehmen einzusetzen. In diesem Zusammenhang hat Swisscom sogenannte BestAge-Projekte ins Leben gerufen. Diese Projekte werden den Bedürfnissen von älteren Mitarbeitenden – wie von Kunden – gerecht und in den Call-Centern und Shops umgesetzt. Beispielsweise werden ältere Kunden gezielt durch ältere Mitarbeitende betreut und beraten. Ausserdem hat Swisscom ein Inhouse-Consulting etabliert, bei dem ältere Topkader die Linienvorgesetzten beraten, coachen und ihre Erfahrungen in Projekte einbringen. Ebenso stehen ältere Mitarbeitende im Netzbau als Qualitätssicherungsspezialisten im Einsatz.

Im Rahmen des Employability Managements fördert Swisscom das Bewusstsein und die Möglichkeiten aller Mitarbeitenden, ihr Wissen und ihre Fähigkeiten weiterzuentwickeln. Den generationen­übergreifenden Dialog unterstützen in erster Linie die Zusammenarbeit in den Teams und Projekten sowie Führungsprogramme, die spezifisch den Generationendialog behandeln.

Seit 2011 ist Swisscom Mitglied des Demographie Forums Schweiz. Dieses Forum ist eine Plattform von aktuell sieben Finanz- und Dienstleistungsunternehmen. Es sammelt Informationen und erarbeitet Grundlagen, um ein nachhaltiges Demografie-Management zu etablieren. Seine Mitglieder haben unterschiedliche Lösungsansätze entwickelt, die praxisnah sind und sich deshalb von den teilnehmenden Unternehmen gut anwenden lassen.

WSGE_DP_GR_Age_Management

Lohngleichheit

Swisscom schenkt der Lohngleichheit zwischen den Geschlechtern eine hohe Aufmerksamkeit. Ihr Lohnsystem ist darauf ausgerichtet, gleiche Löhne für gleichwertige Aufgaben und Leistungen zu entrichten. Zu diesem Zweck sind die einzelnen Funktionen gemäss ihren Anforderungen in Job Levels eingestuft und entsprechend dem Marktlohn einem Lohnband für das jeweilige Job Level zugeordnet. Das Lohnband gibt die Bandbreite für die Entlöhnung gleichwertiger Aufgaben vor. Innerhalb der Bandbreite erfolgt die Lohnbestimmung anhand der Leistung der einzelnen Mitarbeitenden. Im Rahmen der Lohnrunde passt Swisscom die Löhne von Mitarbeitenden mit einer besseren Leistung und einer tieferen Lage innerhalb des jeweiligen Lohnbands überdurchschnittlich an. Dies führt zu einem kontinuierlichen Ausgleich allenfalls bestehender Lohndifferenzen. Zudem prüft Swisscom bei der Umsetzung der Lohnrunde, ob innerhalb der einzelnen Organisations­einheiten Unterschiede zwischen Frauen- und Männerlöhnen bestehen, und nimmt bei Bedarf gezielt Korrekturen vor.

Ebenso untersucht Swisscom anhand des Lohngleichheitsinstruments des Bundes (Logib) periodisch die Lohnstruktur auf Unterschiede zwischen den Löhnen von Männern und Frauen. Die bisherigen Untersuchungen (zuletzt 2015) haben geringe Lohnunterschiede an den Tag gebracht, die deutlich unter der Toleranzschwelle von 5% liegen.

Siehe unter www.lohngleichheits​dialog.ch

Wahrung der Menschenrechte im Swisscom Konzern

Die Wahrung der Menschenrechte ist für Swisscom integraler Bestandteil der Unternehmenskultur. Innerhalb des Swisscom Konzerns sind keine oder nur sehr geringe Risiken für Menschenrechtsverletzungen bekannt. So verfügt Swisscom über 18’977 Vollzeitstellen in der Schweiz und 2’401 Vollzeitstellen in Italien, bei denen keine Menschenrechtsrisiken fest­gestellt worden sind; ferner 259 Vollzeitstellen ausserhalb der Schweiz und Italien, mehrheitlich in der Europäischen Union oder in OECD-Ländern, bei denen ebenfalls keine oder nur sehr geringe Risiken vorliegen. In den von Ratingagenturen aufgeführten «Risikoländern» (so etwa Rumänien, Malaysia und Südafrika) beschäftigt Swisscom kein Personal mehr. Zudem erbringen Swisscom Mitarbeitende ausserhalb der Schweiz und Italien nur Dienstleistungen, sind also nicht in der Produktion beschäftigt. Daher erkennt Swisscom keinen Bedarf für ein konzerneigenes Managementsystem für Risiken, welche die Verletzung der Menschenrechte betreffen.

Risiken sieht Swisscom bei Lieferanten. Darum hat das Unternehmen bei Lieferanten ein Risiko­managementsystem aufgebaut.

Siehe Nachhaltigkeitsbericht Seite 57

Swisscom wendet zudem eine Einkaufspolicy an, die auf Basis der Norm SA 8000 klare Anforderungen an ihre Lieferanten hinsichtlich der Wahrung der Menschenrechte stellt.

Mitarbeitenden­zufriedenheit

Swisscom führt alle zwei Jahre eine Befragung aller Mitarbeitenden durch. Die letzte Umfrage fand 2014 statt. 83% der Mitarbeitenden in der Schweiz beteiligten sich. Die Ergebnisse belegten wiederum eine überdurchschnittlich hohe Arbeitszufriedenheit und eine hohe Verbundenheit mit Swisscom. Die Mitarbeitenden beurteilten alle Themenbereiche im Durchschnitt deutlich positiver als in der 2012 durchgeführten Umfrage. Im Branchenvergleich fielen die Ergebnisse teilweise überdurchschnittlich positiv aus. Die nächste Mitarbeitendenumfrage ist für 2016 geplant.

Vorsorgeeinrichtung: comPlan

Ende 2015 sind rund 19’500 Swisscom Mitarbeitende und rund 7’100 Bezüger einer Rentenleistung bei comPlan versichert. comPlan hat 2015 auf dem Vorsorgevermögen eine negative Nettorendite von 0,6% erzielt (Vorjahr 4,9%). Per 31. Dezember 2015 beträgt der Marktwert des Vorsorgevermögens CHF 9,4 Milliarden (Vorjahr CHF 9,0 Milliarden). Der Deckungsgrad beläuft sich gemäss den Schweizerischen Rechnungslegungsvorschriften für Vorsorgeeinrichtungen auf rund 108% (Vorjahr 111%).

Zusatzleistungen

Alle Swisscom Mitarbeitenden erhalten Fringe Benefits in Form eines Freibetrags auf Swisscom Dienstleistungen (wie Telefon, Internet oder Swisscom TV) sowie das SBB-Halbtax-Abonnement. Die Fringe Benefits sind unabhängig vom Beschäftigungsgrad und der Funktion. Lernende profitieren ferner von einem Freibetrag. Swisscom unterstützt zudem die familienexterne Kinderbetreuung mit finanziellen Beiträgen sowie unentgeltlichen Beratungsdienstleistungen durch den familienservice®. Um Eltern während der Schulferien zu entlasten, bietet sie an ausgewählten Standorten in der Schweiz Ferienbetreuungswochen. Swisscom übernimmt den Arbeitgeber-Pensionskassenbeitrag für unbezahlten Urlaub maximal drei Monate lang.

Weitergehende Kaderregelungen

Kadermitarbeitende haben die Möglichkeit, abhängig von der Dauer ihrer Kaderanstellung, eine teils bezahlte Auszeit (ein Sabbatical) von bis zu drei Monaten zu beziehen. Dabei bezahlt Swisscom 30 Arbeitstage. Das Arbeitsverhältnis bleibt in Kraft, und den Kadermitarbeitenden ist die Rückkehr in die bestehende Funktion garantiert.

Darüber hinaus profitieren Kadermitarbeitende von einer Prämienbefreiung bei den Kollektiv­versicherungen für Kranken- und Unfalltaggeld sowie von einer Kaderrisikoversicherung im Todesfall.