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Energieeffizienz: Energieverbrauch und -einsparung

Energieverbrauch als hauptsächliche Umwelteinwirkung

Der Energieverbrauch von Swisscom und die entsprechenden CO2-Emissionen besitzen die grösste Auswirkung auf die Umwelt. Swisscom ist bestrebt, ihre Energieeffizienz zu erhöhen, erneuerbare Energien einzusetzen und damit die Auswirkung ihrer Geschäftstätigkeit auf die Umwelt zu minimieren. Zusätzlich zur im Lagebericht beschriebenen Netz­infrastruktur betreibt Swisscom in eigenem Besitz oder in Eigenregie einen beträchtlichen Immobilienpark. Dieser umfasst Büros, Betriebsgebäude, Anschlusszentralen und Datenzentren. Hingegen betreibt Swisscom keine Lager und Verteilzentren. Ferner unterhält Swisscom eine Fahrzeugflotte aus Dienst- und Nutzfahrzeugen.

Energiemanagement bei Swisscom

Das Energiemanagement von Swisscom umfasst, vereinfacht dargestellt, die folgenden Prozessschritte:

  • Ermittlung des Energiebedarfs über eine bestimmte Periode
  • Festlegung und Freigabe von Energieeffizienzzielen und -massnahmen
  • Bestimmung des Energiemix, besonders des Strommix
  • Umsetzung von Massnahmen, um Energieeffizienz zu erhöhen
  • Eigene Stromerzeugung
  • Verwendung der Abwärme
  • Monitoring und Reporting
  • Entwicklung und Vermarktung von nachhaltigen ICT-Produkten und –Diensten

Verbrauch von Strom aus erneuerbaren Quellen und von Ökostrom

Der Stromverbrauch von Swisscom in der Schweiz beträgt 2015 434 GWh (Vorjahr 408 GWh). Er ist damit um 6,3% gestiegen. Die umgesetzten Effizienzmassnahmen haben den – durch weitere Netz­ausbauten verursachten – Mehrstromverbrauch teilweise kompensiert. Swisscom entrichtet seit 2010 eine Kompensation mit Herkunftsnachweisen (HKN) für den im Strommix enthaltenen Anteil an Atomstrom, an Strom unbekannter Herkunft sowie an Strom aus fossilen Energieträgern, der für die Netzinfrastruktur sowie für die von ihr verwalteten Geschäfte verwendet wird. Swisscom erhöht damit die Nachhaltigkeit ihres Strommix. Sie hat 2015, wie bereits in den Jahren zuvor und geprüft durch die SGS, 100% erneuerbaren Strom eingesetzt. Dabei hat sie 18,5 GWh (Vorjahr: 7,5 GWh) Ökostrom «naturemade star» aus Solar­energie (14,5 GWh) und Windkraft (4 GWh) bezogen. Swisscom ist damit in der Schweiz eine der grössten Bezüger von Strom aus Wind- und Solar­energie in der Schweiz.

WSGE_DP_GR_Energieverbrauch

Effizienzmassnahmen beim Stromverbrauch von Netzen

Swisscom hat 2015 das Energiesparprojekt Mistral zur Kühlung der Telefonzentralen weiter­geführt. Ende 2015 hat Mistral 821 (Vorjahr 761) Telekommunikationsanlagen in Anschlusszentralen gekühlt. Dies entspricht einer Zunahme um 7,9%. Swisscom hat das Projekt damit erfolgreich abgeschlossen. Sie spart dadurch jährlich 47,5 Millionen kWh ein. Mistral steht für eine Kühlmethode, die ausschliesslich und während des ganzen Jahres Aussenluft verwendet. So ersetzt Mistral herkömmliche Kühlsysteme, die energieintensiv mit Kompressoren betrieben werden, und erhöht die Energieeffizienz massiv. Zudem entfallen dank Mistral umweltschädliche Kältemittel. Als Nachfolgprojekt ist Mistral Future bereits lanciert. Es soll die Energieeffizienz der Kühlung von Telefonzentralen nochmals verdoppeln. Dies geschieht durch die Anpassung der Luftmenge und den Einsatz neuer Technologien. Im Berichtsjahr kühlt Swisscom Schweiz 121 zusätzliche Mobilfunkbasis­stationen mit Aussenluft.

Die Konsolidierung der Festnetzplattformen hat 2015 zusätzlich 4,2 Millionen kWh im 2015 eingespart. Bei GSM-Mobilnetzanlagen hat Swisscom eine neue Funktion aktiviert, die bei wenig Sendeverkehr die Sendeleistung und damit den Stromverbrauch verringert. Im Durchschnitt reduziert sich dadurch der Stromverbrauch des GSM-Netzes um 2,4%.

Effizienzmassnahmen beim Stromverbrauch von Rechenzentren

Das Rechenzentrum in Bern Wankdorf arbeitet besonders effizient und wird einen Strom­verbrauchseffizienzwert (Power Usage Effectiveness-Wert beziehungsweise PUE-Wert) von 1,2 erreichen. Der PUE-Wert steht für das Verhältnis des Gesamtstromverbrauchs eines Rechenzentrums zum Stromverbrauch der dort eingesetzten IT-Anlagen. Der Stromverbrauch im Rechenzentrum in Bern Wankdorf liegt, gemessen am PUE-Wert, um 60% tiefer als in Rechenzentren herkömmlicher Bauweise. Statt stromhungriger, konventioneller Kältemaschinen nutzt Swisscom ein neuartiges Free­cooling-Verfahren, das an heissen Sommertagen mit Verdunstungskühlung arbeitet und hierfür Regenwasser nutzt. Das Verfahren hat 2015 den Preis Watt d’Or des Bundesamts für Energie erhalten, der Bestleistungen und besonders innovative Projekte im Bereich von Energie und Effizienz auszeichnet. Das zweite, ebenfalls durch Swisscom energieeffizient betriebene Rechenzentrum in Zollikofen (Bern) erreicht im Jahresdurchschnitt einen gemessenen PUE-Wert von 1,3.

Im Swisscom Betriebsgebäude Olten-Neuhard wird der Einsatz neuer energieeffizienter Kühlanlagen den PUE-Wert auf 1,4 reduzieren. Im Durchschnitt über alle Rechenzentren erreicht Swisscom einen PUE-Wert von ungefähr 1,53. Immer öfter setzt Swisscom in ihren Rechenzentren auf die geteilte Nutzung von Servern. Durch diese Servervirtualisierung benötigt sie weniger IT-Infrastruktur und hat 2015 bereits zusätzliche 7,1 Millionen kWh eingespart.

Effizienzmassnahmen beim Stromverbrauch in Gebäuden

Flächendeckend führt das Facility Management im ganzen Unternehmen «Pioneer@Swisscom Energiechecks» durch. Diese Energiechecks haben 2015 dazu beigetragen, die Betriebszustände von 64 Gebäuden zu optimieren. Dadurch sparte Swisscom 478 MWh (Vorjahr 463 MWh) an Energie.

Swisscom ist bestrebt, ineffiziente Beleuchtungsanlagen zu modernisieren. Dadurch senkt sie nicht nur ihren Verbrauch an elektrischer Energie, sondern verbessert auch die Beleuchtungsqualität. So hat Swisscom in zwei grossen Bürogebäuden Leuchtmitteloptimierungen vorgenommen und beispielsweise in der Cafeteria des Businessparks Köniz sämtliche Beleuchtungskörper durch LED-Leuchten ersetzt. Allein durch diese Massnahmen spart Swisscom jährlich 15 MWh Strom.

Effizienzmassnahmen beim Brennstoffverbrauch zur Erzeugung von Wärme und CO2-Reduktion

Swisscom misst monatlich den Verbrauch von Heizöl, Erdgas und Fernwärme in ihren 61 grössten Gebäuden, die zusammen mehr als die Hälfte der Gesamtgebäudefläche bilden. In der Folge rechnet sie den jährlichen Verbrauch auf die Gesamtgebäudefläche hoch.

Im Berichtsjahr hat Swisscom zur Beheizung ihrer Gebäude Brennstoffe im Umfang von 170,5 Terajoule (47,3 GWh) benötigt (Vorjahr 47,8 GWh). Ihr Wärmemix aus fossilen Energieträger besteht aus 64% Heizöl, 14% Erdgas und 22% Fernwärme. In den letzten sechs Jahren hat Swisscom in ihren Gebäuden die Wärmekennzahl pro m2 um 29% gesenkt. Dies hat zu einer Reduzierung der CO2-Emissionen geführt, die sich aufgrund des jährlich wechselnden Energiemix aber nicht endgültig bemessen lässt.

Swisscom beabsichtigt, die zur Beheizung ihrer Gebäude erforderliche Wärmemenge weiter zu verringern. Zu diesem Zweck setzte sie im Berichtsjahr systematisch Massnahmen fort, die den Energieverbrauch und den CO2-Austoss bei der Beheizung von Gebäuden senkten. Ein detailliertes Energiemonitoring vertiefte im Berichtsjahr, die für die Energie­analyse erforderliche Datengrundlage und deckte Fälle von unverhältnismässig hohem Energieverbrauch auf.

Ergänzend hat Swisscom 2015 schweizweit mehrere Heizungsanlagen saniert und modernisiert. Im Vorfeld hat sie dabei Alternativen zur Wärmeerzeugung mit fossilen Brennstoffen geprüft. An vier Standorten verzichtet Swisscom ab der Heizperiode 2015/2016 vollständig auf den Einsatz von Heizöl.

Zudem hat Swisscom 2015 21 ökorelevante Bauprojekte umgesetzt. Wie ein internes Ökoformular belegt, spart sie dadurch 284 MWh Energie und vermeidet den Ausstoss von 138 Tonnen CO2.

Schliesslich haben die Energiechecks beigetragen, CO2-Emissionen um 74 Tonnen (Vorjahr 78) zu reduzieren.

Insgesamt spart Swisscom durch Sanierungen und Modernisierungen jährlich 854 MWh und vermeidet den Ausstoss von 212 Tonnen CO2.

Effizienzmassnahmen bei Treibstoffverbrauch, Mobilität und CO2-Reduktion

Ein erstklassiger Kundendienst sowie der Ausbau der Netzinfrastruktur setzen eine lückenlose Mobilität der Mitarbeitenden voraus. 2015 haben die Fahrzeuge der Swisscom Flotte im Dienste der Kunden (das heisst ohne Privatnutzung) insgesamt 59,5 Millionen Kilometer zurückgelegt, was einem Treibstoffverbrauch von 145,3 Terajoule (39,9 GWh) entspricht. Der Treibstoffverbrauch verminderte sich dabei gegenüber dem Vorjahr um 3,7%.

Dank einer fortschrittlichen Einsatzstrategie soll sich der durchschnittliche CO2-Ausstoss pro Fahrzeug bis Ende 2015 von 150 Gramm CO2 pro Kilometer (2010) auf 110 Gramm CO2 pro zurück­gelegten Kilometer verringern. Ende 2015 haben die Fahrzeuge der Swisscom Flotte gemäss Herstellerangaben nach neuem europäischem Fahrzyklus (NEFZ) einen durchschnittlichen Ausstoss von 113 Gramm CO2 pro Kilometer ausgewiesen. 97% der Fahrzeugflotte sind den Energieeffizienz­kategorien A und B zugeordnet. Dazu betreibt Swisscom eine Flotte 396 (+18,7%) Hybrid­fahrzeuge, 60 (-9,1%) erdgasbetriebene Fahrzeuge, 15 (+33,3%) Elektrofahrzeuge und 33 (–11,4%) E-Bikes. Sämtliche Elektrofahrzeuge werden in den Gebäuden und Garagen von Swisscom mit Strom aus erneuerbaren Energiequellen geladen. 2015 haben die Swisscom Mitarbeitenden 127’521 (+5,2%) Bahnbillette für Dienstreisen genutzt sowie 14’880 (+7,5%) Halbtax- und 3’504 (+4,8%) Generalabonnemente bezogen.

Effizienzsteigerung dank nachhaltigen ICT-Diensten bei Swisscom

Swisscom tritt nicht nur bei ihren Kunden für den Einsatz von nachhaltiger ICT ein, sondern nutzt die Lösungen auch im eigenen Unternehmen:

  • Virtuelle Konferenzen: Swisscom hat an 18 Standorten die realitätsnahe Videokonferenzlösung Telepresence installiert, darunter auch bei Fastweb in Italien.
  • Work Smart: Swisscom Mitarbeitende können einfach per Video- und Desksharing mit anderen Mitarbeitenden zusammenarbeiten. Dies gestattet es vielen Mitarbeitenden einen Teil ihres Arbeitspensums von zu Hause oder unterwegs zu bestreiten. Collaboration-Plattformen ermöglichen zudem den unkomplizierten Zugang zu Wissen. Durch die Lancierung der Work Smart Initiative hat Swisscom die neuen Arbeitsformen im Unternehmen weiter verankert und stellt ihr Wissen anderen Unternehmen zur Verfügung. Der Leitfaden für Führungskräfte gibt Vorgesetzten nützliche Hinweise zum Umgang mit neuen Arbeitsformen.

Eigene Stromerzeugung

Seit 2005 erzeugt Swisscom eigenen Strom. Sie sieht darin einen wichtigen Beitrag zu einer nachhaltigen Energiepolitik. Swisscom baut Solaranlagen, wo diese wirtschaftlich sinnvoll sind.

2015 hat Swisscom 8 zusätzliche Solaranlagen in Betrieb genommen:

  • Auf Sendestationen: Cardada: 29 kWp; Monte Ceneri: 90 kWp; Pizzo Matro: 110 kWp (Kanton Tessin); Savièse: 47 kWp (Kanton Wallis).
  • Auf Telefonzentralen und Gebäuden: Porrentruy: 55 kWp (Kanton Jura); Erstfeld: 27 kWp (Kanton Uri); Bière: 20 kWp; Bursinel: 20,5 kWp (Kanton Waadt).

In der Summe beträgt die Leistung aller eigenen Solarstromanlagen 1’281 kWp (+44% gegenüber der Vorjahresleistung von 891 kWp). Damit hat Swisscom ihr internes Ziel übertroffen, per Ende 2015 eine installierte Leistung von 1 MWp Solarstrom zu erreichen. Swisscom will ihr Programm zur Stromerzeugung in den nächsten Jahren fortsetzen. Neu wird im Rahmen jeder Gebäudesanierung die Option einer Solarstromanlage berücksichtigt. Dadurch will Swisscom bis 2020 die installierte Leistung ihrer Solarstromanlagen jährlich um 10% erhöhen.

Gesamtwirkung der Effizienzmassnahmen

Der Energieverbrauch (Strom, Brenn- und Treibstoffe) von Swisscom beträgt in der Schweiz 2015 521 GWh (Vorjahr 498 GWh). Ohne die seit dem 1. Januar 2010 umgesetzten Effizienzmassnahmen würde Swisscom gegenwärtig 149 GWh mehr Energie pro Jahr verbrauchen.

Verwendung von Abwärme

Swisscom liefert in Zürich im Rahmen zweier Vereinbarungen Abwärme aus ihrem Betriebs­gebäude Zürich-Binz. Im Jahr 2015 hat sie dadurch 5,95 GWh an thermischer Energie als Fernwärme in die Nachbarsiedlungen eingespeist (Vorjahr 5,7 GWh). Diese Massnahme hat 595’000 Liter Heizöl (Vorjahr 570’000 Liter) gespart und entsprechende CO2-Emissionen vermieden. Ebenso wird die Abwärme des neuen Rechenzentrums in Bern Wankdorf ins Fernheiznetz der Stadt Bern geleitet und beheizt direkt Wohnungen und Bürogebäude in der Nachbarschaft. Dies reduziert die CO2-Emissionen der betreffenden Wohnungen, Büros und Geschäfte. Im Swisscom Betriebs­gebäude Zürich-Herdern wird dank dem Einbau einer neuen Wärmpumpe der Heizbedarf im ganzen Gebäude neu durch die Nutzung der Abwärme der Betriebsräume voll abgedeckt. Dadurch spart Swisscom jährlich rund 900 Tonnen CO2. Diese Einsparung entspricht 8% der gesamten CO2-Emissionen, die Swisscom für ihre Heizbedürfnisse erzeugt. Die restliche Abwärme des Gebäudes wird in den öffentlichen Wärmeverbund eingespeist.

Energieeinsparung bei den Kunden dank verbesserter Endgeräte

Die von Swisscom erstellten Ökobilanzen der vergangenen Jahre belegen, dass für die Umwelt­einwirkung von Netzen und Endgeräten drei Einflussgrössen relevant sind:

  • Energieverbrauch der Endgeräte beim Kunden
  • Verwendete Energie für die Produktion der Endgeräte
  • Stromverbrauch der Netzelemente

Der Energieverbrauch der Endgeräte bei den Kunden lässt sich auf Basis der Geräte, des Strom­verbrauchs pro Gerät und der typischen Nutzungsprofile auf 269’000 MWh hochrechnen. Hinsichtlich des Energieverbrauchs macht Swisscom ihre Kunden einerseits auf die vielfältigen Möglichkeiten zur Energieersparnis aufmerksam und bietet andererseits konkrete Lösungsvorschläge:

  • Energie sparen – so einfach gehts: Auf Initiative des Bundesamts für Energie (BFE) haben sich Swisscom und zwei weitere Anbieter für eine gemeinsame Informationskampagne entschieden. Die Kampagne ist 2015 weitergeführt worden. Sie bezweckt den Energieverbrauch von Endgeräten wie Modems, Router und TV-Settop-Boxen mithilfe von idealen Einstellungen seitens der Kunden zu optimieren. Swisscom unterstützt die Kampagne, indem sie ihre Kunden informiert und auf ihrer Webseite energieoptimierte Einstellungen erläutert.
  • Swisscom TV 2.0: Die Swisscom TV 2.0 speichert Aufnahmen nicht mehr auf der Settop-Box, sondern in der Cloud. Daher kommt die Box ohne Festplatte aus und verbraucht jährlich rund 36 kWh beziehungsweise rund 40% weniger Strom als ihre Vorgängerin. Zudem hat Swisscom die Kunden von Swisscom TV 2.0 umfassend informiert, wie sich die Settop-Box im Alltag und in den Ferien energieoptimiert konfigurieren lässt. 2015 ist die Anzahl von Swisscom TV 2.0-Kunden auf 810’000 gestiegen. Swisscom TV 2.0 verzeichnet damit mehr Kunden als das Vorgängerangebot. Trotz des Kundenwachstums ist dabei der bei den Kunden anfallende Stromverbrauch bei den Kunden gesunken.
Siehe unter www.swisscom.ch/​energie-sparen
  • Internet-Box: Swisscom hat 2015 – in Ergänzung zur Internet-Box plus – die Internet-Box Standard und die Internet-Box light lanciert. Auch die neuen Internet-Boxen bieten Möglichkeiten, Energie zu sparen. So lässt sich über einen Zeitschalter die Zeitspanne festlegen, während der das WLAN, die zentrale Speicherfunktion oder die Telefonie (DECT) ausgeschaltet sein sollen. Zudem sind dank der Internet-Box in Heimnetzwerk weniger Geräte im Einsatz, was den Stromverbrauch erheblich senkt. Denn die Boxen ersetzen die früher erforderlichen Verbindungsgeräte für den kabellosen Anschluss von Computer, Fernsehen und HD-Festnetztelefonie.
Siehe unter www.swisscom.ch/​energie-sparen
  • Forschungsprojekt Low Power gateway: Router, die den Anschluss ans Internet und ans Telefonnetz sicherstellen, sind in Schweizer Wohnungen alltäglich. Eine neue Generation von Energiespar-Routern mit einer Leistung von unter zwei Watt könnte mit deutlich weniger Strom auskommen, wie ein Projekt der Swisscom zeigt. Swisscom ist deshalb bestrebt, die Energieeffizienz der eigenen Router weiter zu verbessern, und investiert dafür in Forschung und Entwicklung. Gegenwärtig konzentriert sich Swisscom auf die Entwicklung eines stromsparenden Low Power-Routers. Dieser soll nur noch einen Bruchteil des heute üblichen Stroms verbrauchen. Im Labor ist die neu eingesetzte Technologie vielversprechend. Swisscom plant daher in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Energie einen Pilotversuch. Danach wird entschieden, ob und wann Swisscom die Innovation in ihr Produktportfolio aufnimmt.
  • Ecomode plus: Durch Ecomode plus strahlen Schnurlostelefone nur noch minimal. Mittlerweile sind fast alle von Swisscom verkauften Schnurlostelefone Modelle mit Ecomode plus.