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Liebe Aktionärinnen, liebe Aktionäre

Swisscom behauptet sich in anspruchsvollem Umfeld

2015 sank der Nettoumsatz von Swisscom im Vergleich zur Vorjahresperiode um CHF 25 Millionen (–0,2%) auf CHF 11’678 Millionen. Ohne Firmenkäufe und -verkäufe und auf Basis konstanter Währungen erhöhte sich der Umsatz um CHF 83 Millionen (+0,7%). Davon entfielen CHF 57 Millionen auf das Schweizer Kerngeschäft. Swisscom konnte das bereinigte Betriebsergebnis EBITDA um CHF 103 Millionen (+2,3%) steigern. Der ausgewiesene EBITDA sank aufgrund von Sondereffekten wie Rückstellungen für laufende Verfahren, Restrukturierungskosten und Währungseffekte um CHF 315 Millionen (–7,1%) auf CHF 4’098 Millionen. Der Reingewinn sank vor allem als Folge der Sondereffekte auf CHF 1’362 Millionen (–20,2%). Die Investitionen von Swisscom reduzierten sich leicht um CHF 27 Millionen (–1,1%) auf CHF 2’409 Millionen.

Solider Geschäftsverlauf in der Schweiz

Der Umsatz im Schweizer Geschäft stieg um CHF 178 Millionen (+1,9%) auf CHF 9’764 Millionen, auf vergleichbarer Basis betrug die Zunahme CHF 27 Millionen (+0,3%). Das Wachstum aus dem höheren Kundenbestand wurde durch Roaming-Preissenkungen teilweise kompensiert. Swisscom senkte im Berichtsjahr die Roamingpreise einmal mehr. Damit verfügt Swisscom nicht nur über die attraktivsten Roamingpreise im Schweizer Markt, sondern hat Roaming in einem Grossteil ihrer Abonnemente inkludiert: Über 90% der Natel infinity plus Kunden nutzen ihr Handy im EU-Raum komplett ohne Zusatzkosten. Im Schweizer Geschäft erhöhte sich die Zahl der Umsatz generierenden Einheiten (RGU) um 170’000 (+1,4%) auf 12,5 Millionen. Der EBITDA im Schweizer Geschäft sank als Folge der erwähnten Sondereffekte um CHF 327 Millionen (–8,6%) auf CHF 3’461 Millionen, auf vergleichbarer Basis stieg der EBITDA um CHF 21 Millionen (+0,6%). Die Investitionen in der Schweiz erhöhten sich um CHF 71 Millionen (+4,1%) auf CHF 1’822 Millionen. Swisscom hat ihren Ausbau der Festnetzinfrastruktur fortgesetzt und per Ende 2015 in der Schweiz rund 2,9 Millionen Haushalte und Geschäfte mit Ultra­breitband (mehr als 50 Mbit/s) erschlossen, davon sind rund 2 Millionen mit neusten Glasfasertechnologien ausgerüstet. In der Schweiz nahm die Anzahl der Mitarbeitenden um 693 Vollzeitstellen (+3,8%) auf 18’965 zu. Ohne Unternehmenserwerbe und -verkäufe betrug die Zunahme 258 Vollzeitstellen (+1,4%).

Fastweb entwickelt sich erfreulich

Der Umsatz von Fastweb in Italien erhöhte sich als Folge des Kundenwachstums um EUR 48 Millionen (+2,8%) auf EUR 1’736 Millionen. Die Kundenbasis im Breitbandgeschäft wuchs innert Jahres­frist trotz schwierigem Marktumfeld um 129’000 (+6,2%) auf 2,2 Millionen. Der Umsatz mit Privatkunden konnte gegenüber dem Vorjahr um EUR 36 Millionen (+4,8%) auf EUR 789 Millionen gesteigert werden. Die Umsatzzunahme mit Geschäftskunden betrug EUR 11 Millionen (+1,4%) auf EUR 800 Millionen. Das Segmentergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) beträgt EUR 576 Millionen, eine Zunahme von EUR 61 Millionen (+11,8%) gegenüber dem Vorjahr. Die Investitionen liegen mit EUR 541 Millionen um EUR 21 Millionen unter dem Vorjahr. Fastweb erzielte 2015 einen Free Cash Flow von EUR 77 Millionen.

Entwicklung der Swisscom Aktie im Jahr 2015

Der Kurs der Swisscom Aktie ist 2015 um 3,7% gesunken. Bei der Gesamtrendite (Kursveränderung und Gewinnausschüttung) liegt Swisscom dank hoher Dividendenrendite bei 0,12%. Der Generalversammlung wird die Ausschüttung einer unveränderten, ordentlichen Dividende von CHF 22 pro Aktie beantragt. Dies entspricht einer Dividendensumme von CHF 1’140 Millionen. Swisscom setzt damit bei der Ausschüttung auf Kontinuität.

Das Beste in der vernetzten Welt – immer und überall

Die Welt steht inmitten der vierten industriellen Revolution: Menschen, Maschinen und Applika­tionen werden vernetzt, steuern sich selber und verbessern sich stetig dank Anwendungen in der Cloud und SmartData. Das Internet der Dinge setzt seinen Siegeszug fort: 2015 kommunizierten weltweit 4,9 Milliarden Maschinen – 2020 werden es 25 Milliarden sein. Auch Menschen vernetzen sich auf eine ganz neue Art und Weise: Mit «der Weisheit der Vielen» entsteht eine ganz neue Form der Zusammenarbeit. Dank dieser sogenannten Crowds lässt sich etwa in einem Unternehmen der wertvollste Schweizer Rohstoff – das Wissen – viel einfacher teilen.

Produkte in einem Geschäft beginnen zu sprechen. Sie kennen ihre eigene Grösse, Zusammen­setzung und Herkunft. Bis anhin verteilte Information wie Verfügbarkeit, technische Spezifikationen oder Zubehör sind direkt in einer einzigen Applikation vereint. Und die Collaborative Economy ermöglicht Menschen, Dinge aller Art effizient und direkt voneinander zu beziehen.

Das alles eröffnet neue Möglichkeiten und neue Märkte, lässt neue Wertschöpfungsketten entstehen. Erfolgreiche «Digitalisierung» beruht auf Vernetzung und auf leistungsfähiger und sicherer Datenübertragung: Swisscom wandelt sich zu einer integrierten Technologieanbieterin, die für ihre Kunden hochstehende Kommunikations- und IT-Lösungen entwickelt. In einer zunehmend vernetzten und digitalisierten Welt bietet Swisscom ihren Kunden immer und überall das Beste. Denn sie will Menschen und Unternehmen in der Schweiz befähigen, alle Chancen der vernetzten Welt zu nutzen. Swisscom geht als Pionier in der vernetzen Welt voran und begleitet ihre Kundinnen und Kunden mit vernetzten Gesamtlösungen in vielen Bereichen der Wirtschaft und des Lebens. So erhöht Swisscom die Wettbewerbsfähigkeit ihrer Kunden, stärkt dank bester Netzinfrastruktur den Wirtschaftsstandort Schweiz und gestaltet so die erfolgreiche Schweiz der Zukunft mit.

Investitionen für hohe Bandbreiten – beste Infrastruktur bauen

Die Grundlage des Erfolgs in der vernetzten Welt sind leistungsfähigste IT- und Kommunikationsinfrastrukturen. Swisscom erfüllt diesen Anspruch und die stets steigenden Anforderungen mit einer Netzinfrastruktur, die sich durch hohe Sicherheit, Verfügbarkeit und Leistungsfähigkeit auszeichnet. 2015 hat Swisscom CHF 1,8 Milliarden in die Infrastruktur in der Schweiz investiert, den Grossteil in den Ausbau des Ultrabreitbandnetzes im Mobilfunk und Festnetz.

Ausbau mit breitem Technologiemix im Festnetz

Landesweit sorgt ein intelligenter Technologiemix dafür, dass Städte, Agglomerationen und ländliche Gebiete von Ultrabreitband profitieren. Swisscom setzt auf den Bau neuer Glasfaserleitungen bis ins Haus beziehungsweise in die Wohnung (FTTB/FTTH), die Strasse (FTTS) oder die Nachbarschaft (FTTC) und kombiniert diese mit neusten Techniken wie Vectoring oder mit dem für 2016 geplanten G.fast. Damit werden auf herkömmlichen Kupfertelefonleitungen Geschwindigkeiten von bis zu 500 Mbit/s erreicht. Bis Ende 2015 hat Swisscom bereits rund 2,9 Millionen Haushalte und Geschäfte in der Schweiz mit Ultrabreitband von über 50 Mbit/s erschlossen. Swisscom wird den Ausbau auch in den kommenden Jahren vorantreiben, um bis Ende 2020 85% aller Haushalte und Geschäfte mit Ultrabreitband von mindestens 100 Mbit/s und langfristig jede Schweizer Gemeinde nahezu flächendeckend mit Ultrabreitband zu versorgen. Diese Investitionsvorhaben stehen unter dem Vorbehalt, dass die rechtlichen Rahmenbedingungen Investitionen in den Netzausbau schützen werden und das Unternehmen die für die Investitionen notwendigen Mittel zu erwirtschaften vermag.

Mehr Bandbreite im Mobilfunknetz

Das Wachstum des Datenverkehrs im Mobilfunknetz ist ungebrochen und das transportierte Datenvolumen verdoppelt sich im Jahresrhythmus. Mit entsprechenden Investitionen, einer strategischen Partnerschaft mit Ericsson und innovativen Lösungen wie etwa eigens entwickelten Mikro­zellen in Festnetzschächten baut Swisscom ihre Position als führende Mobilfunkanbieterin weiter aus. Zudem erhielt das 4G-Netz noch mehr Schub: In 28 Städten bietet Swisscom nun LTE Advanced und damit Geschwindigkeiten von bis zu 300 Mbit/s an, ab 2016 in ersten Orten sogar bis 450 Mbit/s. Voraussichtlich 2020 wird der neue Mobilfunkstandard 5G nochmals höhere Band­breiten und kürzere Antwortzeiten ermöglichen. Mit der Einführung von 5G wird auch die dann­zumal 27 Jahre alte Technologie 2G (GSM) nicht mehr unterstützt werden.

All IP – Internet Protokoll als Einheitssprache

Die Ablösung der herkömmlichen Festnetztechnologie durch All IP («alles über das Internet Protokoll») geht weiter. Per Ende 2015 profitierten bereits 40%, beziehungsweise über 1 Million Kunden von den Möglichkeiten der neuen Technologie – wie etwa einem orts- und geräteunabhängigen Zugriff auf die eigenen Daten. Bis Ende 2017 sollen alle Kunden auf All IP umgestellt sein.

Weiterentwicklung des Kerngeschäfts und Innovationen – beste Erlebnisse

So gut, so einfach und so unverwechselbar, dass man nie mehr darauf verzichten möchte: Mit Produkten und Angeboten schafft Swisscom unvergessliche Kundenerlebnisse und will sich damit im Kerngeschäft differenzieren. Etwa mit dem weiterentwickelten Fernsehprodukt «Swisscom TV 2.0», das nun Sendungen nach individuellen Vorlieben empfiehlt und gruppiert zum Replay anbietet. Oder mit zahlreichen «Smart Enterprise Services», die Unternehmen die digitale Transformation erleichtern. Auch mit neuen Angeboten wie MyService, dem Rundum-sorglos-Service-Paket für den Kunden, oder Swisscom Friends, der Nachbarschaftshilfe für technische Anliegen, steht das beste Kundenerlebnis im Zentrum.

Neue Wachstumschancen für Swisscom

Im Kerngeschäft setzt Swisscom weiterhin auf die erfolgreichen Schwerpunkte Bündelangebote, Swisscom TV und UltraBreit­band­anschlüsse. Mit gezielten ICT-Lösungen wird die Wertschöpfungstiefe rund um die Netzwerkinfrastruktur in Branchen wie Banking, Energie oder Gesundheitswesen erhöht.

Die Cloud entwickelt sich zu einem Grundstein für künftige Geschäfte wie etwa das Internet der Dinge oder die dezentrale Arbeit. Swisscom ist in der Cloud-Entwicklung in der Schweiz dank hoher Qualität und Sicherheit führend. In ausgewählten Bereichen wird Swisscom zudem neue digitale Services lancieren. Mit der Integration von local/search hat Swisscom ihre Position im Verzeichnisgeschäft gestärkt, mit «Siroop» zusammen mit Coop einen Marktplatz geschaffen, und in Zusammenarbeit mit Ringier und der SRG bringt Swisscom eine innovative Werbemöglichkeit auf den Markt, die allen Marktteilnehmern offen steht.

Swisscom entwickelt aber auch die italienische Tochtergesellschaft Fastweb aktiv weiter. Mit dem laufenden Ausbau des Ultrabreitbands und Verbesserungen bei der Servicequalität ist sie nachhaltig gestärkt und hat das Ziel, bis Ende 2016 rund 30% der Bevölkerung Italiens zu erschliessen.

Nachhaltigkeit als integraler Bestandteil der Unternehmensstrategie

Nachhaltiges Handeln ist Teil der DNA von Swisscom. Dazu gehören die Themen Klimaschutz, Arbeiten und Leben, Medienkompetenz, attraktive Arbeitgeberin, faire Lieferkette und vernetzte Schweiz. So wird etwa seit Herbst 2015 das Betriebsgebäude in Zürich Herdern alleine durch die Abwärme von Servern geheizt: Das wirkt sich neben dem Klimaschutz auch längerfristig positiv in Form tieferer Betriebskosten aus. Auch verfügt Swisscom dank über 900 Lernenden in sieben Lehrberufen über einen attraktiven Nachwuchspool künftiger Fachkräfte und bietet mit diesem Engagement wichtige berufliche Perspektiven für Jugendliche. Schliesslich fördert Swisscom eine Unternehmenskultur, in der sich jeder Einzelne entfalten kann und mit persönlichen Ideen, Engagement und Leidenschaft zu einer nachhaltig erfolgreichen Swisscom beiträgt.

Stärkung der kundennahen Bereiche und Fokus auf das Kostenmanagement

Per 1. Januar 2016 hat Swisscom die Organisationsstruktur vereinfacht, kundennahe Bereiche gestärkt und mehr Freiraum für Innovationen geschaffen. Vertrieb und Service für Privatkunden und KMU wurden in jeweils einer Einheit zusammengefasst. Zudem nimmt mit «Digital Business» ein neuer Bereich seine Arbeit auf, der ganz gezielt Wachstumsoptionen verfolgt, die sich mit der Digitalisierung ergeben.

Der Schweizer Markt wird anspruchsvoller, der Konkurrenzdruck hält an. Swisscom will sich auch künftig als Marktführerin behaupten und die Chancen nutzen, die sich durch die Digitalisierung ergeben. Dies bedingt unter anderem Investitionsbereitschaft und -fähigkeit. Um Mittel für die Entwicklung der neuen Geschäftsmöglichkeiten freizusetzen, intensiviert Swisscom ihr Kosten­management: Swisscom hat sich zum Ziel gesetzt, die Kostenbasis bis 2020 um über CHF 300 Millionen zu senken. Dies soll mit den per Anfang 2016 umgesetzten Organisations­anpassungen, Stellenreduktionen, Prozessoptimierungen und der Transformation auf die All-IP-­Technologie erreicht werden.

Swisscom wird die heute auf 14 Standorte verteilten Call Center für Kunden bis Ende 2016 auf acht Standorte reduzieren. Insgesamt wird Swisscom 2016 in Wachstumsbereichen in der Schweiz bis zu 500 Arbeitsplätze schaffen, gleichzeitig aber mehrere hundert Stellen vor allem in unterstützenden Bereichen reduzieren. Für die betroffenen Mitarbeitenden steht ein gut ausgebauter Sozialplan bereit. Swisscom geht davon aus, dass im laufenden Jahr rund 700 Mitarbeitende als Folge der Reduktionen vor allem bei unterstützenden Bereichen den Sozialplan beanspruchen werden. Die damit verbundenen Kosten belasten die Erfolgsrechnung von Swisscom im Geschäftsabschluss 2015 einmalig mit CHF 70 Millionen. Insgesamt rechnet Swisscom per Ende 2016 mit einem gegenüber dem Vorjahr leicht tieferen Stellenbestand in der Schweiz.

Sorge tragen zu den unternehmerischen Rahmenbedingungen

Swisscom hat 2015 Bussenandrohungen aus wettbewerbsrechtlichen Verfahren im Umfang von rund CHF 350 Millionen erhalten. Es wurde eine Vernehmlassung zur Revision des Fernmeldegesetzes gestartet, in der unter anderem eine Abkehr von der bewährten «ex-post»-­Regulierung verlangt wird. Der Rechtsprechung der Wettbewerbskommission wie auch der Fragestellung der Vernehmlassung liegt die gemeinsame Vermutung zugrunde, die Schweiz verfüge über keinen funktionierenden Wettbewerb. Dies trifft so nicht zu. Seit Jahren beobachten wir in der Schweiz einen sehr intensiven Infrastrukturwettbewerb zwischen drei Anbietern im Mobilfunk sowie Swisscom und den Kabelnetzbetreibern im Festnetzbereich. Mit den Glasfaserprojekten der Elektrizitätswerke ist seit der letzten Revision des Fernmeldegesetzes (FMG) ein zusätzlicher Anbieter in den Festnetzmarkt eingetreten. Rund 90% aller Schweizer Haushalte verfügen heute über einen Kabelnetzanschluss und können so zwischen mindestens zwei Infrastrukturanbietern und unterschiedlichsten Services wählen. Dass dieser Wettbewerb funktioniert, zeigen die Spitzenplätze, welche die Schweiz in allen Infrastrukturvergleichen immer wieder erzielt, oder die innovativen Produkte im Fernsehgeschäft, die Swisscom im Wettbewerb mit den Kabelnetzbetreibern auf den Markt bringt. Die Schweiz ist auf leistungsfähigste Infrastrukturen angewiesen. Diese setzen die entsprechende Investitionsfähigkeit der Infrastrukturbetreiber voraus. Dem ist in der Regulierung, aber auch in der Rechtsprechung Sorge zu tragen. Swisscom wird sich mit Vehemenz für Investitionssicherheit und für eine unternehmerische Schweiz einsetzen.

Finanzieller Ausblick 2016

Swisscom erwartet für 2016 einen Nettoumsatz von über CHF 11,6 Milliarden, einen EBITDA von rund CHF 4,2 Milliarden und Investitionen von über CHF 2,3 Milliarden. Für Swisscom ohne Fastweb wird aufgrund des hohen Wettbewerbs- und Preisdrucks mit einem leicht tieferen Umsatz gerechnet, für Fastweb mit einem leicht höheren. Bereinigt um die 2015 gebildeten Rückstellungen für ein Verfahren bei Breitbanddiensten und Stellenreduktion erwartet Swisscom ohne Fastweb im Vergleich zum Vorjahr einen um rund CHF 200 Millionen tieferen EBITDA. Neben dem preisbedingten Umsatzrückgang werden vor allem höhere Kosten für Roaming erwartet. Positiv beeinflusst wird der EBITDA durch Kosteneinsparungen von rund CHF 50 Millionen und Wachstum bei Fastweb. Leicht reduzierte Investitionen in der Schweiz in Höhe von über CHF 1,7 Milliarden werden insgesamt tiefere Investitionen von über CHF 2,3 Milliarden zur Folge haben. Bei Erreichen der Ziele plant Swisscom, der Generalversammlung 2017 für das Geschäftsjahr 2016 eine unveränderte Dividende von CHF 22 pro Aktie vorzuschlagen.

Ein herzlicher Dank

Wir blicken auf ein erfolgreiches Jahr in einem anspruchsvollen Marktumfeld zurück. Was wir 2015 erreicht haben, ist nur dank des Vertrauens unserer Kundinnen und Kunden, sowie der Treue unserer Aktionärinnen und Aktionäre möglich. Ihnen allen gebührt unser grosser Dank. Besonders herzlich danken wir auch dieses Jahr unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern: Dank ihrem kreativen Mitdenken, ihrem Herzblut und ihrem Einsatz haben sie dazu beigetragen, dass Swisscom ihren Kundinnen und Kunden jeden Tag das Beste bietet.

Mit freundlichen Grüssen

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Hansueli Loosli

Präsident des Verwaltungsrats

Swisscom AG

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Urs Schaeppi

CEO Swisscom AG