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Zusammenfassung

In Millionen CHF bzw. wie angemerkt   31.3.2016   31.3.2015   Veränderung
Nettoumsatz   2’885   2’893   –0,3%
Betriebsergebnis vor Abschreibungen (EBITDA)   1’081   1’051   2,9%
EBITDA in % Nettoumsatz   37,5   36,3    
Betriebsergebnis (EBIT)   535   544   –1,7%
Reingewinn   364   351   3,7%
Gewinn pro Aktie (in CHF)   7,05   6,78   4,0%
Investitionen in Sachanlagen und übrige immaterielle Vermögenswerte   596   549   8,6%
Operating Free Cash Flow   184   344   –46,5%
Nettoverschuldung am Bilanzstichtag   8’108   7’895   2,7%
Personalbestand am Bilanzstichtag in Vollzeitstellen   21’645   21’599   0,2%

Im ersten Quartal 2016 ist der Nettoumsatz von Swisscom um CHF 8 Millionen oder 0,3% auf CHF 2’885 Millionen gesunken. Im Schweizer Kerngeschäft sank der Umsatz trotz Kundenwachstum um CHF 7 Millionen oder 0,4%, was auf den zunehmenden Wettbewerbsdruck zurückzuführen ist. Die Zahl der Umsatz generierenden Einheiten (RGU) stieg im Schweizer Kerngeschäft innert Jahresfrist um 120’000 oder 1,0% auf 12,5 Millionen. Im ersten Quartal 2016 resultierte als Folge der Marktsättigung ein Rückgang um 11’000. Der Umsatz der italienischen Tochtergesellschaft Fastweb stieg als Folge des Kundenwachstums und der starken Stellung im Markt für Geschäftskunden um EUR 11 Millionen oder 2,6% auf EUR 440 Millionen. Der Kundenbestand von Fastweb im Breitbandgeschäft wuchs innert Jahresfrist um 117’000 oder 5,5% auf 2,24 Millionen.

Das Betriebsergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) von Swisscom hat um CHF 30 Millionen oder 2,9% auf CHF 1’081 Millionen zugenommen. Der Anstieg im Schweizer Kerngeschäft um CHF 11 Millionen oder 1,2% ist vor allem eine Folge tieferer Kosten für die Kundengewinnung und Unterhalt. Bei Fastweb ist die EBITDA-Zunahme um EUR 11 Millionen oder 9,2% auf den höheren Umsatz zurückzuführen. Das Betriebsergebnis (EBIT) sank um CHF 9 Millionen oder 1,7% auf CHF 535 Millionen, was auf höhere Abschreibungen als Folge des hohen Investitionsvolumens zurückzuführen ist. Der Reingewinn stieg gegenüber dem Vorjahr um CHF 13 Millionen oder 3,7% auf CHF 364 Millionen, weil im Vorjahr Währungsverluste das Ergebnis stärker belasteten.

Die Investitionen von Swisscom stiegen um CHF 47 Millionen oder 8,6% auf CHF 596 Millionen. Die Investitionen in der Schweiz nahmen als Folge des Ausbaus der Breitbandnetze um CHF 37 Millionen oder 9,5% auf CHF 425 Millionen zu. Ende März 2016 sind in der Schweiz über 2,1 Millionen Anschlüsse mit neuesten Glasfasertechnologien ausgerüstet. Insgesamt hat Swisscom rund 3,0 Millionen Wohnungen und Geschäfte mit Ultrabreitband (mehr als 50 Mbit/s) erschlossen. Fastweb erhöhte die Investitionen als Folge des Kundenwachstums um EUR 7 Millionen oder 4,8% auf EUR 154 Millionen.

Der Operating Free Cash Flow sank um CHF 160 Millionen oder 46,5% auf CHF 184 Millionen. Die Abnahme ist vor allem auf die Zahlung der Sanktion von CHF 186 Millionen aus dem laufenden Weko-Verfahren zu den Breitbanddiensten zurückzuführen. Die Nettoverschuldung beläuft sich auf CHF 8’108 Millionen und erhöhte sich gegenüber Ende 2015 um CHF 66 Millionen oder 0,8%.

Die Zahl der Mitarbeitenden ist gegenüber dem Vorjahr um 46 Vollzeitstellen oder 0,2% auf 21’645 Vollzeitstellen gestiegen. Im Schweizer Kerngeschäft betrug die Zunahme 191 Vollzeit­stellen, dies als Folge von Unternehmenserwerben, neuen Diensten wie Cloud-Services oder Lösungen für das Gesundheitswesen. Im ersten Quartal 2016 sank im Schweizer Kerngeschäft der Personalbestand auf vergleichbarer Basis um 105 Vollzeitstellen.

Der finanzielle Ausblick für das Geschäftsjahr 2016 bleibt unverändert. Swisscom erwartet einen Nettoumsatz von über CHF 11,6 Milliarden, einen EBITDA von rund CHF 4,2 Milliarden und Investitionen von über CHF 2,3 Milliarden. Bei Erreichen der Ziele plant Swisscom, der Generalversammlung für das Geschäftsjahr 2016 eine unveränderte Dividende von CHF 22 pro Aktie vorzuschlagen.