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Abschreibungen und nicht operative Ergebnisse


In Millionen CHF bzw. wie angemerkt
  2. Quartal
2016
  2. Quartal
2015
 
Veränderung
  1. Halbjahr
2016
  1. Halbjahr
2015
 
Veränderung
Betriebsergebnis vor Abschreibungen (EBITDA)   1’146   1’082   5,9%   2’227   2’133   4,4%
Abschreibungen und Wertminderungen   (546)   (521)   4,8%   (1’092)   (1’028)   6,2%
Betriebsergebnis (EBIT)   600   561   7,0%   1’135   1’105   2,7%
Nettozinsaufwand   (42)   (49)   –14,3%   (81)   (96)   –15,6%
Übriger Finanzertrag und Finanzaufwand, netto   (24)   16     (64)   (41)   56,1%
Anteiliges Ergebnis assoziierter Gesellschaften     8   –100,0%     13   –100,0%
Gewinn vor Ertragssteuern   534   536   –0,4%   990   981   0,9%
Ertragssteueraufwand   (110)   (103)   6,8%   (202)   (197)   2,5%
Reingewinn   424   433   –2,1%   788   784   0,5%
Anteil Aktionäre der Swisscom AG am Reingewinn   424   433   –2,1%   789   784   0,6%
Anteil Minderheitsaktionäre am Reingewinn         (1)    
                         
Gewinn pro Aktie (in CHF)   8,19   8,36   –2,1%   15,23   15,13   0,6%

Die Abschreibungen von Swisscom sind gegenüber dem Vorjahr um CHF 64 Millionen oder 6,2% auf CHF 1’092 Millionen gestiegen, was vor allem auf höhere Abschreibungen bei Swisscom Schweiz als Folge des hohen Investitionsniveaus zurückzuführen ist. Im Rahmen der Kaufpreis­aufteilung von Unter­nehmensübernahmen wurden immaterielle Vermögenswerte aktiviert. In den Abschreibungen für das erste Halbjahr 2016 sind planmässige Abschreibungen aus Unter­nehmensübernahmen in der Höhe von CHF 64 Millionen (Vorjahr CHF 60 Millionen) ent­halten.

Der Nettozinsaufwand hat um CHF 15 Millionen auf CHF 81 Millionen abgenommen, was auf die tieferen durchschnittlichen Zinskosten der Finanzschulden zurückzuführen ist. Der übrige Netto­finanzaufwand betrug CHF 64 Millionen und verschlechterte sich gegenüber dem Vorjahr um CHF 23 Millionen. Der Nettofinanzaufwand enthält im ersten Halbjahr 2016 negative Effekte von CHF 42 Millionen aus der Marktwertveränderung von Zinssatzswaps (Vorjahr CHF 9 Millionen) und Fremdwährungsgewinne von CHF 1 Million (Vorjahr Fremdwährungsverluste von CHF 34 Mil­lionen). Im ersten Halbjahr des Vorjahres sind zudem Gewinne aus der Veräusserung von Tochtergesellschaften von CHF 19 Millionen enthalten.

Der Ertragssteueraufwand betrug CHF 202 Millionen (Vorjahr CHF 197 Millionen), was einem effek­tiven Ertragssteuersatz von 20,4% (Vorjahr 20,1%) entspricht. Langfristig wird unverändert mit einem erwarteten Ertragssteuersatz ohne Sondereffekte von rund 21% gerechnet.

Der Rein­gewinn von Swisscom nahm um CHF 4 Millionen oder 0,5% auf CHF 788 Millionen zu. Die EBITDA-Zunahme wurde zu einem grossen Teil durch höhere Abschreibungen und einen höheren Nettofinanzaufwand kompensiert Der Gewinn pro Aktie berechnet sich auf der Grundlage des Anteils der Aktionäre der Swisscom AG am Reingewinn und der durchschnittlichen Anzahl aus­stehender Aktien. Der Gewinn pro Aktie stieg von CHF 15,13 auf CHF 15,23.