Inhalt

Sprache

Schliessen

Keine Suchresultate. Bitte Suchbegriff anpassen.

Entwicklung der Segmente


In Millionen CHF
  2. Quartal
2016
  2. Quartal
2015
 
Veränderung
  1. Halbjahr
2016
  1. Halbjahr
2015
 
Veränderung
                 
Nettoumsatz
Privatkunden   1’272   1’283   –0,9%   2’559   2’574   –0,6%
Kleine und Mittlere Unternehmen   343   340   0,9%   679   667   1,8%
Grossunternehmen   652   650   0,3%   1’308   1’307   0,1%
Wholesale   249   234   6,4%   469   464   1,1%
IT, Network & Innovation   31   31     61   65   –6,2%
Intersegment-Elimination   (210)   (196)   7,1%   (394)   (380)   3,7%
Swisscom Schweiz   2’337   2’342   –0,2%   4’682   4’697   –0,3%
Fastweb   483   453   6,6%   965   921   4,8%
Übrige operative Segmente   146   156   –6,4%   275   300   –8,3%
Group Headquarters   1   1     1   1  
Intersegment-Elimination   (83)   (87)   –4,6%   (154)   (161)   –4,3%
Nettoumsatz   2’884   2’865   0,7%   5’769   5’758   0,2%
                 
Betriebsergebnis vor Abschreibungen (EBITDA)
Privatkunden   729   742   –1,8%   1’484   1’472   0,8%
Kleine und Mittlere Unternehmen   228   232   –1,7%   452   449   0,7%
Grossunternehmen   205   226   –9,3%   417   445   –6,3%
Wholesale   100   92   8,7%   193   193  
IT, Network & Innovation   (316)   (323)   –2,2%   (634)   (635)   –0,2%
Swisscom Schweiz   946   969   –2,4%   1’912   1’924   –0,6%
Fastweb   223   148   50,7%   367   278   32,0%
Übrige operative Segmente   27   19   42,1%   49   35   40,0%
Group Headquarters   (27)   (29)   –6,9%   (57)   (58)   –1,7%
Intersegment-Elimination   (6)   (6)     (9)   (10)   –10,0%
Überleitung Vorsorgeaufwand 1   (17)   (19)   –10,5%   (35)   (36)   –2,8%
Betriebsergebnis vor Abschreibungen (EBITDA)   1’146   1’082   5,9%   2’227   2’133   4,4%
1 Im Betriebsergebnis der Segmente sind als Vorsorgeaufwand die ordentlichen Arbeitgeberbeiträge enthalten. Die Differenz zum Vorsorgeaufwand nach IAS 19 wird als Überleitungsposition ausgewiesen.

Die Berichterstattung erfolgt nach den drei operativen Geschäftsbereichen Swisscom Schweiz, Fastweb und Übrige operative Segmente sowie dem Bereich Group Headquarters. Swisscom Schweiz ist Marktführerin im Bereich Telekommunikation in der Schweiz. Fastweb ist eines der grössten Breitband-Tele­kommunikations­unternehmen in Italien. Die Übrigen operativen Segmente beinhalten vor allem die Bereiche Participations, Health und Connected Living. Group Head­quarters umfasst im Wesentlichen die Konzernbereiche. Swisscom Schweiz besteht aus den Kunden­segmenten Privatkunden, Kleine & Mittlere Unter­nehmen, Grossunternehmen und Wholesale sowie dem Bereich IT, Network & Innovation.

Für die finanzielle Führung verrechnet das Segment IT, Network & Innovation keine Netzkosten und Group Headquarters keine Management Fees an andere Segmente. Die übrigen Leistungen zwischen den Segmenten werden zu Marktpreisen verrechnet. Die Netzkosten in der Schweiz werden über den Geschäftsbereich IT, Network & Innovation geplant, überwacht und gesteuert. Der Geschäftsbereich IT, Network & Innovation wird als Cost Center geführt. Deshalb werden dem Segment IT, Network & Innovation in der Segmentbericht­erstattung mit Ausnahme von Vermietung und Verwaltung von Gebäuden keine Umsätze gutgeschrieben. Die Ergebnisse der Segmente Privatkunden, Kleine & Mittlere Unternehmen, Grossunternehmen sowie Wholesale entsprechen einem Deckungs­beitrag vor Netzkosten.

Der Segmentaufwand umfasst den Material- und Dienstleistungsaufwand, Personalaufwand und übrigen Betriebs­aufwand abzüglich der aktivierten Eigenleistungen und übrigen Erträge. Der Segmentaufwand enthält als Vorsorgeaufwand die ordentlichen Arbeitgeberbeiträge. Die Differenz zwischen den ordentlichen Arbeitgeberbeiträgen und dem Vorsorgeaufwand nach IAS 19 wird als Überleitungsposition zwischen den Betriebsergebnissen der Segmente und dem Betriebsergebnis des Konzerns ausgewiesen.

Swisscom Schweiz


In Millionen CHF bzw. wie angemerkt
  2. Quartal
2016
  2. Quartal
2015
 
Veränderung
  1. Halbjahr
2016
  1. Halbjahr
2015
 
Veränderung
                 
Nettoumsatz und Ergebnis
Mobilfunk Einzelverträge   649   691   –6,1%   1’298   1’362   –4,7%
Festnetz Einzelverträge   382   435   –12,2%   779   887   –12,2%
Bündelverträge   610   547   11,5%   1’213   1’077   12,6%
Lösungsgeschäft   273   260   5,0%   550   521   5,6%
Wholesale   148   140   5,7%   287   288   –0,3%
Übrige   259   252   2,8%   523   526   –0,6%
Umsatz mit externen Kunden   2’321   2’325   –0,2%   4’650   4’661   –0,2%
Umsatz mit anderen Segmenten   16   17   –5,9%   32   36   –11,1%
Nettoumsatz   2’337   2’342   –0,2%   4’682   4’697   –0,3%
Direkte Kosten   (483)   (461)   4,8%   (952)   (944)   0,8%
Indirekte Kosten   (908)   (912)   –0,4%   (1’818)   (1’829)   –0,6%
Segmentaufwand   (1’391)   (1’373)   1,3%   (2’770)   (2’773)   –0,1%
Segmentergebnis vor Abschreibungen (EBITDA)   946   969   –2,4%   1’912   1’924   –0,6%
Marge in % Nettoumsatz   40,5   41,4       40,8   41,0    
Abschreibungen und Wertminderungen   (377)   (343)   9,9%   (744)   (674)   10,4%
Segmentergebnis   569   626   –9,1%   1’168   1’250   –6,6%
                   
Operationelle Daten am Bilanzstichtag in Tausend
Festnetzanschlüsse               2’518   2’697   –6,6%
Breit­band­anschlüsse Retail               1’978   1’922   2,9%
Swisscom TV-Anschlüsse               1’400   1’238   13,1%
Mobilfunkanschlüsse               6’623   6’592   0,5%
Umsatz generierende Einheiten (RGU)               12’519   12’449   0,6%
Bündelverträge               1’515   1’307   15,9%
Entbündelte Teilnehmeranschlüsse               125   150   –16,7%
Breit­band­anschlüsse Wholesale               342   291   17,5%
                 
Investitionen und Personalbestand
Investitionen in Sachanlagen und übrige immaterielle Vermögenswerte   447   453   –1,3%   872   841   3,7%
Personalbestand am Bilanzstichtag in Vollzeitstellen               16’969   17’062   –0,5%

Der Umsatz mit externen Kunden von Swisscom Schweiz hat um CHF 11 Millionen oder 0,2% auf CHF 4’650 Millionen abgenommen (–0,2% im zweiten Quartal). Gegenüber dem Vorjahr sank der Umsatz mit Tele­kommuni­kations­dienst­leistungen um CHF 46 Millionen oder 1,4% auf CHF 3’322 Millionen, im Lösungsgeschäft resultierte ein Wachstum um CHF 29 Millionen oder 5,6% auf CHF 550 Millionen. Der Umsatzrückgang mit Tele­kommuni­kations­dienst­leistungen ist auf den zunehmenden Wettbewerbsdruck und die sinkenden Preise beim Roaming zurückzuführen. Anders als bisher kann dieser Trend nicht mehr durch das Kundenwachstum kompensiert werden. Die Zahl der Umsatz generierenden Einheiten (RGU) erhöhte sich innert Jahresfrist um 70’000 oder 0,6% auf 12,5 Millionen, wobei im ersten Halbjahr 2016 aufgrund der zunehmenden Marktsättigung ein Rückgang um 24’000 resultierte. In den Bereichen Privatkunden und Kleine & Mittlere Unter­nehmen (KMU) blieb der Drittumsatz mit CHF 3’150 Millionen stabil (–0,6% im zweiten Quartal). Dem Rückgang im Mobilfunkgeschäft aufgrund der tieferen Preise beim Roaming standen höhere Umsätze aus der Übernahme von search.ch im Juli 2015 gegenüber. Im Bereich Grossunternehmen blieb der Drittumsatz mit CHF 1’202 Millionen (–0,2%) im Vergleich zum Vorjahr nahezu stabil (–0,2% im zweiten Quartal). Der preisbedingte Umsatzrückgang im Mobilfunkgeschäft wurde durch höhere Umsätze im Lösungsgeschäft kompensiert, allerdings mit einer tieferen Marge. Der Auftragseingang im Grosskunden­geschäft nahm wegen starkem Wettbewerb um 2,0% auf CHF 1’028 Millionen ab.

Die grosse Nachfrage nach gebündelten Angeboten mit Pauschaltarifen hält an. Ende Juni 2016 nutzten 1,52 Millionen Kunden ein Bündelangebot, was einem Anstieg innert Jahresfrist um 208’000 oder 15,9% entspricht (+99’000 im ersten Halbjahr). Der Umsatz mit Bündel­verträgen stieg gegenüber dem Vorjahr um CHF 136 Millionen oder 12,6% auf CHF 1’213 Millionen (+11,5% im zweiten Quartal).

Der zunehmend gesättigte Markt schlägt sich auf die Entwicklung des Kundenbestands im Mobilfunkbereich nieder. Im Jahresvergleich stieg die Zahl der Mobilfunkanschlüsse um 31’000 oder 0,5% auf 6,6 Millionen. Im ersten Halbjahr 2016 resultierte als Folge der Marktsättigung jedoch ein Rückgang um 2’000. Der Bestand an Postpaid-Anschlüssen inklusive Bündelangebote ist um 50’000 (+10’000 im ersten Halbjahr) gewachsen. Die Zahl der Prepaid-Anschlüsse ging um 19’000 zurück (–12’000 im ersten Halbjahr). Im Roaming-Geschäft haben Preissenkungen und die Inkludierung von Roaming-Volumen in die Natel infinity 2.0 Abonnemente den Anstieg des Roaming-Volumens weiter beschleunigt. Die damit verbundene Preissenkung beträgt 2016 rund CHF 100 Millionen. Im ersten Halbjahr 2016 stieg der Datenverkehr auf das 2,4-fache des Vorjahres, der Sprachverkehr um 13%. Mit der Einführung von Natel infinity 2.0 im März 2016 profitieren die Kunden von deutlich höheren Geschwindigkeiten, mehr Roaming und einem unbegrenzten Online-Speicher. Bis Ende Juni 2016 haben sich 632’000 Kunden für diese neuen infinity Abos entschieden. Der Kunden­bestand aller Natel infinity Abos beträgt 2,33 Millionen, dies entspricht 70% der Anzahl Postpaid-Anschlüsse (ohne Grosskunden).

Der Bestand an Swisscom TV-Anschlüssen stieg trotz harter Konkurrenz innert Jahresfrist um 162’000 oder 13,1% auf 1,40 Millionen (+69’000 im ersten Halbjahr), wovon 1,15 Millionen auf Abonnemente mit Grund­gebühr entfallen. Drei Viertel der Kunden nutzen den cloudbasierten Dienst Swisscom TV 2.0. Die Anzahl der Breitband­anschlüsse mit Endkunden erhöhte sich gegenüber Vorjahr um 56’000 oder 2,9% auf 1,98 Millionen (+20’000 im ersten Halbjahr). Somit konnte im Festnetz das Wachstum bei TV- und Breit­band­anschlüssen die Reduktion bei den Festnetz-Telefonieanschlüssen um 179’000 (–111’000 im ersten Halbjahr) mehr als kompensieren. Die Abnahme der Festnetz-Telefonie­anschlüsse ist vor allem auf die Substitution durch Mobilfunk zurückzuführen.

Der Segmentaufwand hat um CHF 3 Millionen oder 0,1% auf CHF 2’770 Millionen abgenommen (+1,3% im zweiten Quartal). Dabei liegen die direkten Kosten über, die indirekten Kosten unter dem Vorjahr. Die Zunahme der direkten Kosten um CHF 8 Millionen oder 0,8% auf CHF 952 Millionen (+4.8% im zweiten Quartal) ist hauptsächlich auf höhere Ausgaben für Roaming und inter­nationalen Verkehr sowie höhere Kosten für Kundengewinnung und -bindung zurückzuführen. Die Abnahme der indirekten Kosten um CHF 11 Millionen oder 0,6% auf CHF 1’818 Millionen (–0,4% im zweiten Quartal) ist vor allem auf Kosteneinsparungen aus Effizienzsteigerungen und einen tieferen Aufwand für den Unterhalt zurückzuführen. Der Personalbestand reduzierte sich innert Jahresfrist um 93 oder 0,5% auf 16’969 Vollzeitstellen. Auf vergleichbarer Basis betrug die Abnahme 214 Vollzeitstellen oder 1,3% (–291 oder –1,4% im ersten Halbjahr), was auf Effizienzmassnahmen zurückzuführen ist. Die Kosteneinsparungen haben einen Teil des tieferen Umsatzes mit Tele­kommunikationsdienstleistungen kompensiert. Das Segmentergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) reduzierte sich um CHF 12 Millionen oder 0,6% auf CHF 1’912 Millionen (–2,4% im zweiten Quartal). Die Ergebnismarge sank um 0,2 Prozentpunkte auf 40,8%.

Die Abschreibungen nahmen gegenüber dem Vorjahr um CHF 70 Millionen oder 10,4% auf CHF 744 Millionen zu (+9,9% im zweiten Quartal), was auf das hohe Investitionsniveau zurück­zuführen ist. Entsprechend sank das Segment­ergebnis um CHF 82 Millionen oder 6,6% auf CHF 1’168 Millionen (–9,1% im zweiten Quartal). Die Investitionen stiegen gegenüber dem Vorjahr um CHF 31 Millionen oder 3,7% auf CHF 872 Millionen (–1,3% im zweiten Quartal), hauptsächlich aufgrund höherer Investitionen in die Breitbandnetze.

Fastweb


In Millionen EUR bzw. wie angemerkt
  2. Quartal
2016
  2. Quartal
2015
 
Veränderung
  1. Halbjahr
2016
  1. Halbjahr
2015
 
Veränderung
Privatkunden   227   219   3,7%   450   435   3,4%
Geschäftskunden   177   177     348   345   0,9%
Wholesale   35   36   –2,8%   79   80   –1,3%
Umsatz mit externen Kunden   439   432   1,6%   877   860   2,0%
Umsatz mit anderen Segmenten   2   1   100,0%   4   2   100,0%
Nettoumsatz   441   433   1,8%   881   862   2,2%
Segmentaufwand   (237)   (293)   –19,1%   (546)   (602)   –9,3%
Segmentergebnis vor Abschreibungen (EBITDA)   204   140   45,7%   335   260   28,8%
Marge in % Nettoumsatz   46,3   32,3       38,0   30,2    
   
Investitionen in Sachanlagen und übrige immaterielle Vermögenswerte   132   132     286   279   2,5%
Personalbestand am Bilanzstichtag in Vollzeitstellen               2’422   2’377   1,9%
Breit­band­anschlüsse am Bilanzstichtag in Tausend               2’257   2’157   4,6%

Der Nettoumsatz von Fastweb hat gegenüber dem Vorjahr um EUR 19 Millionen oder 2,2% auf EUR 881 Millionen zugenommen (+1,8% im zweiten Quartal). Die Kundenbasis im Breitband­geschäft wuchs innert Jahresfrist trotz einem schwierigen Marktumfeld um 100’000 oder 4,6% auf 2,26 Millionen (+56’000 im ersten Halbjahr). Der durchschnittliche Umsatz pro Breitbandkunde im Bereich Privatkunden sank als Folge des intensiven Wettbewerbs gegenüber dem Vorjahr um rund 3%. Dieser Rückgang wurde durch das Kundenwachstum überkompensiert. Entsprechend stieg der Umsatz mit Privatkunden gegenüber dem Vorjahr um EUR 15 Millionen oder 3,4% auf EUR 450 Millionen (+3,7% im zweiten Quartal). Als Folge der starken Stellung im Markt für Geschäftskunden erhöhte sich der Umsatz mit Geschäfts­kunden um EUR 3 Millionen oder 0,9% auf EUR 348 Mil­lionen (unverändert im zweiten Quartal). Der Umsatz im Wholesale-Geschäft blieb mit EUR 79 Millionen stabil.

Das Segmentergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) von Fastweb stieg um EUR 75 Millionen oder 28.8% auf EUR 335 Millionen. Darin enthalten ist eine Entschädigung von Telecom Italia in Höhe von EUR 55 Millionen als Folge einer aussergerichtlichen Einigung in einem Rechtsstreit. Bereinigt um diesen Einmaleffekt erhöhten sich der EBITDA um EUR 20 Millionen oder 7,7% (+6,4% im zweiten Quartal) und die Ergebnismarge um 1,6 Prozentpunkte auf 31,8%. Die Investi­tionen stiegen um EUR 7 Millionen oder 2,5% auf EUR 286 Millionen, dies als Folge des fortschreitenden Ausbaus der Breitbandnetze. Im Juli 2016 gaben Fastweb und Telecom Italia bekannt, bei der Verlegung von Glasfasern bis in die Gebäude (FTTH) kooperieren zu wollen. Bis Ende 2020 sollen 13 Millionen und damit die Hälfte der Haushalte und Geschäfte in Italien mit Ultrabreitband erschlossen sein.

Übrige operative Segmente


In Millionen CHF bzw. wie angemerkt
  2. Quartal
2016
  2. Quartal
2015
 
Veränderung
  1. Halbjahr
2016
  1. Halbjahr
2015
 
Veränderung
Umsatz mit externen Kunden   81   87   –6,9%   157   177   –11,3%
Umsatz mit anderen Segmenten   65   69   –5,8%   118   123   –4,1%
Nettoumsatz   146   156   –6,4%   275   300   –8,3%
Segmentaufwand   (119)   (137)   –13,1%   (226)   (265)   –14,7%
Segmentergebnis vor Abschreibungen (EBITDA)   27   19   42,1%   49   35   40,0%
Marge in % Nettoumsatz   18,5   12,2       17,8   11,7    
   
Investitionen in Sachanlagen und übrige immaterielle Vermögenswerte   11   6   83,3%   17   12   41,7%
Personalbestand am Bilanzstichtag in Vollzeitstellen               1’743   1’722   1,2%

Die Entwicklung der übrigen operativen Segmente wird vor allem durch Unternehmensverkäufe im Vorjahr beeinflusst. Im ersten Halbjahr 2015 hat Swisscom die Alphapay AG und den Geschäfts­bereich Swisscom Hospitality veräussert. Dies ist die der Hauptgrund für die Abnahme von Umsatz und Segmentaufwand.

Der Nettoumsatz der Übrigen operativen Segmente hat gegenüber dem Vorjahr um CHF 25 Mil­lionen oder 8,3% auf CHF 275 Millionen abgenommen (–6,4% im zweiten Quartal). Bereinigt um Unternehmensverkäufe nahm der Nettoumsatz um CHF 4 Millionen oder 1,4% zu, vor allem aufgrund höherer Umsätze für Bauleistungen bei cablex. Das Segmentergebnis vor Abschreibungen stieg um CHF 14 Millionen oder 40,0% auf CHF 49 Millionen (+42,1% im zweiten Quartal), hauptsächlich als Folge höherer Umsätze sowie einmaliger Kosten bei cablex im Vorjahr. Die Ergebnismarge verbesserte sich um 6,1 Prozentpunkte auf 17,8%. Der Personal­bestand lag mit 1’743 Vollzeitstellen um 21 Vollzeitstellen oder 1,2% über dem Vorjahr.

Group Headquarters und Überleitung Vorsorgeaufwand

Das Betriebsergebnis vor Abschreibungen verbesserte sich gegenüber dem Vorjahr um CHF 1 Mil­lionen oder 1,7% auf CHF –57 Millionen. Der Personalbestand nahm gegenüber dem Vorjahr um 4,9% auf 309 Vollzeitstellen ab.

In der Überleitung Vorsorgeaufwand nach IAS 19 ist im ersten Halbjahr 2016 ein Aufwand von CHF 35 Millionen erfasst (Vorjahr CHF 36 Millionen).