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Zusammenfassung


In Millionen CHF bzw. wie angemerkt
  1. Halbjahr
2016
  1. Halbjahr
2015
 
Veränderung
Nettoumsatz   5’769   5’758   0,2%
Betriebsergebnis vor Abschreibungen (EBITDA)   2’227   2’133   4,4%
EBITDA in % Nettoumsatz   38,6   37,0    
Betriebsergebnis (EBIT)   1’135   1’105   2,7%
Reingewinn   788   784   0,5%
Gewinn pro Aktie (in CHF)   15,23   15,13   0,6%
Investitionen in Sachanlagen und übrige immaterielle Vermögenswerte   1’193   1’142   4,5%
Operating Free Cash Flow   788   745   5,8%
Nettoverschuldung am Bilanzstichtag   8’856   8’760   1,1%
Personalbestand am Bilanzstichtag in Vollzeitstellen   21’443   21’486   –0,2%

Im ersten Halbjahr 2016 ist der Nettoumsatz von Swisscom um CHF 11 Millionen oder 0,2% auf CHF 5’769 Millionen gestiegen. Im Schweizer Kerngeschäft sank der Umsatz um CHF 11 Millionen oder 0,2% auf CHF 4’650 Millionen. Während der Umsatz mit Tele­kommuni­kations­dienst­leistungen als Folge des zunehmenden Wettbewerbsdrucks und der sinkenden Preisen beim Roaming um CHF 46 Millionen oder 1,4% sank, stieg der Umsatz im Lösungsgeschäft mit Grosskunden um CHF 29 Millionen oder 5,6%. Die Zahl der Umsatz generierenden Einheiten (RGU) stieg im Schweizer Kerngeschäft innert Jahresfrist um 70’000 oder 0,6% auf 12,5 Millionen. Im ersten Halbjahr 2016 resultierte als Folge der Marktsättigung jedoch ein Rückgang um 24’000. Der Umsatz der italienischen Tochtergesellschaft Fastweb stieg als Folge des Kundenwachstums und der starken Stellung im Markt für Geschäftskunden um EUR 19 Millionen oder 2,2% auf EUR 881 Millionen. Der Kundenbestand von Fastweb im Breitbandgeschäft wuchs innert Jahresfrist um 100’000 oder 4,6% auf 2,26 Millionen (+56’000 im ersten Halbjahr 2016).

Das Betriebsergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) von Swisscom hat um CHF 94 Millionen oder 4,4% auf CHF 2’227 Millionen zugenommen. Diese Zunahme ist vor allem auf den höheren EBITDA von Fastweb zurückzuführen, der um EUR 75 Millionen oder 28,8% auf EUR 335 Millionen stieg. Neben einem guten operativen Ergebnis erhielt Fastweb von Telecom Italia eine Entschädigung in Höhe von EUR 55 Millionen als Folge einer aussergerichtlichen Einigung in einem Rechtsstreit. Im Schweizer Kerngeschäft resultierte ein EBITDA-Rückgang von CHF 12 Millionen oder 0,6% auf CHF 1’912 Millionen. Der Reingewinn stieg gegenüber dem Vorjahr um CHF 4 Millionen oder 0,5% auf CHF 788 Millionen. Die EBITDA-Zunahme wurde zu einem grossen Teil durch höhere Abschreibungen und einen höheren Nettofinanzaufwand kompensiert.

Die Investitionen von Swisscom stiegen gegenüber dem Vorjahr um CHF 51 Millionen oder 4,5% auf CHF 1’193 Millionen. Die Investitionen in der Schweiz nahmen als Folge des Ausbaus der Breitbandnetze um CHF 34 Millionen oder 4,0% auf CHF 876 Millionen zu. Ende Juni 2016 sind in der Schweiz rund 2,3 Millionen Anschlüsse mit neuesten Glasfasertechnologien ausgerüstet. Insgesamt hat Swisscom rund 3,3 Millionen Wohnungen und Geschäfte mit Ultrabreitband (mehr als 50 Mbit/s) erschlossen. Zudem wurde bisher mehr als die Hälfte (1,3 Millionen) der Festnetzanschlüsse auf die IP-Technologie umgestellt. Fastweb erhöhte die Investitionen als Folge des fortschreitenden Ausbaus der Breitbandnetze um EUR 7 Millionen oder 2,5% auf EUR 286 Millionen.

Der Operating Free Cash Flow stieg um CHF 43 Millionen oder 5,8% auf CHF 788 Millionen. Die Zunahme ist vor allem auf den höheren EBITDA zurückzuführen. Die Nettoverschuldung nahm innert Jahresfrist um CHF 96 Millionen oder 1,1% auf CHF 8’856 Millionen zu.

Die Zahl der Mitarbeitenden von Swisscom ist gegenüber dem Vorjahr um 43 Vollzeitstellen oder 0,2% auf 21’443 Vollzeitstellen gesunken. Bereinigt um Unternehmenskäufe nahm der Personal­bestand als Folge von Effizienzmassnahmen um 198 Vollzeitstellen oder 0,7% ab. Im Schweizer Kerngeschäft reduzierte sich die bereinigte Anzahl Vollzeitstellen innert Jahresfrist um 214 Vollzeitstellen oder 1,3% (–294 oder –1,4% im ersten Halbjahr 2016).

Angesichts der Entschädigung von Telecom Italia und höherer Investitionen in die Breitbandnetze in der Schweiz passt Swisscom den finanziellen Ausblick für das Geschäftsjahr 2016 an. Swisscom erwartet unverändert einen Nettoumsatz von über CHF 11,6 Milliarden, neu einen EBITDA von rund CHF 4,25 Milliarden (bisher rund CHF 4,2 Milliarden) und Investitionen von rund CHF 2,4 Milliarden (bisher über CHF 2,3 Milliarden). Bei Erreichen der Ziele plant Swisscom, der Generalversammlung für das Geschäftsjahr 2016 eine unveränderte Dividende von CHF 22 pro Aktie vorzuschlagen.