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Abschreibungen und nicht operative Ergebnisse


In Millionen CHF bzw. wie angemerkt
  3. Quartal
2016
  3. Quartal
2015
 
Veränderung
  1.1.–
30.9.2016
  1.1.–
30.9.2015
 
Veränderung
Betriebsergebnis vor Abschreibungen (EBITDA)   1’080   966   11,8%   3’307   3’099   6,7%
Abschreibungen und Wertminderungen   (524)   (517)   1,4%   (1’616)   (1’545)   4,6%
Betriebsergebnis (EBIT)   556   449   23,8%   1’691   1’554   8,8%
Nettozinsaufwand   (31)   (51)   –39,2%   (112)   (147)   –23,8%
Übriger Finanzertrag und Finanzaufwand, netto   (5)   (6)   –16,7%   (69)   (47)   46,8%
Anteiliges Ergebnis assoziierter Gesellschaften   1   5   –80,0%   1   18   –94,4%
Gewinn vor Ertragssteuern   521   397   31,2%   1’511   1’378   9,7%
Ertragssteueraufwand   (112)   (123)   –8,9%   (314)   (320)   –1,9%
Reingewinn   409   274   49,3%   1’197   1’058   13,1%
Anteil Aktionäre der Swisscom AG am Reingewinn   410   274   49,6%   1’199   1’058   13,3%
Anteil Minderheitsaktionäre am Reingewinn   (1)     100,0%   (2)     100,0%
                         
Gewinn pro Aktie (in CHF)   7,92   5,29   49,6%   23,15   20,42   13,3%

Die Abschreibungen von Swisscom sind gegenüber dem Vorjahr um CHF 71 Millionen oder 4,6% auf CHF 1’616 Millionen gestiegen, was vor allem auf höhere Abschreibungen bei Swisscom Schweiz als Folge des hohen Investitionsniveaus zurückzuführen ist. Im Rahmen der Kaufpreis­aufteilung von Unter­nehmensübernahmen wurden immaterielle Vermögenswerte aktiviert. In den Abschreibungen für die ersten neun Monate 2016 sind planmässige Abschreibungen aus Unter­nehmensübernahmen in der Höhe von CHF 85 Millionen (Vorjahr CHF 90 Millionen) ent­halten.

Der Nettozinsaufwand hat um CHF 35 Millionen auf CHF 112 Millionen abgenommen, was auf die tieferen durchschnittlichen Zinskosten der Finanzschulden zurückzuführen ist. Der übrige Netto­finanzaufwand betrug CHF 69 Millionen und verschlechterte sich gegenüber dem Vorjahr um CHF 22 Millionen. Der Nettofinanzaufwand enthält im ersten neun Monaten 2016 negative Effekte von CHF 39 Millionen aus der Marktwertveränderung von Zinssatzswaps (Vorjahr CHF 10 Millionen) und Fremdwährungsgewinne von CHF 2 Million (Vorjahr Fremdwährungsverluste von CHF 34 Mil­lionen). In den ersten neun Monaten des Vorjahres sind zudem Gewinne aus der Veräusserung von Tochtergesellschaften von CHF 19 Millionen enthalten.

Der Ertragssteueraufwand betrug CHF 314 Millionen (Vorjahr CHF 320 Millionen), was einem effek­tiven Ertragssteuersatz von 20,8% (Vorjahr 23,2%) entspricht. Langfristig wird unverändert mit einem erwarteten Ertragssteuersatz ohne Sondereffekte von rund 21% gerechnet.

Der Rein­gewinn von Swisscom nahm um CHF 139 Millionen oder 13,1% auf CHF 1’197 Millionen zu. Die EBITDA-Zunahme wurde teilweise durch höhere Abschreibungen kompensiert. Der Gewinn pro Aktie berechnet sich auf der Grundlage des Anteils der Aktionäre der Swisscom AG am Reingewinn und der durchschnittlichen Anzahl aus­stehender Aktien. Der Gewinn pro Aktie stieg von CHF 20,42 auf CHF 23,15.