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Bilanz

In Millionen CHF bzw. wie angemerkt   30.09.2016   31.12.2015   Veränderung
             
Vermögenswerte
Flüssige Mittel und kurzfristige Finanzanlagen   364   409   –11,0%
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen   2’570   2’535   1,4%
Sachanlagen   10’135   9’855   2,8%
Goodwill   5’164   5’161   0,1%
Übrige immaterielle Vermögenswerte   1’765   1’861   –5,2%
Assoziierte Gesellschaften und langfristige Finanzanlagen   479   461   3,9%
Ertragssteuerguthaben   357   375   –4,8%
Übrige kurz- und langfristige Vermögenswerte   537   492   9,1%
Total Vermögenswerte   21’371   21’149   1,0%
             
Verbindlichkeiten und Eigenkapital
Finanzielle Verbindlichkeiten   8’798   8’593   2,4%
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten   1’852   1’768   4,8%
Personalvorsorgeverpflichtungen   3’919   2’919   34,3%
Rückstellungen   944   1’139   –17,1%
Ertragssteuerschulden   294   436   –32,6%
Übrige kurz- und langfristige Verbindlichkeiten   1’011   1’052   –3,9%
Total Verbindlichkeiten   16’818   15’907   5,7%
Anteil Aktionäre der Swisscom AG am Eigenkapital   4’547   5’237   –13,2%
Anteil Minderheitsaktionäre am Eigenkapital   6   5   20,0%
Total Eigenkapital   4’553   5’242   –13,1%
Total Verbindlichkeiten und Eigenkapital   21’371   21’149   1,0%
Eigenkapitalquote am Bilanzstichtag   21,3%   24,8%    
             
Nettoverschuldung   8’310   8’042   3,3%

Die Bilanzsumme am 30. September 2016 betrug CHF 21’371 Millionen und nahm gegenüber Ende 2015 um CHF 222 Millionen oder 1,0% zu. Die Zunahme der Vermögenswerte ist vor allem auf den höheren Bestand bei den Sachanlagen als Folge der Investitionstätigkeit zurückzuführen. Gegenüber Ende 2015 stiegen die bilanzierten Personal­vorsorgeverpflichtungen nach IAS 19 um CHF 1’000 Millionen auf CHF 3’919 Millionen. Dieser Anstieg ist vor allem auf den tieferen Dis­kontsatz zurückzuführen, der von 0,94% auf 0,30% abgenommen hat. Hauptgrund für die Abnahme der Rückstellungen um CHF 195 Millionen auf CHF 944 Millionen ist die Zahlung der Weko-Sanktion im laufenden Verfahren zu den Breitbanddiensten in Höhe von CHF 186 Millionen. Swisscom hält die Sanktion für nicht gerechtfertigt und hat Beschwerde beim Bundesgericht eingereicht. Das Eigenkapital sank um CHF 689 Millionen oder 13,1% auf CHF 4’553 Millionen, was einer Eigenkapitalquote von 21,3% entspricht (24,8% per 31. Dezember 2015). Dem Reingewinn von CHF 1’197 Mil­lionen standen die Dividendenzahlung von CHF 1’140 Millionen und der sonstige im Eigenkapital erfasste Nettoverlust von CHF 734 Millionen gegenüber. Darin enthalten sind versicherungsmathematische Verluste von Vorsorgeplänen nach Steuern von CHF 736 Millionen, dies vor allem als Folge von Zins­satzänderungen. Die im Eigenkapital erfassten kumulierten Währungsumrechnungsverluste betragen gegenüber Ende 2015 unverändert rund CHF 1,7 Milliarden.

Die Nettoverschuldung setzt sich zusammen aus den finanziellen Verbindlichkeiten abzüglich flüssiger Mittel, kurzfristiger Finanzanlagen sowie langfristiger festverzinslicher Finanzanlagen. Swisscom hat sich für die Kenngrösse Nettoverschuldung/EBITDA (auf Jahresbasis) einen maxi­malen Wert von 2,1 zum Ziel gesetzt. Überschreitungen des Zielwerts sind kurzfristig möglich. Unterschreitungen stellen einen finanziellen Spielraum dar.