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Zusammenfassung

In Mio. CHF bzw. wie angemerkt   2017   2016   Veränderung
Nettoumsatz   11’662   11’643   0,2%
Operatives Ergebnis vor Abschreibungen (EBITDA)   4’295   4’293   0,0%
EBITDA in % Nettoumsatz   36,8   36,9    
Operatives Ergebnis (EBIT)   2’131   2’148   –0,8%
Reingewinn   1’568   1’604   –2,2%
Anteil Aktionäre der Swisscom AG am Reingewinn   1’570   1’604   –2,1%
Gewinn pro Aktie (in CHF)   30,31   30,97   –2,1%
Operating Free Cash Flow   2’159   1’791   20,5%
Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte   2’378   2’416   –1,6%
Nettoverschuldung am Bilanzstichtag   7’447   7’846   –5,1%
Personalbestand am Bilanzstichtag (in Vollzeitstellen)   20’506   21’127   –2,9%

Der Nettoumsatz von Swisscom lag stabil auf Vorjahresniveau bei CHF 11’662 Mio. Während der ausgewiesene Umsatz um 0,2% stieg, resultierte auf Basis konstanter Währungen ein Rückgang um 0,2%. Im Schweizer Kern­geschäft nahm der Umsatz um CHF 199 Mio. oder 2,1% auf CHF 9’058 Mio. ab, hauptsächlich wegen rückläufigem Umsatz mit Festnetztelefonie und geringeren Erträgen aus Roamingdiensten. Die italienische Tochtergesellschaft Fastweb erzielte ein starkes Umsatz- und Kundenwachstum. Der Umsatz stieg um EUR 149 Mio. oder 8,3% auf EUR 1’944 Mio. und die Anzahl Breitbandkunden um 96 Tsd. oder 4,1% auf 2,45 Mio.

Das operative Ergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) ist mit CHF 4’295 Mio. auf Höhe des Vorjahres. Die Ergebnis­entwicklung wird durch Sondereffekte beeinflusst. Bei Fastweb sind 2017 Einmalerträge aus Rechtsstreitigkeiten von CHF 102 Mio. (Vorjahr CHF 60 Mio.) und im Schweizer Geschäft Nettoaufwendungen für Stellenabbau von CHF 61 Mio. enthalten. Ohne Sondereffekte sowie auf Basis konstanter Währungen ergab sich ein EBITDA-Rückgang um CHF 23 Mio. oder 0,5%. Im Schweizer Kerngeschäft resultierte auf vergleichbarer Basis ein Rückgang um CHF 88 Mio. oder 2,4%. Der Umsatzrückgang wurde durch Einsparungen bei den indirekten Kosten teilweise kompensiert. Der EBITDA von Fastweb stieg auf bereinigter Basis um EUR 58 Mio. oder 9,6%. Als Folge von höheren Abschreibungen sank das konsolidierte operative Ergebnis (EBIT) um CHF 17 Mio. oder 0,8% auf CHF 2’131 Mio. Der Reingewinn reduzierte sich um CHF 36 Mio. oder 2,2% auf CHF 1’568 Mio. Der Generalversammlung wird für das Geschäftsjahr 2017 eine unveränderte Dividende von CHF 22 pro Aktie vorgeschlagen.

Die Investitionen haben um CHF 38 Mio. oder 1,6% auf CHF 2’378 Mio. abgenommen. Der Ausbau der Breitbandnetze schreitet weiter voran. In der Schweiz blieben die Investitionen für den Ausbau der Breitbandnetze auf einem hohen Niveau nahezu stabil. Weil die übrigen Investitionen abnahmen, reduzierten sich die Investitionen in der Schweiz gesamthaft um CHF 96 Mio. oder 5,4% auf CHF 1’678 Mio. Die Investitionen von Fastweb stiegen um EUR 41 Mio. oder 7,1% auf EUR 622 Mio. vor allem infolge höherer kundengetriebener Investitionen.

Der Operating Free Cash Flow ist um CHF 368 Mio. oder 20,5% auf CHF 2’159 Mio. gestiegen. Die Zunahme ist hauptsächlich auf die positive Entwicklung des Nettoumlaufvermögens zurückzuführen. Die Nettoverschuldung liegt mit CHF 7’447 Mio. um CHF 399 Mio. tiefer als Ende 2016. Das Verhältnis Nettoverschuldung/EBITDA liegt bei 1,7 (Vorjahr 1,8).

Die Zahl der Mitarbeitenden verringerte sich gegenüber dem Vorjahr um 621 Vollzeitstellen oder 2,9% auf 20’506 Vollzeitstellen. Gegenüber dem Vorjahr reduzierte sich der Personalbestand in der Schweiz als Folge des rückläufigen Kerngeschäfts um 684 Vollzeitstellen oder 3,7% auf 17’688 Vollzeitstellen. Mehr als drei Viertel der Reduktion wurde über natürliche Fluktuation und Vakanzenmanagement aufgefangen.

­Swisscom erwartet für 2018 einen Netto­umsatz von rund CHF 11,6 Mrd., einen EBITDA von rund CHF 4,2 Mrd. und Investitionen von weniger als CHF 2,4 Mrd. Bei Erreichen der Ziele plant Swisscom, der Generalversammlung 2019 für das Geschäftsjahr 2018 eine unveränderte Dividende von CHF 22 pro Aktie vorzuschlagen.