Menü

Personalentwicklung

Mitarbeitenden den Gestaltungsfreiraum und die Selbststeuerung für ihre Entwicklung zu ermöglichen, sieht Swisscom als wichtigen Teil einer inspirierenden Lernkultur an. Als Wegbereiterin der Digitalisierung in der Schweiz setzt sich Swisscom intensiv mit Arbeits- und Lernformen der Zukunft auseinander. Sie bietet Mitarbeitenden und Führungsverantwortlichen ein Umfeld an, in dem diese neue Fähigkeiten entwickeln und testen können. Hierzu gehören crossfunktionale Squads und Tribes – gemischte Teams, die alle zur Ausführung notwendigen Fähig­keiten und Disziplinen vereinen sowie ihre Produkte durch agile Methoden von Mitarbeitendem zu Mitarbeitendem (Employee to Employee E2E) eigenverantwortlich erarbeiten. Ferner hat Swisscom in einzelnen Unternehmens­bereichen das soziale Betriebssystem Holacracy eingeführt, das durch einheitliche Regeln die Autorität und Selbst­organisation der Mitarbeitenden in ihren Rollen und Kreisen stärken und gleichzeitig besonders effiziente Prozesse der Entscheidungsfindung ermöglicht. 

DP_SDG_8_iconGoal 8 DECENT WORK AND ECONOMIC GROWTH

Allen Mitarbeitenden steht im Learningcenter und in unterschiedlichen Academies eine Vielzahl von E-Learning-Modulen zur Verfügung. Diese Module vermitteln Lerninhalte aller Art von Leadership-Themen über Fachthemen (zum Beispiel zu IT, Cloud und Betriebswirtschaft) bis zu übergreifenden Themen wie Sicherheit, Digitalisierung oder Governance. Vermehrt entwickeln Mitarbeitende selber Lernangebote und teilen ihr Wissen mit ihren Kollegen auf Plattformen. So bietet Swisscom ihren Mitarbeitenden ein Lernumfeld, das der Digitalisierung sowohl hinsichtlich Format und Zugänglichkeit der Lernangebote als auch inhaltlich Rechnung trägt. Neben ICT-Basiswissen hat Swisscom ferner zahlreiche rollenspezifische Lerninhalte wie Social Media für Sales- und Datacenter-Strategienentwickelt und im Learningcenter aufgenommen. In Absprache mit den Vorgesetzten steht es allen Mit­arbei­tenden frei, sich intern oder extern weiterzubilden. Swisscom unterstützt die Weiterbildungsbestrebungen ihrer Mit­arbeitenden im Rahmen des Entwicklungsdialogs. Gleichzeitig setzt sie auf die Eigenverantwortung der einzelnen Mitarbeitenden, die Arbeitsmarktfähigkeit mit geeigneten Massnahmen zu erhalten und zu erhöhen. Gleich verhält es sich beim Talentmanagement: Mitarbeitende ergreifen selbst die Initiative und bewerben sich für Talentprogramme. Sie werden nicht von ihren Vorgesetzten für das Programm ausgewählt, von ihnen hingegen bei der Bewerbung unterstützt. Diese Regelung hat sich bewährt. Inzwischen gelingt es Swisscom, die meisten der offenen Stellen mit internen Mitarbeitenden zu besetzen.

Durch all diese Massnahmen leistet Swisscom einen wesentlichen Beitrag zur Arbeitsmarktfähigkeit ihrer Mit­arbeitenden und zur Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens. Sie stellt ferner sicher, dass sich die einzelnen Organisationen innerhalb des Unternehmens dynamisch an die Veränderungen ihrer Umwelt anpassen. Die Anzahl Aus- und Weiterbildungstage betrug 2017 3,1 Tage pro Mitarbeitenden.