Inhalt

Sprache

Schliessen

Keine Suchresultate. Bitte Suchbegriff anpassen.

Entwicklung der Segmente


In Mio. CHF
  2. Quartal
2019
  2. Quartal
2018
 
Veränderung
  1. Halbjahr
2019
  1. Halbjahr
2018
 
Veränderung
                         
Nettoumsatz
Swisscom Schweiz   2’093   2’191   –4,5%   4’256   4’395   –3,2%
Fastweb   602   606   –0,7%   1’183   1’180   0,3%
Übrige operative Segmente   237   228   3,9%   462   426   8,5%
Group Headquarters     1   –100,0%     1   –100,0%
Intersegment-Elimination   (129)   (106)   21,7%   (238)   (197)   20,8%
Nettoumsatz   2’803   2’920   –4,0%   5’663   5’805   –2,4%
                         
Operatives Ergebnis vor Abschreibungen (EBITDA)
Swisscom Schweiz   909   933   –2,6%   1’838   1’868   –1,6%
Fastweb   206   199   3,5%   383   371   3,2%
Übrige operative Segmente   48   51   –5,9%   98   92   6,5%
Group Headquarters   (21)   (31)   –32,3%   (39)   (52)   –25,0%
Überleitung Vorsorgeaufwand 1   (15)   (14)   7,1%   (29)   (29)  
Überleitung Leasingaufwand IAS 17 2     (47)   –100,0%     (99)   –100,0%
Intersegment-Elimination   (6)   (6)     (11)   (8)   37,5%
Operatives Ergebnis vor Abschreibungen (EBITDA)   1’121   1’085   3,3%   2’240   2’143   4,5%
1 Im operativen Ergebnis der Segmente sind als Vorsorgeaufwand die ordentlichen Arbeitgeberbeiträge enthalten. Die Differenz zum Vorsorgeaufwand nach IAS 19 wird als Überleitungsposition ausgewiesen.
2 Ab 1. Januar 2019 wendet Swisscom IFRS 16 «Leasingverhältnisse» an. Im operativen Ergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) 2018 der Segmente ist kein Aufwand für Operating Leasing nach IAS 17 enthalten. Der Aufwand 2018 für Operating Leasing nach IAS 17 wird als Überleitungsposition ausgewiesen.

Swisscom Schweiz


In Mio. CHF bzw. wie angemerkt
  2. Quartal
2019
  2. Quartal
2018
 
Veränderung
  1. Halbjahr
2019
  1. Halbjahr
2018
 
Veränderung
                         
Nettoumsatz und Ergebnis
Telekomdienste   1’489   1’571   –5,2%   2’995   3’129   –4,3%
Lösungsgeschäft   248   249   –0,4%   499   513   –2,7%
Handelswaren   169   166   1,8%   365   339   7,7%
Wholesale   162   145   11,7%   320   286   11,9%
Übrige Umsätze   7   42   –83,3%   39   92   –57,6%
Umsatz mit externen Kunden   2’075   2’173   –4,5%   4’218   4’359   –3,2%
Umsatz mit anderen Segmenten   18   18     38   36   5,6%
Nettoumsatz   2’093   2’191   –4,5%   4’256   4’395   –3,2%
Direkte Kosten   (424)   (454)   –6,6%   (885)   (914)   –3,2%
Indirekte Kosten   (760)   (804)   –5,5%   (1’533)   (1’613)   –5,0%
Segmentaufwand   (1’184)   (1’258)   –5,9%   (2’418)   (2’527)   –4,3%
Segmentergebnis vor Abschreibungen (EBITDA)   909   933   –2,6%   1’838   1’868   –1,6%
Marge in % Nettoumsatz   43,4   42,6       43,2   42,5    
Leasingaufwand   (57)   (53) 1   7,5%   (113)   (109) 1   3,7%
Abschreibungen von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten   (389)   (376)   3,5%   (770)   (746)   3,2%
Segmentergebnis   463   504   –8,1%   955   1’013   –5,7%
                 
Operationelle Daten am Bilanzstichtag in Tsd.
Festnetztelefonie­anschlüsse               1’683   1’906   –11,7%
Breitbandschlüssse Retail               2’024   2’028   –0,2%
Swisscom TV-Anschlüsse               1’529   1’501   1,9%
Mobilfunkanschlüsse               6’368   6’434   –1,0%
Umsatz generierende Einheiten (RGU)               11’604   11’869   –2,2%
Entbündelte Teilnehmeranschlüsse               79   95   –16,8%
Breit­band­anschlüsse Wholesale               502   462   8,7%
                         
Investitionen und Personalbestand
Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte               954   711   34,2%
Personalbestand am Bilanzstichtag in Vollzeitstellen in Tsd.               14’236   14’562   –2,2%
1 Enthält den Aufwand für Operating- und Finanzierungsleasingverhältnisse nach IAS 17.

Der Nettoumsatz von Swisscom Schweiz hat als Folge des anhaltenden Preisdrucks und des Rückgangs der Anschlüsse in der Festnetztelefonie um CHF 139 Mio. oder 3,2% auf CHF 4’256 Mio. abgenommen. Der Umsatz mit Telekomdiensten sank um CHF 134 Mio. oder 4,3% auf CHF 2’995 Mio. Vom Rückgang entfallen CHF 78 Mio. (–3,0%) auf den Bereich Privatkunden und CHF 56 Mio. (–10,6%) auf den Bereich Enterprise Customers. Bei Enterprise Customers sank zudem der Umsatz aus dem Lösungsgeschäft als Folge des Preisdrucks und tieferer Volumen im Bereich Banking. Dieser Rückgang wurde durch einen höheren Umsatz mit Handelswaren kompensiert. Die Zahl der inOne-Kunden nimmt weiter zu. Ende Juni 2019 verzeichnete Swisscom Schweiz insgesamt 2,57 Mio. inOne-Kunden. Allein das neuste Mobilfunkangebot inOne mobile zählte fünf Monate nach Lancierung rund 570’000 Kunden. Im Bereich Privatkunden macht inOne 58% der Postpaid-Mobilfunk­anschlüsse und 63% der Breit­band­anschlüsse aus. Beim Mobilfunk und den Festnetzdiensten ist die Markt­sättigung spürbar. Der Teilnehmerbestand im Mobilfunk sank gegenüber dem Vorjahr um 66 Tsd. (–1,0%) auf 6,37 Mio. Der Bestand der Postpaid-Anschlüsse ist gegenüber dem Vorjahr um 73 Tsd. gewachsen, bei den Prepaid-Anschlüssen reduzierte er sich um 139 Tsd. Die Anzahl Breit­band­anschlüsse nahm innert Jahresfrist um 4 Tsd. (–0,2%) auf 2,02 Mio. ab. Der Bestand an TV-Anschlüssen erhöhte sich innert Jahresfrist um 28 Tsd. oder 1,9% auf 1,53 Mio. Die Anzahl Anschlüsse in der Festnetztelefonie sank innert Jahresfrist um 223 Tsd. oder 11,7% auf 1,68 Mio.

Der Segmentaufwand hat um CHF 109 Mio. oder 4,3% auf CHF 2’418 Mio. abgenommen. Die direkten Kosten sanken um CHF 29 Mio. oder 3,2% auf CHF 885 Mio. Den höheren Kosten für den Einkauf von Handelswaren standen tiefere Kosten für die Kundenakquisition und Kundenbindung gegenüber. Die indirekten Kosten reduzierten sich um 5,0% oder CHF 80 Mio. auf CHF 1’533 Mio. Dies ist hauptsächlich auf die Abnahme des Personalbestands und den Rückgang der Kosten für externe Mitarbeiter zurück­zuführen. Der Personalbestand sank aufgrund von Effizienzmassnahmen innert Jahresfrist um 326 Vollzeitstellen oder 2,2% auf 14’236, wovon 212 Vollzeitstellen im ersten Halbjahr 2019. Das Segmentergebnis vor Abschreibungen nahm um CHF 30 Mio. oder 1,6% auf CHF 1’838 Mio. ab. Der Rückgang als Folge des tieferen Umsatzes konnte dank den laufenden Massnahmen zur Kostensenkung grösstenteils aufgefangen werden. Die Investitionen stiegen als Folge der Ausgaben für die erworbenen Mobilfunkfrequenzen und höherer Investitionen für den Ausbau der Breitbandnetze um CHF 243 Mio. oder 34,2% auf CHF 954 Mio. Ende Juni 2019 sind in der Schweiz 68% aller Wohnungen und Geschäfte mit Ultrabreitband von mehr als 80 Mbit/s erschlossen. 40% aller Wohnungen und Geschäfte profitieren von schnellen Verbindungen mit mehr als 200 Mbit/s.

Fastweb


In Mio. EUR bzw. wie angemerkt
  2. Quartal
2019
  2. Quartal
2018
 
Veränderung
  1. Halbjahr
2019
  1. Halbjahr
2018
 
Veränderung
Privatkunden   273   264   3,4%   542   521   4,0%
Geschäftskunden   214   188   13,8%   416   368   13,0%
Wholesale   45   66   –31,8%   87   119   –26,9%
Umsatz mit externen Kunden   532   518   2,7%   1’045   1’008   3,7%
Umsatz mit anderen Segmenten   3   1   200,0%   4   3   33,3%
Nettoumsatz   535   519   3,1%   1’049   1’011   3,8%
Segmentaufwand   (353)   (349)   1,1%   (710)   (693)   2,5%
Segmentergebnis vor Abschreibungen (EBITDA)   182   170   7,1%   339   318   6,6%
Marge in % Nettoumsatz   34,0   32,8       32,3   31,5    
Leasingaufwand   (9)   (4) 1   125,0%   (15)   (8) 1   87,5%
Abschreibungen von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten   (134)   (121)   10,7%   (274)   (250)   9,6%
Segmentergebnis   39   45   –13,3%   50   60   –16,7%
           
Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte               297   297  
Personalbestand am Bilanzstichtag in Vollzeitstellen in Tsd.               2’451   2’483   –1,3%
Breit­band­anschlüsse in Tsd.               2’600   2’500   4,0%
Mobilfunkanschlüsse in Tsd.               1’629   1’280   27,3%
1 Enthält den Aufwand für Operating- und Finanzierungsleasingverhältnisse nach IAS 17.

Der Nettoumsatz von Fastweb ist gegenüber dem Vorjahr um EUR 38 Mio. oder 3,8% auf EUR 1’049 Mio. gestiegen. Die Kundenbasis im Breitbandgeschäft wuchs innert Jahresfrist trotz einem schwierigen Markt­umfeld um 100 Tsd. oder 4,0% auf 2,60 Mio. Auch im umkämpften Mobilfunkmarkt wächst Fastweb. Die Anzahl Mobilfunkanschlüsse nahm innerhalb eines Jahres um 349 Tsd. oder 27,3% auf 1,63 Mio. zu. Vom Kundenbestand nutzen rund 33% ein Bündelangebot aus Festnetz und Mobilfunk. Der Umsatz mit Privatkunden stieg als Folge des Kundenwachstums um EUR 21 Mio. oder 4,0% auf EUR 542 Mio. Im Markt für Geschäfts­kunden behauptete Fastweb die starke Stellung. Der Umsatz mit Geschäftskunden stieg um EUR 48 Mio. oder 13,0% auf EUR 416 Mio. getrieben durch höhere Umsätze mit öffentlichen Verwaltungen. Der Umsatz im Whole­sale-Geschäft sank hingegen um EUR 32 Mio. oder 26,9% auf EUR 87 Mio.

Das Segmentergebnis vor Abschreibungen stieg als Folge des Umsatzwachstums um EUR 21 Mio. oder 6,6% auf EUR 339 Mio. Die Investitionen blieben mit EUR 297 Mio. auf dem hohen Niveau des Vorjahres getrieben durch den weiteren Ausbau der Netze. Der Personalbestand von Fastweb liegt mit 2’451 Vollzeitstellen leicht unter dem Niveau des Vorjahres.

Übrige operative Segmente


In Mio. CHF bzw. wie angemerkt
  2. Quartal
2019
  2. Quartal
2018
 
Veränderung
  1. Halbjahr
2019
  1. Halbjahr
2018
 
Veränderung
Umsatz mit externen Kunden   128   143   –10,5%   266   270   –1,5%
Umsatz mit anderen Segmenten   109   85   28,2%   196   156   25,6%
Nettoumsatz   237   228   3,9%   462   426   8,5%
Segmentaufwand   (189)   (177)   6,8%   (364)   (334)   9,0%
Segmentergebnis vor Abschreibungen (EBITDA)   48   51   –5,9%   98   92   6,5%
Marge in % Nettoumsatz   20,3   22,4       21,2   21,6    
Leasingaufwand   (3)   (4) 1   –25,0%   (6)   (7) 1   –14,3%
Abschreibungen von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten   (17)   (15)   13,3%   (35)   (30)   16,7%
Segmentergebnis   28   32   –12,5%   57   55   3,6%
           
Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte               19   19  
Personalbestand am Bilanzstichtag in Vollzeitstellen in Tsd.               2’663   2’588   2,9%
1 Enthält den Aufwand für Operating- und Finanzierungsleasingverhältnisse nach IAS 17.

Der Nettoumsatz der Übrigen operativen Segmente hat gegenüber dem Vorjahr um CHF 36 Mio. oder 8,5% auf CHF 462 Mio. zugenommen. Der Anstieg resultierte im Wesentlichen aus höheren Umsätzen aus Bau­leistungen von cablex. Die Abnahme des Umsatzes mit externen Kunden ist durch den Verlust des Mandats zur Erhebung der nationalen Radio- und Fernsehgebühren bei Billag getrieben. Das Segmentergebnis vor Abschreibungen lag mit CHF 98 Mio. um CHF 6 Mio. oder 6,5% über dem Vorjahr. Dies entspricht einer Ergebnismarge von 21,2%. Der Personal­bestand nahm um 75 Vollzeitstellen oder 2,9% auf 2’663 Vollzeitstellen zu, vor allem getrieben durch die Anstellung neuer Mitarbeitenden bei cablex als Folge des höheren Auftragsvolumens.

Group Headquarters und Überleitung


In Mio. CHF bzw. wie angemerkt
  2. Quartal
2019
  2. Quartal
2018
 
Veränderung
  1. Halbjahr
2019
  1. Halbjahr
2018
 
Veränderung
Group Headquarters   (21)   (31)   –32,3%   (39)   (52)   –25,0%
Überleitung Vorsorgeaufwand   (15)   (14)   7,1%   (29)   (29)  
Überleitung Leasingaufwand IAS 17     (47)   –100,0%     (99)   –100,0%
Intersegment-Elimination   (6)   (6)     (11)   (8)   37,5%
Operatives Ergebnis vor Abschreibungen (EBITDA)   (42)   (98)   –57,1%   (79)   (188)   –58,0%

2018 wurde der Aufwand aus Operating-Leasingverhältnissen als operativer Aufwand erfasst und ist hier als Überleitungsposition ausgewiesen. Ab dem 1. Januar 2019 wird dieser Aufwand durch Abschreibungen und Zinsen ersetzt. Die übrigen nicht den operativen Segmenten zugeordneten Nettokosten, bestehend aus Group Headquarters, Über­leitung Vorsorgeaufwand und Intersegment-Eliminationen, sind um CHF 10 Mio. auf CHF 79 Mio. gesunken.