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Abschreibungen und nicht operative Ergebnisse


In Mio. CHF bzw. wie angemerkt
  3. Quartal
2019
  3. Quartal
2018
 
Veränderung
  1.1.–30.9.
2019
  1.1.–30.9.
2018
 
Veränderung
Operatives Ergebnis vor Abschreibungen (EBITDA)   1’120   1’088   2,9%   3’360   3’231   4,0%
Abschreibungen von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten   (538)   (530) 1   1,5%   (1’649)   (1’610) 1   2,4%
Abschreibungen von Nutzungsrechten   (60)         (182)      
Operatives Ergebnis (EBIT)   522   558   –6,5%   1’529   1’621   –5,7%
Nettozinsaufwand auf finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten   (13)   (27)   –51,9%   (44)   (85)   –48,2%
Zinsaufwand auf Leasingverbindlichkeiten   (9)   (6)   50,0%   (24)   (18)   33,3%
Übriges Finanzergebnis   (26)   (3)       (51)   (3)    
Ergebnis von Equity-bilanzierten Beteiligungen   (1)   3       1   3    
Gewinn vor Ertragssteuern   473   525   –9,9%   1’411   1’518   –7,0%
Ertragssteueraufwand   (72)   (99)   –27,3%   (230)   (305)   –24,6%
Reingewinn   401   426   –5,9%   1’181   1’213   –2,6%
Anteil Aktionäre der Swisscom AG am Reingewinn   401   427   –6,1%   1’183   1’217   –2,8%
Anteil nicht beherrschende Anteile am Reingewinn     (1)   –100,0%   (2)   (4)   –50,0%
                         
Gewinn pro Aktie (in CHF)   7,74   8,24   –6,1%   22,84   23,49   –2,8%
1 Inklusive Abschreibungen auf Anlagen in Finanzierungsleasing
von CHF 25 Mio.

Durch die Anwendung von IFRS 16 «Leasingverhältnisse» ab dem 1. Januar 2019 werden Nutzungsrechte bilanziert und abgeschrieben. In den ersten neun Monaten 2019 betrugen die Abschreibungen von Nutzungsrechten CHF 182 Mio. Die Abschreibungen von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten sind gegenüber dem Vorjahr um CHF 39 Mio. oder 2,4% auf CHF 1’649 Mio. gestiegen, was vor allem auf höhere Abschreibungen bei Swisscom Schweiz und bei Fastweb zurückzuführen ist. Der Nettozinsaufwand exklusive Leasing sank als Folge tieferer durchschnittlicher Zinskosten von CHF 85 Mio. auf CHF 44 Mio. Negative Effekte von CHF 40 Millionen aus der Marktwertveränderung von Zinssatzswaps haben in 2019 das übrige Finanzergebnis (CHF –51 Mio.) belastet. Der Ertragssteueraufwand betrug CHF 230 Mio. (Vorjahr CHF 305 Mio.), was einem effek­tiven Ertragssteuersatz von 16,3% (Vorjahr 20,1%) entspricht. In den ersten neun Monaten 2019 sind im Ertragssteueraufwand positive Steuereffekte von CHF 62 Mio. als Folge der Neubewertung von latenten Ertragssteuerpositionen im Zusammenhang mit der Annahme der Schweizer Steuerreform enthalten. Der Rein­gewinn von Swisscom sank um CHF 32 Mio. oder 2,6% auf CHF 1’181 Mio. Der Gewinn pro Aktie reduzierte sich von CHF 23,49 auf CHF 22,84.

Schweizer Steuerreform

Die in der Volksabstimmung im Mai 2019 angenommene Steuerreform führt ab 2020 zu einer Reduktion des durchschnittlichen Konzernsteuersatzes von Swisscom um rund 1,5% auf 19,5%. In der Konzernrechnung für das Gesamtjahr 2019 wird zudem ein positiver Steuereffekt von rund CHF 260 Mio. anfallen. Bis September 2019 wurden bereits rund CHF 60 Mio. ergebniswirksam verbucht. Der Restbetrag von CHF 200 Mio. wird im vierten Quartal 2019 erwartet. Diese Steuereffekte in der Konzernrechnung 2019 wirken sich nicht auf die aktuellen Steuerzahlungen aus, sondern verteilt über einen Zeitraum von rund zehn Jahren. Die positiven Steuereffekte resultieren aus der Bilanzierung von latenten Steuern nach internationalen Rechnungslegungsvorschriften (IFRS) als Folge von tieferen kantonalen Steuersätzen und Bewertungsanpassungen im Rahmen der Übergangsregelung zur ordentlichen Gewinnbesteuerung der Holdinggesellschaft.