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Zusammenfassung

Die Geschäftsergebnisse von Swisscom sind in den ersten neun Monaten 2019 im Rahmen der Erwartungen ausgefallen. Der Umsatz sank um 2,7% oder CHF 233 Mio. auf CHF 8’456 Mio., zu konstanten Währungen ergibt sich ein Rückgang um 1,9%. Der Vorjahresvergleich des operativen Ergebnisses vor Abschreibungen (EBITDA) wird durch neue Vorschriften zur Rechnungslegung von Leasingverhältnissen (IFRS 16) beeinflusst. Der ausgewiesene EBITDA stieg um 4,0% oder CHF 129 Mio. auf CHF 3’360 Mio., auf vergleichbarer Basis liegt der EBITDA auf Vorjahr. Der Reingewinn reduzierte sich um 2,6% oder CHF 32 Mio. auf CHF 1’181 Mio. Der finanzielle Ausblick für das Geschäftsjahr 2019 bleibt unverändert.

Im Schweizer Kerngeschäft sank der Umsatz um CHF 216 Mio. oder 3,3% auf CHF 6’367 Mio. als Folge des anhaltenden Preisdrucks und des Rückgangs der Anschlüsse in der Festnetztelefonie. Im Gegensatz dazu stieg der Umsatz von Fastweb in lokaler Währung um EUR 68 Mio. oder 4,5% auf EUR 1’584 Mio. getrieben durch ein Umsatzwachstum mit Privat- und Geschäftskunden. Im Breitbandgeschäft stieg der Kundenbestand von Fastweb innert Jahresfrist um 3,7% auf 2,6 Mio., im Mobilfunk um 31,6% auf 1,7 Mio. Im Schweizer Kerngeschäft resultierte beim EBITDA ein Rückgang um 1,5% auf CHF 2’745 Mio. Der Rückgang als Folge des tieferen Umsatzes konnte dank den laufenden Massnahmen zur Kosten­senkung grösstenteils aufgefangen werden. Bei Fastweb stieg der EBITDA in lokaler Währung als Folge des Umsatzwachstums um 6,7% auf EUR 529 Mio.

Die Investitionen von Swisscom haben um 13,1% oder CHF 212 Mio. auf CHF 1’833 Mio. zugenommen. Darin enthalten sind Ausgaben für Mobilfunkfrequenzen von CHF 196 Mio., welche Swisscom im Rahmen einer Auktion in der Schweiz erworben hat. Die Frequenzen wurden im April 2019 zugeteilt und haben eine Laufzeit bis 2034. In der Schweiz stiegen die Investitionen als Folge des Erwerbs der Mobilfunkfrequenzen und höherer Investitionen für den Ausbau der Breitbandnetze um 19,6% auf CHF 1’338 Mio. Bei Fastweb blieben die Investi­tionen mit EUR 443 Mio. auf dem hohen Niveau des Vorjahres.

Der Operating Free Cash Flow Proxy sank um CHF 289 Mio. auf CHF 1’321 Mio., was vor allem auf die Ausgaben für die Mobilfunkfrequenzen von CHF 196 Mio. zurückzuführen ist. Die Nettoverschuldung stieg in den ersten neun Monaten 2019 um CHF 226 Mio. auf CHF 8’933 Mio. Die Zahl der Mitarbeitenden von Swisscom verringerte sich gegenüber dem Vorjahr um 1,8% auf 19’500 Vollzeitstellen. In der Schweiz sank der Personalbestand um 377 Vollzeitstellen oder 2,2% auf 16’788 Vollzeitstellen.

Swisscom erwartet für das Geschäftsjahr 2019 unverändert einen Nettoumsatz von rund CHF 11,4 Mrd., einen EBITDA von mehr als CHF 4,3 Mrd. und Investitionen von rund CHF 2,5 Mrd. (inklusive Ausgaben von CHF 196 Mio. für die Mobilfunkfrequenzen in der Schweiz). Bei Erreichen der Ziele plant Swisscom, der General­versammlung 2020 für das Geschäftsjahr 2019 eine unveränderte, attraktive Dividende von CHF 22 pro Aktie vorzuschlagen.