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Entwicklung der Segmente


In Mio. CHF
  3. Quartal
2019
  3. Quartal
2018
 
Veränderung
  1.1.–30.9.
2019
  1.1.–30.9.
2018
 
Veränderung
                         
Nettoumsatz
Swisscom Schweiz   2’111   2’188   –3,5%   6’367   6’583   –3,3%
Fastweb   587   577   1,7%   1’770   1’757   0,7%
Übrige operative Segmente   225   230   –2,2%   687   656   4,7%
Group Headquarters             1   –100,0%
Intersegment-Elimination   (130)   (111)   17,1%   (368)   (308)   19,5%
Nettoumsatz   2’793   2’884   –3,2%   8’456   8’689   –2,7%
                         
Operatives Ergebnis vor Abschreibungen (EBITDA)
Swisscom Schweiz   907   919   –1,3%   2’745   2’787   –1,5%
Fastweb   208   204   2,0%   591   575   2,8%
Übrige operative Segmente   46   56   –17,9%   144   148   –2,7%
Group Headquarters   (20)   (19)   5,3%   (59)   (71)   –16,9%
Überleitung Vorsorgeaufwand 1   (15)   (17)   –11,8%   (44)   (46)   –4,3%
Überleitung Leasingaufwand IAS 17 2     (51)   –100,0%     (150)   –100,0%
Intersegment-Elimination   (6)   (4)   50,0%   (17)   (12)   41,7%
Operatives Ergebnis vor Abschreibungen (EBITDA)   1’120   1’088   2,9%   3’360   3’231   4,0%
1 Im operativen Ergebnis der Segmente sind als Vorsorgeaufwand die ordentlichen Arbeitgeberbeiträge enthalten. Die Differenz zum Vorsorgeaufwand nach IAS 19 wird als Überleitungsposition ausgewiesen.
2 Ab 1. Januar 2019 wendet Swisscom IFRS 16 «Leasingverhältnisse» an. Im operativen Ergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) 2018 der Segmente ist kein Aufwand für Operating Leasing nach IAS 17 enthalten. Der Aufwand 2018 für Operating Leasing nach IAS 17 wird als Überleitungsposition ausgewiesen.

Swisscom Schweiz


In Mio. CHF bzw. wie angemerkt
  3. Quartal
2019
  3. Quartal
2018
 
Veränderung
  1.1.–30.9.
2019
  1.1.–30.9.
2018
 
Veränderung
                         
Nettoumsatz und Ergebnis
Telekomdienste   1’477   1’560   –5,3%   4’472   4’689   –4,6%
Lösungsgeschäft   251   245   2,4%   750   758   –1,1%
Handelswaren   182   173   5,2%   547   512   6,8%
Wholesale   169   148   14,2%   489   434   12,7%
Übrige Umsätze   12   45   –73,3%   51   137   –62,8%
Umsatz mit externen Kunden   2’091   2’171   –3,7%   6’309   6’530   –3,4%
Umsatz mit anderen Segmenten   20   17   17,6%   58   53   9,4%
Nettoumsatz   2’111   2’188   –3,5%   6’367   6’583   –3,3%
Direkte Kosten   (471)   (494)   –4,7%   (1’356)   (1’408)   –3,7%
Indirekte Kosten   (733)   (775)   –5,4%   (2’266)   (2’388)   –5,1%
Segmentaufwand   (1’204)   (1’269)   –5,1%   (3’622)   (3’796)   –4,6%
Segmentergebnis vor Abschreibungen (EBITDA)   907   919   –1,3%   2’745   2’787   –1,5%
Marge in % Nettoumsatz   43,0   42,0       43,1   42,3    
Leasingaufwand   (55)   (57) 1   –3,5%   (168)   (166) 1   1,2%
Abschreibungen von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten   (372)   (368)   1,1%   (1’142)   (1’114)   2,5%
Segmentergebnis   480   494   –2,8%   1’435   1’507   –4,8%
                 
Operationelle Daten am Bilanzstichtag in Tsd.
Festnetztelefonie­anschlüsse               1’643   1’846   –11,0%
Breitbandschlüssse Retail               2’027   2’030   –0,1%
Swisscom TV-Anschlüsse               1’540   1’510   2,0%
Mobilfunkanschlüsse               6’358   6’409   –0,8%
Umsatz generierende Einheiten (RGU)               11’568   11’795   –1,9%
Breit­band­anschlüsse Wholesale               509   472   7,8%
                         
Investitionen und Personalbestand
Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte               1’324   1’102   20,1%
Personalbestand am Bilanzstichtag in Vollzeitstellen in Tsd.               14’095   14’522   –2,9%
1 Enthält den Aufwand für Operating- und Finanzierungsleasingverhältnisse nach IAS 17.

Der Nettoumsatz von Swisscom Schweiz hat als Folge des anhaltenden Preisdrucks und des Rückgangs der Anschlüsse in der Festnetztelefonie um CHF 216 Mio. oder 3,3% auf CHF 6’367 Mio. abgenommen. Der Umsatz mit Telekomdiensten sank um CHF 217 Mio. oder 4,6% auf CHF 4’472 Mio. Vom Rückgang entfallen CHF 132 Mio. (–3,4%) auf den Bereich Privatkunden und CHF 85 Mio. (–10,9%) auf den Bereich Enterprise Customers. Bei Enterprise Customers liegt zudem der Umsatz aus dem Lösungsgeschäft als Folge des Preisdrucks und tieferen Volumen im Bereich Banking knapp unter Vorjahr (–1,1%). Im Gegensatz dazu liegt der Umsatz mit Handelswaren über Vorjahr (+13,1%). Die Zahl der inOne-Kunden nimmt weiter zu. Ende September 2019 verzeichnete Swisscom Schweiz insgesamt 2,67 Mio. inOne-Kunden. Allein das neuste Mobilfunk­angebot inOne mobile zählte acht Monate nach Lancierung rund 890 Tsd. Kunden. Im Bereich Privatkunden macht inOne 60% der Postpaid-Mobilfunk­anschlüsse und 65% der Breit­band­anschlüsse aus. Beim Mobilfunk und den Festnetzdiensten ist die Markt­sättigung spürbar. Der Teilnehmerbestand im Mobilfunk sank gegenüber dem Vorjahr um 51 Tsd. (–0,8%) auf 6,36 Mio. Der Bestand der Postpaid-Anschlüsse ist gegenüber dem Vorjahr um 85 Tsd. gewachsen, bei den Prepaid-Anschlüssen reduzierte er sich um 136 Tsd. Die Anzahl Breit­band­anschlüsse nahm innert Jahresfrist um 3 Tsd. (–0,1%) auf 2,03 Mio. ab. Der Bestand an TV-Anschlüssen erhöhte sich innert Jahresfrist um 30 Tsd. oder 2,0% auf 1,54 Mio. Die Anzahl Anschlüsse in der Festnetz­telefonie sank innert Jahresfrist um 203 Tsd. oder 11,0% auf 1,64 Mio.

Der Segmentaufwand hat um CHF 174 Mio. oder 4,6% auf CHF 3’622 Mio. abgenommen. Die direkten Kosten sanken um CHF 52 Mio. oder 3,7% auf CHF 1’356 Mio. Den höheren Kosten für den Einkauf von Dienstleistungen und Handelswaren standen tiefere Kosten für die Kundenakquisition und Kundenbindung gegenüber. Die indirekten Kosten reduzierten sich um 5,1% oder CHF 122 Mio. auf CHF 2’266 Mio. Dies ist hauptsächlich auf die Abnahme des Personalbestands, den Rückgang der Kosten für externe Mitarbeiter und tiefere Kosten für den Betrieb der Informatiksysteme zurück­zuführen. Der Personalbestand sank aufgrund von Effizienzmass­nahmen innert Jahresfrist um 427 Vollzeitstellen oder 2,9% auf 14’095, wovon 353 Vollzeitstellen in den ersten neun Monaten 2019. Das Segmentergebnis vor Abschreibungen nahm um CHF 42 Mio. oder 1,5% auf CHF 2’745 Mio. ab. Der Rückgang als Folge des tieferen Umsatzes konnte dank den laufenden Massnahmen zur Kostensenkung grösstenteils aufgefangen werden. Die Investitionen stiegen als Folge der Ausgaben für die erworbenen Mobilfunkfrequenzen und höherer Investitionen für den Ausbau der Breitbandnetze um CHF 222 Mio. oder 20,1% auf CHF 1’324 Mio. Ende September 2019 sind in der Schweiz 71% aller Wohnungen und Geschäfte mit Ultrabreitband von mehr als 80 Mbit/s erschlossen. 43% aller Wohnungen und Geschäfte profitieren von schnellen Verbindungen mit mehr als 200 Mbit/s.

Fastweb


In Mio. EUR bzw. wie angemerkt
  3. Quartal
2019
  3. Quartal
2018
 
Veränderung
  1.1.–30.9.
2019
  1.1.–30.9.
2018
 
Veränderung
Privatkunden   277   264   4,9%   819   785   4,3%
Geschäftskunden   211   190   11,1%   627   558   12,4%
Wholesale   45   49   –8,2%   132   168   –21,4%
Umsatz mit externen Kunden   533   503   6,0%   1’578   1’511   4,4%
Umsatz mit anderen Segmenten   2   2     6   5   20,0%
Nettoumsatz   535   505   5,9%   1’584   1’516   4,5%
Segmentaufwand   (345)   (327)   5,5%   (1’055)   (1’020)   3,4%
Segmentergebnis vor Abschreibungen (EBITDA)   190   178   6,7%   529   496   6,7%
Marge in % Nettoumsatz   35,5   35,2       33,4   32,7    
Leasingaufwand   (9)   (5) 1   80,0%   (24)   (13) 1   84,6%
Abschreibungen von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten   (141)   (123)   14,6%   (415)   (373)   11,3%
Segmentergebnis   40   50   –20,0%   90   110   –18,2%
           
Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte               443   432   2,5%
Personalbestand am Bilanzstichtag in Vollzeitstellen in Tsd.               2’467   2’470   –0,1%
Breit­band­anschlüsse in Tsd.               2’610   2’518   3,7%
Mobilfunkanschlüsse in Tsd.               1’742   1’324   31,6%
1 Enthält den Aufwand für Operating- und Finanzierungsleasingverhältnisse nach IAS 17.

Der Nettoumsatz von Fastweb ist gegenüber dem Vorjahr um EUR 68 Mio. oder 4,5% auf EUR 1’584 Mio. gestiegen. Die Kundenbasis im Breitbandgeschäft wuchs innert Jahresfrist trotz einem schwierigen Markt­umfeld um 92 Tsd. oder 3,7% auf 2,61 Mio. Auch im umkämpften Mobilfunkmarkt wächst Fastweb. Die Anzahl Mobilfunkanschlüsse nahm innerhalb eines Jahres um 418 Tsd. oder 31,6% auf 1,74 Mio. zu. Vom Kunden­bestand nutzen 34% ein Bündelangebot aus Festnetz und Mobilfunk. Der Umsatz mit Privatkunden stieg als Folge des Kundenwachstums um EUR 34 Mio. oder 4,3% auf EUR 819 Mio. Im Markt für Geschäfts­kunden behauptete Fastweb die starke Stellung. Der Umsatz mit Geschäftskunden stieg um EUR 69 Mio. oder 12,4% auf EUR 627 Mio. getrieben durch höhere Umsätze mit öffentlichen Verwaltungen. Der Umsatz im Whole­sale-Geschäft sank hingegen um EUR 36 Mio. oder 21,4% auf EUR 132 Mio.

Das Segmentergebnis vor Abschreibungen stieg als Folge des Umsatzwachstums um EUR 33 Mio. oder 6,7% auf EUR 529 Mio. Die Investitionen blieben mit EUR 443 Mio. auf dem hohen Niveau des Vorjahres getrieben durch den weiteren Ausbau der Netze. Der Personalbestand von Fastweb liegt mit 2’467 Vollzeitstellen auf dem Niveau des Vorjahres.

Übrige operative Segmente


In Mio. CHF bzw. wie angemerkt
  3. Quartal
2019
  3. Quartal
2018
 
Veränderung
  1.1.–30.9.
2019
  1.1.–30.9.
2018
 
Veränderung
Umsatz mit externen Kunden   117   138   –15,2%   383   408   –6,1%
Umsatz mit anderen Segmenten   108   92   17,4%   304   248   22,6%
Nettoumsatz   225   230   –2,2%   687   656   4,7%
Segmentaufwand   (179)   (174)   2,9%   (543)   (508)   6,9%
Segmentergebnis vor Abschreibungen (EBITDA)   46   56   –17,9%   144   148   –2,7%
Marge in % Nettoumsatz   20,4   24,3       21,0   22,6    
Leasingaufwand   (2)   (3) 1   –33,3%   (8)   (10) 1   –20,0%
Abschreibungen von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten   (15)   (13)   15,4%   (50)   (43)   16,3%
Segmentergebnis   29   40   –27,5%   86   95   –9,5%
           
Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte               32   31   3,2%
Personalbestand am Bilanzstichtag in Vollzeitstellen in Tsd.               2’724   2’615   4,2%
1 Enthält den Aufwand für Operating- und Finanzierungsleasingverhältnisse nach IAS 17.

Der Nettoumsatz der Übrigen operativen Segmente hat gegenüber dem Vorjahr um CHF 31 Mio. oder 4,7% auf CHF 687 Mio. zugenommen. Der Anstieg resultierte im Wesentlichen aus höheren Umsätzen aus Bau­leistungen von cablex. Die Abnahme des Umsatzes mit externen Kunden ist durch den Verlust des Mandats zur Erhebung der nationalen Radio- und Fernsehgebühren bei Billag zurückzuführen. Das Segmentergebnis vor Abschreibungen lag mit CHF 144 Mio. um CHF 4 Mio. oder 2,7% unter dem Vorjahr. Dies entspricht einer Ergebnismarge von 21,0%. Der Personal­bestand nahm um 109 Vollzeitstellen oder 4,2% auf 2’724 Vollzeitstellen zu, vor allem getrieben durch die Anstellung neuer Mitarbeitenden bei cablex als Folge des höheren Auftragsvolumens.

Group Headquarters und Überleitung


In Mio. CHF bzw. wie angemerkt
  3. Quartal
2019
  3. Quartal
2018
 
Veränderung
  1.1.–30.9.
2019
  1.1.–30.9.
2018
 
Veränderung
Group Headquarters   (20)   (19)   5,3%   (59)   (71)   –16,9%
Überleitung Vorsorgeaufwand   (15)   (17)   –11,8%   (44)   (46)   –4,3%
Überleitung Leasingaufwand IAS 17     (51)   –100,0%     (150)   –100,0%
Intersegment-Elimination   (6)   (4)   50,0%   (17)   (12)   41,7%
Operatives Ergebnis vor Abschreibungen (EBITDA)   (41)   (91)   –54,9%   (120)   (279)   –57,0%

2018 wurde der Aufwand aus Operating-Leasingverhältnissen als operativer Aufwand erfasst und ist hier als Überleitungsposition ausgewiesen. Ab dem 1. Januar 2019 wird dieser Aufwand durch Abschreibungen und Zinsen ersetzt. Die übrigen nicht den operativen Segmenten zugeordneten Nettokosten, bestehend aus Group Headquarters, Über­leitung Vorsorgeaufwand und Intersegment-Eliminationen, sind um CHF 9 Mio. auf CHF 120 Mio. gesunken.