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Zusammenfassung

Die Geschäftsergebnisse von Swisscom sind im ersten Quartal 2019 im Rahmen der Erwartungen ausgefallen. Der Umsatz sank um 0,9% oder CHF 25 Mio. auf CHF 2’860 Mio., zu konstanten Währungen blieb der Umsatz nahezu stabil (–0,2%). Der Vorjahresvergleich des operativen Ergebnisses vor Abschreibungen (EBITDA) wird durch neue Vorschriften zur Rechnungslegung von Leasingverhältnissen (IFRS 16) beeinflusst. Der ausgewiesene EBITDA stieg um 5,8% oder CHF 61 Mio. auf CHF 1’119 Mio., auf vergleichbarer Basis resultierte eine Zunahme um 1,4%. Der Reingewinn erhöhte sich um 1,1% oder CHF 4 Mio. auf CHF 383 Mio. Der finanzielle Ausblick für das Geschäftsjahr 2019 bleibt unverändert.

Der Umsatzrückgang im Schweizer Kerngeschäft von CHF 41 Mio. wurde durch ein währungsbereinigtes Wachstum bei der italienischen Tochtergesellschaft Fastweb (CHF +25 Mio.) und einem Wachstum in den übrigen Segmenten (CHF +11 Mio.) nahezu kompensiert. Im Schweizer Kerngeschäft sank der Umsatz als Folge des anhaltenden Preisdrucks und des Rückgangs der Anschlüsse in der Festnetztelefonie. Der Umsatzanstieg von Fastweb ist getrieben durch ein Umsatzwachstum mit Privat- und Geschäftskunden. Im Breitbandgeschäft stieg der Kundenbestand von Fastweb innert Jahresfrist um 3,7% auf 2,6 Mio., im Mobilfunk um 28% auf 1,5 Mio. Im Schweizer Kerngeschäft resultierte beim EBITDA ein Rückgang um 0,6%. Der Rückgang als Folge des tieferen Umsatzes konnte dank den laufenden Kostensparmassnahmen grösstenteils aufgefangen werden. Bei Fastweb stieg der EBITDA in Lokalwährung als Folge des Umsatzwachstums um 6,1%.

Die Investitionen von Swisscom haben um 3,4% oder CHF 17 Mio. auf CHF 518 Mio. zugenommen. In der Schweiz stiegen sie vor allem als Folge höherer Investitionen für den Ausbau der Breitbandnetze um 13,3% auf CHF 357 Mio. Bei Fastweb sanken die Investitionen um 10,1% auf EUR 143 Mio. aufgrund tieferer Investitionen in die Netzinfrastruktur. Im Rahmen einer Auktion in der Schweiz hat Swisscom Mobilfunkfrequenzen im Gesamtbetrag von CHF 196 Mio. erworben. Die Frequenzen wurden im April 2019 zugeteilt und haben eine Laufzeit bis 2034.

Der Operating Free Cash Flow Proxy sank um CHF 24 Mio. auf CHF 533 Mio., was auf die höheren Investitionen zurückzuführen ist. Die Nettoverschuldung reduzierte sich gegenüber Anfang 2019 um CHF 257 Mio. auf CHF 8’455 Mio. Die Zahl der Mitarbeitenden von Swisscom verringerte sich gegenüber dem Vorjahr um 3,0% auf 19’719 Vollzeitstellen. In der Schweiz sank der Personalbestand um 576 Vollzeitstellen auf 17’035 Vollzeitstellen. Im ersten Quartal 2019 betrug die Reduktion in der Schweiz 112 Vollzeitstellen.

Swisscom erwartet für das Geschäftsjahr 2019 unverändert einen Nettoumsatz von rund CHF 11,4 Mrd., einen EBITDA von mehr als CHF 4,3 Mrd. und Investitionen von rund CHF 2,3 Mrd. (ohne die Ausgaben von CHF 196 Mio. für die Mobilfunkfrequenzen in der Schweiz). Bei Erreichen der Ziele plant Swisscom, der General­versammlung 2020 für das Geschäftsjahr 2019 eine unveränderte, attraktive Dividende von CHF 22 pro Aktie vorzuschlagen.