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20 Jahre Swisscom – das sind 20 Jahre Pionierarbeit. 20 Jahre Investitionen in verlässliche Infrastrukturen. Die Basis für einen starken Wirtschaftsstandort Schweiz. 2018 feierten wir unser 20-jähriges Bestehen als Aktiengesellschaft und börsenkotiertes Unternehmen. Auch im Jubiläumsjahr hat sich Swisscom in einem weiterhin anspruchs­vollen Umfeld gut behauptet und die finanziellen Ziele erreicht: Dank einer überzeugenden Marktleistung erzielte Swisscom einen praktisch stabilen Umsatz auf Vorjahresniveau. Fastweb entwickelte sich weiter erfreulich, steigerte den Umsatz und wuchs bei der Kundenbasis.

Ziele erreicht dank Innovationen und Investitionen

Der Markt ist zunehmend gesättigt, Preise und Kosten stehen unter Druck, im Kern­geschäft herrscht ein Verdrängungswettbewerb – das alles beeinflusst das Geschäft und die Aktivitäten von Swisscom. Trotzdem erwirtschaftete Swisscom 2018 einen Umsatz und Gewinn im Rahmen des Vorjahres. Der Nettoumsatz lag stabil bei CHF 11’714 Mio. Das konsolidierte operative Ergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) reduzierte sich um 1,9% auf CHF 4’213 Mio. Der Reingewinn erreichte mit CHF 1’521 Mio. auch nahezu den Vorjahreswert.

Der Umsatz im Schweizer Kerngeschäft sank um 2,7% auf CHF 8’817 Mio. Hauptgrund waren die gewährten Rabatte bei den Bündelangeboten sowie der Preisdruck im Geschäftskundensegment. Zudem verzichten immer mehr Kunden auf einen separaten Festnetzanschluss für die Telefonie. Entsprechend sank diese Zahl innert Jahresfrist um 259 Tsd. auf 1,79 Mio. Anschlüsse. Auch im Mobilfunkmarkt zeigen sich Anzeichen einer Sättigung. Im Jahresvergleich sank die Zahl der Mobilfunkanschlüsse um 1,3% auf 6,55 Mio. Trotz hart umkämpftem Markt gelang es Swisscom, die Marktanteile im Mobilfunk stabil bei 60% zu halten und beim TV sogar auszubauen auf 35% (Vorjahr 33%). Die Zahl der TV-Anschlüsse stieg um 3,5% auf 1,52 Mio. Damit ist Swisscom TV weiterhin mit Abstand das beliebteste digitale Fernsehangebot der Schweiz.

Auch 2018 haben wir bei Swisscom TV das Angebot an verfügbaren Sendern und Apps erhöht – und zudem die Benutzeroberfläche vereinfacht. Schweizweit exklusiv verfolgten Swisscom TV-Kunden im Sommer 2018 die Fussballweltmeisterschaft in UHD (Ultra High Definition). Für die Zeit ab der Fussballsaison 2018/2019 hat die Swisscom Tochtergesellschaft Teleclub die Übertragungsrechte der UEFA Champions League und der UEFA Europa League erworben. Sie überträgt als einzige Schweizer Anbieterin alle Spiele live. Nicht zuletzt dank Swisscom TV nahmen auch die Breit­band­anschlüsse innert Jahresfrist um 19 Tsd. (+0,9%) auf 2,03 Mio. zu.

Im Geschäftskundenbereich haben wir eine starke Position als Full Service Provider, unser Angebot trifft die Bedürfnisse und die Kundenzufriedenheit ist hoch. Das zeigen erfolgreiche Geschäftsabschlüsse bei Grosskunden. Weiterhin positiv entwickelt sich auch die Nachfrage nach Cloud-, IT-Outsourcing- und Security-Lösungen.

inOne: Über 2,3 Mio. Kunden

Äusserst erfolgreich am Markt unterwegs sind wir auch mit unserem 2017 lancierten Kombiangebot inOne. Mehr als die Hälfte unserer Privatkunden mit Abo vertrauen auf dieses Angebot. Mit inOne lassen sich Mobilfunk, Breitband, TV und Festnetztelefonie flexibel kombinieren. Im Berichtsjahr wurde es weiter ausgebaut. Unsere Kunden profitieren von erhöhten Surfgeschwindigkeiten und können weitere Geräte wie Tablets, Laptops, smarte Uhren oder GPS-Tracker einfach, schnell und kostengünstig zum bestehenden Vertrag hinzuzufügen. Über 2,3 Mio. Kunden mit rund 4,6 Mio. Anschlüssen haben sich bereits für inOne entschieden.

Fastweb: Starkes Wachstum im Mobilfunk

Fastweb ist erfolgreich unterwegs. Der Nettoumsatz erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 8,2% auf EUR 2’104 Mio. Die Kundenbasis im Breitbandgeschäft wuchs innert Jahresfrist trotz einem schwierigen Markt­umfeld um 3,9% auf 2,55 Mio. Auch im Mobilfunk wächst Fastweb in einem stagnierenden Markt um 34,5% auf 1,43 Mio. Kunden. Im hart umkämpften Markt mit Geschäftskunden konnte Fastweb ihren Marktanteil bei 31% festigen.

Investitionen: Die Schweiz ist Weltspitze

Kein anderes Land der Welt investiert laut OECD pro Kopf mehr in seine Telekommuni­kationsinfrastruktur als die Schweiz. Und in der Schweiz investiert kein anderes Unternehmen in der Branche mehr in Telekommunikationsinfrastruktur als Swisscom: 2018 stiegen die konzernweiten Investitionen leicht (+1,1%) auf CHF 2’404 Mio. Swisscom investierte 20,5% des Nettoumsatzes (Vorjahr 20,4%) in die Infrastruktur, 68,4% davon entfielen auf die Schweiz (CHF 1’645 Mio.). Das zahlt sich aus: Die Fachzeitschriften CHIP und connect zeichnen das Mobilfunknetz von Swisscom als das beste in der Schweiz aus. Auch für 2019 dürfen wir von connect die Wertung «überragend» verwenden und bereits zum neunten Mal den Sieg im connect Mobilfunknetztest feiern.

Halbzeit beim Ultrabreitbandausbau

Per Ende 2018 hat Swisscom rund 4,2 Mio. Wohnungen und Geschäfte mit Ultra­breitband (mehr als 50 Mbit/s) erschlossen. Rund 2,9 Mio. Wohnungen und Geschäfte profitieren von schnellen Verbindungen mit mehr als 100 Mbit/s. Mit der Erschliessung der 1’111. Gemeinde, befinden wir uns in der Halbzeit beim Breitbandausbau. Bis Ende 2021 will Swisscom alle Schweizer Gemeinden mit Glasfasertechnologien erschliessen und so auch abgelegenen Ortschaften Zugang zu Ultrabreitband ermöglichen.

«Mehr als die Hälfte unserer Privatkunden mit Abo vertrauen auf inOne.»

Regulatorisches Umfeld bleibt anspruchsvoll

Die knappe Ablehnung einer Lockerung der NISV-Grenzwerte (Nichtionisierende Strahlungsverordnung) im Ständerat erschwert die Einführung von 5G. Die Schweizer Wirtschaft und die gesamte Branche setzen sich darum für eine moderate Lockerung der NISV ein. Eine Arbeitsgruppe wird nun die Bedürfnisse und Risiken beim Aufbau von 5G-Netzen analysieren und bis Mitte 2019 einen Bericht mit Empfehlungen dazu vorlegen. Der Bundesrat forderte in der Botschaft zur Revision des Fernmeldegesetzes u.a. eine technologieneutrale Zugangsregulierung. Das Parlament lehnte eine solche Ausweitung der Zugangsregulierung ab. Swisscom begrüsst das: Eine solche Regulierung würde Investitionen gefährden – vor allem in ländlichen Regionen.

Chancen einfach nutzen

Wir befinden uns mitten in einem rasanten Wandel. Wir vernetzen längst nicht mehr nur Menschen, sondern immer mehr auch Maschinen, Industrien, ganze Ökosysteme. Wir surfen längst nicht mehr nur durch die Daten, sondern arbeiten mit ihnen, um unsere Städte besser zu gestalten, um neue Bedürfnisse zu erkennen, um Energien und Ressourcen effizienter zu nutzen. Und wir schützen unsere Kunden und uns selbst längst nicht mehr nur gegen bedauerliche Unterbrüche – sondern garantieren damit den reibungslosen Alltag. Gleichzeitig fokussieren wir uns weiterhin auf unsere drei strategischen Ansprüche, an denen wir auch im vergangenen Jahr intensiv gearbeitet haben.

Bestes Kundenerlebnis

Im Bereich des stationären Handels ging Swisscom neue Wege: Der jüngste und grösste Swisscom Shop ist kein Shop, sondern das «House of Swisscom» in Basel. Es vereint Retail, Beratung, Schulung und ein Reparatur-Center. Eine Kaffeebar lädt zum ersten, unverbindlichen Kontakt ein und bietet sowohl (potenziellen) Privatkunden wie Geschäftskunden die Möglichkeit, mit Swisscom persönlich ins Gespräch zu kommen.

Operational Excellence

Um die Rentabilität zu sichern und neue Geschäftsfelder zu entwickeln, verfolgen wir den bereits 2016 angekündigten Plan weiter: Das Ziel, die Kostenbasis um jährlich CHF 100 Mio. zu senken, haben wir 2018 übertroffen. Gleichzeitig setzen wir auf agile, einfachere Arbeits- und Organisationsformen sowie auf die Erschliessung neuer Geschäftsfelder.

Neues Wachstum

In ausgewählten Bereichen lancierte Swisscom digitale Dienste, die zum Teil auf neuartigen, internetbasierten Geschäftsmodellen basieren. So gehört Swisscom beispielsweise zur Trägerschaft der SwissSign Group AG, welche die SwissID anbietet – die digitale «Schweizer Identitätskarte». Mit der autoSense AG hat Swisscom ein Unternehmen mitgegründet, das auch ältere Fahrzeuge nachträglich vernetzen kann.

Aktienrendite

Swisscom verfolgt eine Ausschüttungspolitik mit einer stabilen Dividende und hat 2018 eine ordentliche Dividende von CHF 22 pro Aktie bezahlt. Der Schweizer Aktienindex SMI ist gegenüber dem Vorjahr um 10,2% gesunken. Der Börsenkurs der Swisscom Aktie notierte um 9,4% tiefer. Die Swisscom Aktie ist seit 20 Jahren an der Börse kotiert. Innerhalb dieser Zeit verzeichnete sie eine durchschnittliche Gesamtrendite von jährlich 5%. Seit dem Börsengang hat Swisscom mittels Dividenden, Nennwertreduktionen und Aktienrückkaufsprogrammen eine Gesamtsumme von CHF 32 Mrd. an ihre Aktionäre ausgeschüttet.

Ausblick

Swisscom erwartet für 2019 einen Nettoumsatz von rund CHF 11,4 Mrd., einen EBITDA von mehr als CHF 4,3 Mrd. und Investitionen von rund CHF 2,3 Mrd. Bei Erreichen der Ziele plant Swisscom, der Generalversammlung 2020 für das Geschäftsjahr 2019 eine unveränderte, attraktive Dividende von CHF 22 pro Aktie vorzuschlagen.

Vielen herzlichen Dank

20 Jahre jung wurde Swisscom am 1. Januar 2018. Und in dieser Zeit hat sich Swisscom immer wieder neu erfunden. So auch in den letzten Jahren. Zyklische Transformation ist heute ein Dauerzustand. Gerade als Grossunternehmen haben wir mit diesem Bekenntnis zum ständigen Aufbruch Neuland betreten. Und wir sind sehr stolz, dass wir unsere Mitarbeitenden für diesen Weg begeistern konnten. Noch mehr: Sie begeisterten und begeistern uns tagtäglich, mit immer neuen Ideen, Vorstellungen und Vorschlägen. Diese können nun dank unserer agilen Struktur auch leichter und schneller umgesetzt werden. Dafür möchten wir unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern herzlich danken. Denn Swisscom, das sind rund 20’000 Menschen. Jedem einzelnen davon gebührt ein ganz grosses Merci. Die Neugier und das Engagement unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter garantieren Ihnen als Investor und Ihnen als Kunden darum auch in Zukunft: Was auch kommen mag – mit Swisscom haben Sie eine zuverlässige Partnerin für die Zukunft an Ihrer Seite. Auch Ihnen, werte Aktionärinnen und Aktionäre, danken wir für Ihr Vertrauen und Ihre Treue in unser Unternehmen.

Mit freundlichen Grüssen

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Hansueli Loosli

Präsident des Verwaltungsrats

Swisscom AG

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Urs Schaeppi

CEO Swisscom AG