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Berichterstattung: Prozess und Aufbau

Der vorliegende Nachhaltigkeitsbericht setzt die GRI-Grundsätze zur Berichterstattung um. Er ist nach der «umfassenden Option» der GRI konzipiert und enthält daher zusätzlich zu den allgemeinen Standardangaben spezifische Standardangaben.

Swisscom hat in den vergangenen Jahren eine klare Vorstellung darüber entwickelt, welche Themen ihrem direkten Umfeld angehören. Darüber hinaus werden Themen von den Anspruchsgruppen direkt zu Swisscom getragen oder stammen aus Erkenntnissen, die aktuellen Studien, Marktforschungen, Trendanalysen und Benchmarking-Berichten entnommen sind. Die Themen sind in der Wesentlichkeitsmatrix zu finden.

In den letzten Jahren hat Swisscom bei der Beurteilung und Bewertung der Wesentlichkeit ihrer Themen sowie bei der Festlegung strategischer Schwerpunkte vermehrt ihre Anspruchs­gruppen einbezogen.

Die Ergebnisse der Wesentlichkeitsanalysen tragen wesentlich dazu bei, die CR-Strategie zu formulieren und thematische Schwerpunkte festzulegen. Sie bilden die Grundlage für die Berichterstattung.

Um die Themen und die entsprechende Berichterstattung zu validieren, bindet Swisscom häufig Anspruchsgruppen ein. Im Berichtsjahr hat Swisscom z.B. den Nachhaltigkeitsbericht durch interne Anspruchsgruppen überprüfen lassen.

Mit einigen Anspruchsgruppen vereinbart sie bei Bedarf direkt entsprechende Prozesse und Abläufe. Beispielsweise informiert Swisscom zusammen mit dem Bundesamt für Energie (BFE) über ihren Beitrag zur «Vorbildfunktion des Bundes im Energiebereich (VBE)». Ferner arbeitet sie mit der Energie Agentur der Wirtschaft (EnAW) und dem WWF im Rahmen der Climate Savers Group zusammen und leistet gemeinsam mit anderen Unternehmen der ICT-Branche einen Beitrag zum Bericht über die Medienkompetenz in der Schweiz.

Sie hat zudem 2015 mit den folgenden Anspruchsgruppen Kontakte gehabt oder Gespräche geführt über Themen, die Bestandteil des vorlegenden Berichtes sind:

  • Kunden: Umfragen unter anderem über Kundenzufriedenheit (im Geschäftsbericht auf Seite 54 zu finden).
  • Mitarbeiter und Personalvertretung: zwei Roundtables mit den Gewerkschaften, wie im Gesamtarbeitsvertrag (GAV) paritätisch festgelegt und im 2015 sechs Sitzungen mit allen Personalvertretungen (zehn PV) zu der Reorganisation und Arbeitsstellen (in beiden Kapitel über Mitarbeiter im Geschäftsbericht ab Seite 55 ff und über attraktive Arbeitsgeberin im Nachhaltigkeitsbericht ab Seite 46).
  • Aktionäre: Über Finanzthemen (Umsatz, Dividend, usw.) an der Generalversammlung im April 2015 oder an Roadshows (Finanzbericht).
  • Behörden: Kontakte mit den Gemeindebehörden im Rahmen des Dialogmodels hauptsächlich zur Antennen-Thematik (> 530 Dialoge in 2015, im Nachhaltigkeitsbericht, Kapitel Arbeiten und Leben), mit den kantonalen Behörden (einmal pro Kanton) und mit dem Parlamentarier (einmal pro Session, d.h. viermal im Jahr) zu Themen wie Roaming, FTTH roll-out oder ICT-Umfeld.
  • Lieferanten: Swisscom pflegte 2015 kommerzielle Kontakte mit den Lieferanten und hatte weitere Kontakte im Rahmen der Self-Assessments und Audits, zu lesen im Kapitel faire Lieferkette des Nachhaltigkeitsberichts.
  • Partner / NGO: Swisscom führte zwei «Leadership Dialogs» in 2015 und hatte Austäusche mit ihren Partnern im Rahmen von Projekten.

Swisscom plant, im Verlauf der kommenden Jahre weitere Anspruchsgruppen zur Validierung des Nachhaltigkeitsberichts beizuziehen.