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Zukunft braucht Di­gi­ta­li­sie­rung. Die digitale Zukunft unseren Kundinnen und Kunden in der Schweiz und Italien zu ermöglichen, ist unser Anspruch. Dafür engagieren sich rund 19’000 Mit­ar­bei­ten­de von Swisscom und Fastweb seit Jahren. Dank jährlichen In­ves­ti­tio­nen von rund CHF 2,3 Mrd. in den Netz­ausbau schaffen wir die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Di­gi­ta­li­sie­rung. Für und mit unseren Kundinnen und Kunden entwickeln wir fortschrittliche Produkte und Dienst­leis­tun­gen. Dies bietet die Gewähr, dass auch unsere Kundinnen und Kunden bereit für morgen sind. Ebenso nutzen wir die Mög­lich­kei­ten der Di­gi­ta­li­sie­rung für klimaschonende Veränderungen: So wollen wir bis 2025 entlang der gesamten Wert­schöp­fungskette in der Schweiz klimaneutral werden. Als Markt- und Technologieführerin spornt uns die Neugier an, künftige Ent­wick­lungen früh zu antizipieren: Dafür arbeiten wir eng mit Hochschulen zusammen, investieren in innovative Startups oder führen jedes Jahr eine Startup Challenge durch – so 2021 zum Thema Cyber Security.

Solide Finanzen – die Voraussetzung für einen nachhaltigen Erfolg

Unsere Märkte bleiben gesättigt, und dies bei hohem Promotions- und Preisdruck. In diesem Umfeld hat sich Swisscom im Jahr 2021 erfolgreich behauptet: Mit einem Nettoumsatz von CHF 11’183 Mio. (+0,7%) und einem ope­ra­ti­ven Ergebnis vor Ab­schrei­bun­gen (EBITDA) von CHF 4’478 Mio. (+2,2%) liegt das Ergebnis über dem Vorjahr. Erreicht haben wir dieses gute Resultat mit unseren im Berichtsjahr erneut best­bewerteten Netzen, unserem mehrfach ausgezeichneten Kundenservice sowie innovativen Produkten und Dienst­leis­tun­gen. Zusätzlich zu diesen Leistungen im Markt verbessern wir intern konsequent die Effizienz, indem wir automatisierte Prozesse ausbauen, Online-Kanäle stärken oder unsere IT und Netze vereinfachen. Dank diesen Mass­nah­men hat Swisscom 2021 ihre Kostenbasis um rund CHF 120 Mio. gesenkt und so ihre Wett­be­werbs­fä­hig­keit weiter ver­bes­sert.

Fastweb mit mehr Kunden, Umsatz und EBITDA

Einen wichtigen Beitrag zum Erfolg von Swisscom hat im Jahr 2021 erneut Fastweb erbracht. Dank eines Marktanteils von rund 16% bei Privatkunden, 34% bei Un­ter­neh­men und 46% in der öffentlichen Verwaltung ist Fastweb die klare Nummer zwei im viertgrössten Breitbandmarkt Europas. Sie hat ihren Kunden­bestand in allen Segmenten gesteigert: bei den Breit­band­kun­den um 0,1% und im Mobilfunk um 26,1%. Damit erhöhte Fastweb ihren Umsatz um 3,8% auf EUR 2’392 Mio. und ihr operatives Ergebnis vor Ab­schrei­bun­gen (EBITDA) gar um 5,4% auf EUR 826 Mio. Ein toller Erfolg!

Viel investiert, viel gewonnen

Swisscom hat Ende 2021 ihr – vor sechs Jahren versprochenes – Ausbauziel erreicht: Sie versorgt 90% aller Woh­nun­gen und Geschäfte in allen Schweizer Ge­mein­den mit mindestens 80 Mbit/s. Swisscom hat dafür in der Schweiz jährlich rund CHF 1,6 Mrd. in den Ausbau und Unterhalt ihrer IT- und Netz­in­fra­struk­tur investiert. Der vorausschauende Ausbau der Netz­in­fra­struk­tur findet in der Swisscom Netzstrategie 2025 seine Fortsetzung: Swisscom will 2025 ihre Ab­de­ckung mit Glasfaser bis in die Woh­nun­gen und Geschäfte (FTTH) verdoppeln und 50 bis 60% der Woh­nun­gen und Geschäfte mit Bandbreiten von 10 Gbit/s versorgen.

Swisscom hat 2021 erneut alle Mobilfunktests der Schweiz gewonnen: den jährlichen Mobilfunk-Netztest des Fachmagazins connect sogar mit der besten je in der Schweiz vergebenen Wertung. Heute ist die ganze Schweizer Bevölkerung mit 4G abgedeckt. Eine Ba­sis­ver­si­on von 5G (5G-Technologie auf 4G-Antennen) erreicht bereits 99% der Bevölkerung. Die vollen Vorteile von 5G (5G-Technologie auf 5G-Antennen) stehen bisher nur in 888 Orten zur Verfügung. Um für die moderne 5G-Technologie neue Kapazitäten zu schaffen, hat Swisscom 2021 die veraltete Mo­bil­funk­ge­ne­ra­ti­on 2G/GSM ausser Betrieb genommen.

Bestes Netz – aber erschwerter Ausbau

Das Schweizer Mobilfunk- und Glasfasernetz gehört im in­ter­na­tio­na­len Vergleich zu den besten Netzen. Mit Besorgnis nehmen wir jedoch die zunehmende Regulierung zur Kenntnis. Diese droht den dringend notwendigen Netzausbau zu bremsen: Zu den bereits zehnmal strengeren Anlagegrenzwerten in der Schweiz kommen so eine überaus strikte Beurteilung adaptiver 5G-Antennen und hohe administrative Hürden für geringfügige betriebliche oder technologische Anpassungen hinzu. Wenn der Datenverkehr jährlich um rund 20% wächst, der Kapazitätsausbau aber nur um 5%, gelangt der Mobilfunk in der Schweiz ohne Not ins Hintertreffen.

Das Bundesverwaltungsgericht hat in seinem Urteil vom 30. September 2021 die vorsorglichen Mass­nah­men der Weko bestätigt, wonach Swisscom den Ausbau der Netz­in­fra­struk­tur nicht weiter gemäss dem international üblichen FTTH-Standard Point-to-Multipoint (P2MP) ausbauen darf. Swisscom ist im Gespräch mit der Weko, um so rasch wie möglich eine Lösung im Interesse unserer Kundinnen und Kunden zu finden. Swisscom setzt sich im engen Dialog mit Behörden und Politik dafür ein, dass der Ausbau unserer Glasfaser- und Mobilfunkinfrastruktur weder verteuert noch verzögert wird. Denn nur mit leistungsfähigsten In­fra­struk­turen kann die Schweiz die Chancen der digitalen Zukunft nutzen.

Netto-Null-Ziel bis 2025 – ein kleiner Schritt für das Klima, aber ein ambitionierter Schritt für Swisscom

Nachdem Swisscom 2020 die Auszeichnung als nachhaltigstes Tele­kommunikations­unternehmen der Welt erhalten hat, geht sie den nächsten Schritt: Sie senkt ihre CO2-Emissionen in der Schweiz entlang der gesamten Wert­schöp­fungskette bis 2025 netto auf null. Um in vier Jahren vollständig klimaneutral zu sein, will Swisscom die CO2-Emissionen aus ihrem Betrieb und ihren Lieferketten auf insgesamt 235’000 Tonnen reduzieren, was einem Absenkpfad auf deutlich unter 1,5 Grad entspricht. Dazu setzt sie unter anderem auf elektrische Antriebe in ihrer 2’400 Fahrzeug starken Flotte: 2021 hat Swisscom die ersten 80 Elektrofahrzeuge in Betrieb genommen und will bis 2030 die gesamte Fahrzeugflotte auf Elektro­mobile umstellen.

In­no­va­tio­nen für klimaschonende Veränderungen fördern wir ferner durch den Swisscom IoT Climate Award oder Direktinvestitionen in Startups. Exemplarisch dafür ist unsere Investition in ecoRobotix, dessen Unkrautroboter dank Solarzellen und 5G den CO2-Ausstoss und Herbizideinsatz um 90% reduziert.

Bereit für unsere Privatkunden

Der Privatkundenmarkt ist in der Schweiz gesättigt und stark promotionsgetrieben. Trotzdem ent­wickelte Swisscom ihr attraktives inOne-Bün­de­l­an­ge­bot im Berichtsjahr kon­ti­nu­ier­lich weiter. Stark wuchs ferner die Heimvernetzung zur Steuerung von Licht, Musik oder Alarmanlagen.

Bereit für das neue TV-Erlebnis: Swisscom hat 2021 «blue Play» und damit eine neue umfangreiche Media­thek mit Serien, Spielfilmen und Kindersendungen aufgeschaltet. Zudem führte sie eine technische Innovation für Sportfans ein: Im Replaymodus sind die wichtigsten Momente – Torszenen, gelbe oder rote Karten – optisch markiert, so dass die spannendsten Szenen stets für die Sportfans bereit stehen. Ab 2022 soll das Engagement von Swisscom für Schweizer Musik auf blue TV live und 365 Tage im Jahr erlebbar sein.

Ebenso wichtig wie qualitativ gute Produkte ist die Ser­vice­qua­li­tät – sei es online oder in den Shops. Die Fachzeitschrift connect hat die «My Swisscom» App mit der höchsten Punktzahl aller Service Apps europäischer Tele­kommunikations­unternehmen ausgezeichnet. Ebenso erzielte die persönliche Ser­vice­qua­li­tät in unseren Shops den besten Wert, der je in der Schweiz vergeben wurde. «Wir sind bereit»!

Auf die Reise in eine digitale Zukunft begleiten wir die Schweiz mit ent­spre­chen­den Medienschulungen für Pri­vat­per­so­nen, Lehrer, Schüler und Eltern. 2021 profitierten insgesamt 72’000 Personen von solchen Schulungen. Zudem en­ga­gierte sich Swisscom mit der Kampagne «#mutethehate» gegen Hassbotschaften und Cybermobbing.

IT: Die Lebensader für Un­ter­neh­men

Die IT-In­fra­struk­tur wird zunehmend zur unerlässlichen Lebensader für Un­ter­neh­men. Wenig über­raschend hat sich der Markt für Informatik­dienst­leistungen im letzten Jahr erholt. Besonders diejenigen KMU, die erst während der Pandemie die Bedeutung der Di­gi­ta­li­sie­rung wirklich erkannt haben, zeigen Aufhol­bedarf. 2021 hat Swisscom deshalb ein digitales Kassensystem lanciert, durch das KMU-Verantwortliche alle wesentlichen Prozesse – von der Bestellung über die Erhebung des Warenstands bis zu den Abrechnungen – ohne spezifische IT-Kenntnisse über ihr Tablet steuern.

Damit die KMU ihre Dienste sicher anbieten, erbringt Swisscom Leistungen in den Bereichen IT-Sicherheits­assessments, Cloud-Lösungen mit höchsten Sicherheitsstandards und E-Learning für Mit­ar­bei­ten­de.

Das Partnerprojekt von Swisscom mit Rhomberg Sersa, einem im Gleisbau tätigen KMU, hat 2021 ein starkes Anschauungsbeispiel geliefert, was Di­gi­ta­li­sie­rung zu leisten imstande ist. Die Kombination von Internet der Dinge, Cloud und 5G ver­bes­serte nicht nur die Wett­be­werbs­fä­hig­keit von Rhomberg Sersa und Sicherheit der Mit­ar­bei­ten­den auf der Baustelle, sondern senkte auch den CO2-Ausstoss. Es überrascht deshalb kaum, dass das wegweisende Projekt aus 4’400 Bewerbungen ausgewählt und mit dem Global IoT Award von Microsoft prämiert wurde.

Aktienrendite und Ausblick

Der Börsenkurs der Swisscom Aktie ist 2021 auf CHF 514.60 (+7,9%) gestiegen. Für 2022 erwartet Swisscom einen Nettoumsatz von CHF 11,1 bis 11,2 Mrd., einen EBITDA von rund CHF 4,4 Mrd. und In­ves­ti­tio­nen von rund CHF 2,3 Mrd., davon rund CHF 1,7 Mrd. in der Schweiz. Bei Erreichen der Ziele plant Swisscom der Ge­ne­ral­ver­samm­lung 2023 für das Ge­schäfts­jahr 2022 eine unveränderte Dividende von CHF 22 pro Aktie vorzuschlagen.

Herzlichen Dank

«Bereit sein für morgen» ist für uns alle Chance und Her­aus­for­de­rung. Unsere Mit­ar­bei­ten­den beweisen tagtäglich, dass sie bereit für morgen sind und unsere Kundinnen und Kunden in diese digitale Zukunft begleiten wollen. Dafür danken wir ihnen herzlichst.

Ihnen, liebe Aktionärinnen und Aktionäre, danken wir für Ihr Vertrauen und Ihre Treue. Wir hoffen, dass auch Sie bereit sind, uns auf unserem Weg in ein erfolgreiches Morgen zu begleiten.

Freundliche Grüsse

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Michael Rechsteiner

Präsident des Ver­wal­tungs­rats

Swisscom AG

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Urs Schaeppi

CEO Swisscom AG