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Un­ter­neh­mensethik

Unser Handeln basiert auf ethischen Grund­sät­zen. Wir kommen damit unserer Ver­ant­wor­tung gegenüber allen Stakeholdern – aber auch gegenüber uns selbst – nach. Die Erwartungen der Öffentlichkeit und der Stakeholder an die Wirtschaft haben stark zu­ge­nom­men und auch wir selber haben zunehmend höhere An­sprü­che an ver­ant­wor­tungs­volles und integres Handeln.

Wir bemühen uns um eine Handlungsweise, die für Kundinnen und Kunden, Mit­ar­bei­ten­de, Wirtschaft, Umwelt, Ge­sell­schaft und das Un­ter­neh­men selbst zu keinen Nachteilen führt. Als Hauptaktionär erwartet der Bund, dass wir im Rahmen unserer be­triebs­wirt­schaft­li­chen Mög­lich­kei­ten eine Un­ter­neh­mensstrategie verfolgen, die nachhaltigen und ethischen Grund­sät­zen verpflichtet ist. Wir verpflichten uns zu Transparenz und einem offenen Dialog mit der Öffentlichkeit. Wir ermutigen unsere Mit­ar­bei­ten­den, immer wieder zu reflektieren, ob ihre beruflichen Entscheidungen und Handlungen mit den Normen und Werten des Un­ter­neh­mens sowie der Ge­sell­schaft übereinstimmen. Wir sind nur wirtschaftlich erfolgreich, wenn wir das Vertrauen unserer An­spruchs­grup­pen geniessen und mit ver­ant­wor­tungs­vollem, auf ethischen Prinzipien basierendem Handeln überzeugen.

Siehe unter www.swisscom.ch/cr-governance

Diesen Zielen werden wir durch unseren Einsatz für Umwelt, Ge­sell­schaft und Wirtschaft gerecht. In der analogen genauso wie in der digitalen Welt berücksichtigen wir mit unserem ethischen Handlungsmassstab gleichermassen die Bedürfnisse von Swisscom und unseren An­spruchs­grup­pen. Uns ist bewusst, dass daraus auch Zielkonflikte resultieren können. Wir sprechen diesen Sachverhalt deshalb aktiv an, entscheiden entlang unserer Werte und sind bestrebt, im Sinne unserer Un­ter­neh­menskultur gemeinsam Lösungen zu finden.

Ver­ant­wor­tungsvolles und ethisches Handeln betrifft das gesamte Un­ter­neh­men. Wir vertrauen unseren Mit­ar­bei­ten­den und schätzen es, dass sie in ihrer täglichen Arbeit im Sinne unserer Werte ver­ant­wor­tungs­voll handeln. Das Management nimmt eine Vorbildfunktion ein. Der Leiter des Bereichs Group Communications & Re­s­pon­si­bi­li­ty ist zugleich Ethik­ver­ant­wort­licher von Swisscom. Er kümmert sich um die ethischen Fragen und Folgeabschätzungen rund um unsere Ge­schäfts­tä­tig­keiten und sensibilisiert die Mit­ar­bei­ten­den. Der Ethikver­ant­wort­liche steht auch dem Datenethikboard vor, das zu Vorhaben im Bereich Daten zusammentritt und Empfehlungen zuhanden der Projekte und des Ma­nage­ments abgibt. Zusammen mit dem CEO und der Leiterin Human Resources reflektiert er zudem regelmässig Fragen der Un­ter­neh­mensethik im kleinen Kreis.

Die Nach­hal­tig­keitsstrategie schafft Mehrwerte für Ge­sell­schaft, Wirtschaft, Umwelt und für das gesamte Un­ter­neh­men. Sie steht für ein Unternehmertum, in dem ethische und wirtschaftliche Belange gleichermassen be­rück­sich­tigt werden. Entlang der Nach­hal­tig­keitsstrategie prüfen wir Projekte und Engagements nicht nur auf Profitabilität, sondern ebenso auf ihre langfristigen Aus­wir­kun­gen auf Umwelt und Ge­sell­schaft und somit auf die Erfüllung der Nach­hal­tig­keitsstandards.

Wir verpflichten uns zu folgenden Regeln und Verhaltensrichtlinien:

  • Ver­hal­tens­ko­dex (Code of Conduct): Ver­ant­wor­tung tragen, Regeln befolgen, integer sein und Verstösse melden – der Ver­hal­tens­ko­dex von Swisscom enthält mit diesen vier Grund­sät­zen die Mindesterwartungen des Ver­wal­tungs­rats und des CEO an die Führungskräfte und Mit­ar­bei­ten­den von Swisscom sowie an die Kon­zern­ge­sell­schaf­ten.
Siehe unter www.swisscom.ch/cr-governance
  • Corporate Governance: Transparenz und klare Zuständigkeiten prägen die ver­ant­wor­tungs­volle Un­ter­neh­mensführung – die Corporate Governance – bei Swisscom. Die Nach­hal­tig­keits-Governance legt fest, nach welchen Regeln die Linieneinheiten und das Nach­hal­tig­keitsnetzwerk entscheiden, fachlich steuern und berichten (siehe Kapitel «Corporate Re­s­pon­si­bi­li­ty Governance»).
Siehe unter www.swisscom.ch/cr-governance
  • Werte und Versprechen: Wir fokussieren auf drei Werte – vertrauenswürdig, en­ga­giert, neugierig –, die definieren, wer wir sind und mit welcher Haltung wir unsere Arbeit tun. Swisscom steht in der Pflicht für alle Menschen in der Schweiz, die Mög­lich­kei­ten der vernetzten Welt zugänglich, einfach nutzbar und relevant zu machen. Das ist unsere Ver­ant­wor­tung als Nummer 1. Das ist unser Versprechen als Marke Swisscom.
Siehe unter www.swisscom.com/purpose
  • Kom­mu­ni­ka­ti­onsgrundsätze: Mit­ar­bei­ten­de orientieren sich in ihrer täglichen Kom­mu­ni­ka­ti­on untereinander und gegenüber Kundinnen und Kunden sowie in der Medien-, Public Affairs- und Öf­fent­lich­keits­ar­beit an den Werten und Kom­mu­ni­ka­ti­onsgrundsätzen von Swisscom.
Siehe unter www.swisscom.ch/cr-governance
  • Datenethikboard: Wir haben ein Datenethikboard gebildet, um Datenverarbeitungsprozesse nach objektivierbaren Wertvorstellungen zu prüfen. Das Board unter dem Vorsitz des Leiters Group Communications & Re­s­pon­si­bi­li­ty prüft konkrete An­wen­dungs­fäl­le aus dem Ge­schäfts­all­tag. Das Board setzt sich aus Vertreterinnen und Vertretern der Bereiche HR, Customer Care, Da­ten­ana­ly­tik sowie Mobile Lösungen für Ge­schäfts­kun­den zusammen. Im Berichtsjahr trat das Board viermal zusammen, um aktuelle An­wen­dungs­fäl­le nach ethischen Kriterien zu prüfen. Diese Zahl mag gering erscheinen. Swisscom hat indes generell wenig Fälle, die ethische Fragen aufwerfen. Unsere Business-Modelle und Services sind grundsätzlich nicht datenbasiert. Die Grundsätze der Datenethik werden von den Ent­wick­lungsteams bereits be­rück­sich­tigt. Es bleiben dann nur noch sehr wenige zweifelhafte Fälle, mit denen sich das Datenethikboard vertieft auseinandersetzt.

  • Transparenz und Dialog: Wir schätzen und suchen den Kontakt zur Öffentlichkeit. Zu spezifischen Themen unseres Kerngeschäfts pflegen wir einen offenen Dialog mit interessierten An­spruchs­grup­pen. Für Swisscom Mit­ar­bei­ten­de besteht die Möglichkeit, über eine öffentlich zugängliche Whistleblowing-Plattform mutmasslich unlauteres Geschäftsgebaren anonym zu melden. Die Meldungen werden nach einem definierten Prozess bearbeitet. Der Ver­wal­tungs­ratspräsident, der Leiter Ausschuss Revision & ESG Reporting, der CEO, der CFO sowie das zuständige Konzernleitungsmitglied werden zeitnah und anonymisiert über Meldungen informiert. Das Audit Committee wird bei schwerwiegenden Meldungen quartalsweise von VR-IA über den Status der Prüfhandlungen informiert.
  • Ver­ant­wor­tungsvoller Umgang mit Daten: Datengestützte An­wen­dun­gen und Services bieten Chancen für die Ge­sell­schaft, für die Wirtschaft und für uns als Un­ter­neh­men. Wir sind uns des Vertrauens bewusst, das uns unsere Kundinnen und Kunden im Umgang mit Daten ent­ge­gen­brin­gen. Aus diesem Grund haben wir eine Datensteuerung erstellt. Diese formuliert Mass­nah­men und Prozesse, um systematisch eine ver­ant­wor­tungs­volle Datenkultur zu etablieren und zu fördern. Ziel ist es, die rechtskonforme und legitime Ver­ar­bei­tung von Daten zu gewährleisten. Ferner stellen wir uns damit dem ge­sell­schafts­po­li­ti­schen Diskurs rund um die öffentliche Ver­füg­bar­keit von Daten (siehe Kapitel «Datenschutz»).
Siehe unter www.swisscom.ch/smartdata
  • Ver­hal­tens­ko­dex Beschaffung: Mit unserem Ver­hal­tens­ko­dex Beschaffung legen wir verbindliche Regeln fest: für uns und unser Verhalten als einer der grössten Einkäufer der Schweiz, aber auch für unsere Lieferpartner, an die wir hohe An­sprü­che in Sachen Wirtschaftlichkeit, Innovation, aber auch in sozialen und öko­lo­gi­schen Belangen stellen.
Siehe unter www.swisscom.ch/kodexbeschaffung
  • Corporate Re­s­pon­si­bi­li­ty-Vertragsbeilage: Der Ver­hal­tens­ko­dex Beschaffung bildet die Handlungsgrundlage für die Be­schaf­fungs­or­ga­ni­sa­tio­nen. Er legt An­for­de­run­gen fest, welche die Lieferanten durch Unterzeichnung der CR-Vertragsbeilage (CRV) akzeptieren. Wir überprüfen die Erfüllung dieser An­for­de­run­gen mithilfe eines strukturierten Ri­si­ko­ma­nage­mentsystems. Dieses System ist 2015 in der Einkaufsorganisation eingeführt und seither konzeptionell ausgebaut worden. Es deckt alle Risikobereiche der Lieferketten ab.