Mehr als 97% der Emissionen der Swisscom Gruppe stammen aus den vor- und nachgelagerten Lieferketten. Dazu gehören Rohstoffproduktion, Zulieferer, Transport und Energie sowie Vertrieb, Nutzung, Unterhalt und Entsorgung. Da weitgehend internationale Produzenten und Zulieferer die vorgelagerte Lieferkette prägen, sind für signifikante Reduktionen koordinierte globale Massnahmen erforderlich. Aus diesem Grund haben sich Swisscom und Fastweb + Vodafone zusammen mit rund 30 Telekommunikationsunternehmen weltweit in der Joint Alliance for Corporate Social Responsibility (JAC) verpflichtet.
Kooperation jenseits des Wettbewerbs
Unter dem Motto «Cooperation beyond competition» bündelt die Telekommunikationsbranche ihre Kräfte, um ihre Zulieferer zum Überdenken ihrer Methoden und zu klimafreundlichen Lösungen zu ermutigen. Swisscom verlangt von ihren strategisch wichtigen Lieferanten, dass sie ihren CO2-Fussabdruck über das Carbon Disclosure Project offenlegen. Für Lieferpartner mit einer grösseren CO2-Bilanz gibt es massgeschneiderte Programme, in denen sie zusammen mit Swisscom ihre Emissionsquellen analysieren und gemeinsam gezielte Massnahmenpläne zu deren Reduktion erarbeiten.
Unmittelbare Auswirkungen auf die Kreislaufwirtschaft
Durch vereinfachte, kompaktere Designs und sparsamen Materialeinsatz will Swisscom mit ihrer Produktentwicklung spürbare Fortschritte in der nachgelagerten Lieferkette erzielen. Im Gegensatz zu Drittprodukten wie Mobiltelefonen, bei denen der Einfluss auf Design und Energieeffizienz beschränkt ist, wirken sich die eigenen Geräte von Swisscom und Fastweb + Vodafone, etwa Internet-Boxen, direkt auf die Kreislaufwirtschaft aus. Ein geringerer Materialeinsatz in der Produktion und ein geringerer Energieverbrauch im Betrieb führen zu messbaren Vorteilen für das Klima und schonen natürliche Ressourcen. Bis 2030 will Swisscom den CO2-Fussabdruck jeder Produktgeneration um 10% reduzieren.