Zusammenfassung
Swisscom hat ihre finanziellen Ziele für das Geschäftsjahr 2025 erreicht und wird der Generalversammlung vom 25. März 2026 eine Erhöhung der Dividende von CHF 22 auf CHF 26 pro Aktie vorschlagen. Für das Geschäftsjahr 2025 trugen das Segment Schweiz (52%) und das Segment Italien (45%) am meisten zum Gesamtumsatz der Gruppe von CHF 15,0 Mrd. bei. Vom Betriebsergebnis nach Leasingaufwand (EBITDAaL) von CHF 5,0 Mrd. entfallen 67% auf die Schweiz und 32% auf Italien.
Der Gruppenumsatz ging gegenüber dem Vorjahr um 2,0% auf CHF 15’048 Mio. zurück. Das Betriebsergebnis vor Abschreibungen abzüglich Leasingaufwand (EBITDAaL) sank um 1,2% auf CHF 4’984 Mio. Einen wesentlichen Anteil daran hatte das Segment Italien, da die Umsatz- und EBITDAaL-Entwicklung von der Entwicklung des EUR-Umrechnungskurses beeinflusst wurde. Der EUR-Durchschnittskurs fiel 2025 gegenüber dem Vorjahr um 1,5%. Dies führte zu negativen Währungsumrechnungseffekten beim Umsatz von CHF 105 Mio. und beim EBITDAaL von CHF 26 Mio. Auf Basis eines konstanten EUR-Umrechnungskurses sank der Umsatz im Jahr 2025 um 1,3% oder CHF 205 Mio. Der Umsatz ging in der Schweiz um 1,4% und in Italien um 1,1% (in EUR) zurück.
Die Entwicklung des EBITDAaL wurde ebenfalls durch Sondereffekte beeinflusst. Diese entstanden im Zusammenhang mit der Integration von Vodafone Italia, Restrukturierungskosten, rechtlichen und sonstigen Rückstellungen sowie der Überleitung des Vorsorgeaufwands. Ohne diese Sondereffekte und bei einem konstanten EUR-Umrechnungskurs resultierte ein EBITDAaL-Rückgang um CHF 100 Mio. (–1,9%). Davon entfallen CHF 27 Mio. (–0,8%) auf das Segment Schweiz und CHF 54 Mio. (–3,1%) auf das Segment Italien. Der Reingewinn fiel gegenüber dem Vorjahr um CHF 271 Mio. (–17,6%) auf CHF 1’270 Mio. Der Rückgang des Reingewinns ist im Wesentlichen auf Kosten im Zusammenhang mit der Übernahme von Vodafone Italia zurückzuführen.
Die Investitionen für die Swisscom Gruppe sanken um 1,6% auf CHF 3’064 Mio. Die Investitionen für die Schweiz gingen um 1,9% zurück und blieben für Italien relativ stabil (in EUR +0,4%). Im Jahr 2025 umfassten die Investitionen für Italien EUR 39 Mio. für die Konsolidierung der Mobilfunkstandorte im INWIT-Netz (Vorjahr: EUR 71 Mio.) und EUR 108 Mio. für Integrationsinvestitionen. Ohne diese Sondereffekte und bei konstantem EUR-Wechselkurs gingen die Investitionen für die Gruppe um 3,3% und für Italien um 5,0% zurück.
Der Operating Free Cash Flow sank gegenüber dem Vorjahr um CHF 9 Mio. oder 0,5% auf CHF 1’920 Mio. Ohne die oben genannten Sondereffekte und bei einem konstanten EUR-Umrechnungskurs blieb der Operating Free Cash Flow stabil (+0,1%). Der Investitionsrückgang kompensierte den Rückgang des EBITDAaL. Der Free Cash Flow blieb mit CHF 1’433 Mio. gegenüber dem Vorjahr relativ stabil (–0,3%). Die beantragte Dividende von CHF 26 pro Aktie für das Geschäftsjahr 2025 wird vollumfänglich durch den im Jahr 2025 erwirtschafteten Free Cash Flow finanziert.
Die Zahl der Mitarbeitenden von Swisscom sank gegenüber dem Vorjahr um 573 Vollzeitstellen bzw. 2,4% auf 23’266 Vollzeitstellen. Der Rückgang im Segment Italien beläuft sich auf 72 Vollzeitstellen (–1,0%), dies aufgrund einer Abnahme bei Vodafone Italia. Im Segment Schweiz reduzierte sich der Personalbestand um 384 Vollzeitstellen oder 2,9% auf 12’935 Vollzeitstellen als Folge eines Stellenabbaus in den Bereichen Kundenbetreuung und IT-Geschäft.
Für 2026 erwartet Swisscom einen Umsatz von CHF 14,7 bis 14,9 Mrd., einen EBITDAaL von CHF 5,0 bis 5,1 Mrd., Investitionen von CHF 3,0 bis 3,1 Mrd. und einen Operating Free Cash Flow von rund CHF 2,0 Mrd. Bei Erreichen der Ziele plant Swisscom, der Generalversammlung 2027 für das Geschäftsjahr 2026 eine erhöhte Dividende von CHF 27 pro Aktie vorzuschlagen.