3.1 Allgemeine Grundsätze
Die Vergütungspolitik von Swisscom für das Group Executive Committee ist darauf ausgerichtet, hochqualifizierte, motivierte Fach- und Führungskräfte zu gewinnen und zu halten sowie ihnen einen Anreiz für eine nachhaltige Steigerung des Unternehmenswerts zu bieten. Sie ist systematisch, transparent sowie langfristig ausgerichtet und basiert auf folgenden Grundsätzen:
- Die Gesamtvergütung soll wettbewerbsfähig sein und sowohl dem Markt als auch dem internen Salärgefüge entsprechen.
- Die Vergütung erfolgt leistungsbasiert entsprechend dem Erfolg von Swisscom.
- Durch die direkte finanzielle Beteiligung an der Wertentwicklung der Swisscom Aktien stehen die Interessen des Managements mit denen der Aktionärinnen und Aktionäre in Einklang.
Die Vergütung des Group Executive Committee erfolgt über eine ausgewogene Kombination fixer und variabler Vergütungen. Die fixe Vergütung beinhaltet Basislohn, Zusatzleistungen (in erster Linie Autopauschale) und Altersvorsorgeleistungen; die variable Vergütung besteht aus einem Erfolgsanteil, der sowohl in bar als auch in Aktien ausbezahlt wird.
Die Mitglieder des Group Executive Committee sind verpflichtet, eine Mindestanzahl Aktien zu halten, um an der mittelfristigen Wertentwicklung der Swisscom Aktie beteiligt zu sein und ihre Interessen mit denen der Aktionäre in Einklang zu halten. Um den Mindestaktienbesitz zu erfüllen, haben die Mitglieder des Group Executive Committee die Möglichkeit, bis zu 50% ihres variablen Erfolgsanteils in Aktien zu beziehen.
Die Grundsätze der erfolgsabhängigen Vergütungen und der Beteiligungspläne des Group Executive Committee sind in Ziffer 9.1 der Statuten festgelegt.
Die Vergütung der jeweiligen Mitglieder des Group Executive Committee wird nach Ermessen unter Berücksichtigung des externen Marktwerts ihrer Funktion, des internen Salärgefüges und der individuellen Leistung festgelegt.
Um den Marktwert der Funktionen zu beurteilen, stützt sich Swisscom auf branchenübergreifende Vergleiche mit Schweizer Unternehmen sowie auf internationale Branchenvergleiche. Diese beiden Vergleichsperspektiven bieten einen optimalen Überblick über den für Swisscom relevanten Arbeitsmarkt für Kaderpositionen. Bei der Überprüfung der Vergütung des Group Executive Committee für das Berichtsjahr 2025 hat Swisscom eine Benchmarkstudie von PwC beigezogen, die 2024 vom Verwaltungsrat in Auftrag gegeben worden ist.
Die Vergleichsgruppe der Benchmarkstudie setzt sich aus den folgenden Unternehmen zusammen, die den Indizes SMI und SMI MID (ohne Pharma- und Finanzbranche) angehören: ABB, Adecco, BKW, Geberit, Givaudan, Holcim, Kuehne+Nagel, Lonza, Richemont, Schindler, SGS, Sika und Sonova. Im Median wies die Vergleichsgruppe eine Marktkapitalisierung von CHF 26 Mrd. sowie einen Umsatz von CHF 11 Mrd. auf und beschäftigte 34’000 Mitarbeitende. Die Studie zeigt, dass die Vergütung der Funktionen des Group Executive Committee im untersten Quartil der Vergleichsgruppe lag.
Der Vergütungsausschuss überprüft in der Regel alle drei Anstellungsjahre die individuellen Vergütungen der Mitglieder des Group Executive Committee. Im Berichtsjahr hat der Verwaltungsrat beschlossen, die Vergütung des Group CEO anzupassen. Dabei hat er einerseits marktrelevante Benchmarkvergleiche berücksichtigt, andererseits die Erfahrung und Leistung des CEO sowie die Inflation und Lohnentwicklung für Arbeitnehmende in der Schweiz im entsprechenden Zeitraum.